Wir zeigen Ausschnitte eines gut erhaltenen und professionell gedrehten Farbschmalfilms, der Impressionen Prags zu Beginn der 40er Jahre festhält.
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Zeitgeschichte und mehr
Wir zeigen Ausschnitte eines gut erhaltenen und professionell gedrehten Farbschmalfilms, der Impressionen Prags zu Beginn der 40er Jahre festhält.
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Spektakuläre Unfälle und (Natur-)Katastrophen gehörten schon immer zu den beliebtesten Aufnahmemotiven von Hobbyfotografen und -filmern. In diese Kategorie gehört auch dieser farbige Privatfilm von 1976, der die Überreste der soeben eingestürzten Reichsbrücke in Wien festhält. Die geschichtsträchtige Kettenbrücke war am 1. August 1976 ohne Vorwarnung zusammengebrochen. Da sich die Katastrophe in den frühen Morgenstunden ereignete, befanden sich zu diesem Zeitpunkt nur wenige Autos auf der Brücke.
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Ein farbiger Schmalfilm einer Romreise von ca. 1939 enthält interessante Impressionen faschistischer Architektur in der Hauptstadt von Mussolinis Imperium. Bemerkenswert ist, dass die in diesen Aufnahmen gezeigten Bauwerke und Plastiken auch heute noch existieren.
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Zahlreiche ausländische Besucher reisten 1937 nach Paris, um an der Weltausstellung am Fuße des Eiffelturms teilzuhaben – so auch eine amerikanische Familie, die uns diese Filmaufnahmen hinterlassen hat. Die „Exposition Internationale“ in Paris 1937 war die letzte Weltausstellung vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, die sich einer breiten Beteiligung erfreuen konnte. Die zwei Jahre später stattfindende „World’s Fair“ in New York stand dagegen bereits ganz im Schatten der unheilvollen internationalen Entwicklung.
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1976 begannen im niedersächsischen Grohnde an der Weser die Bauarbeiten zu dem von der PreußenElektra betriebenen Atomkraftwerk Grohnde, gegen das sich ein breiter, vor allem von linken Gruppen getragener Protest formierte. Am 19. März 1977 machten militante Demonstranten den erfolglosen Versuch, das Baugelände zu besetzen. Das Ereignis ging als „Schlacht um Grohnde“ in die Geschichte der Anti-Atomkraft-Bewegung ein. Wir zeigen spektakuläre Archivaufnahmen, die den Zusammenprall von AKW-Gegnern und Staatsmacht dokumentieren.
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In den frühen 50er Jahren unternahm ein US-Amerikaner, dessen Privatfilme wir erwerben konnten, eine Reise durch verschiedene deutsche Städte, die ihn auch nach Berlin führte. Die Kriegswunden der ehemaligen Reichshauptstadt liegen in diesen gut erhaltenen 16-mm-Kodachrome-Aufnahmen noch offen zutage. An ihre Heilung ist damals – angesichts der deutschen Teilung – nicht zu denken.
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Bis in die 80er Jahre hinein wurde dem Novemberpogrom von 1938 überwiegend als „Reichskristallnacht“ gedacht. Auf der Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag in West-Berlin sprach sich Heinz Galinski, damals Vorsitzender des Zentralrats der Juden, gegen die Verwendung des als verharmlosend empfundenen Begriffes aus. Vor dem jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße, wo 50 Jahre zuvor die dortige Synagoge brannte, sprachen im November 1988 auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, und Willy Brandt. Wir zeigen Ausschnitte ihrer Ansprachen sowie ein Interview, gedreht von einem Aufnahmeteam des amerikanischen PBS / Public Broadcasting Service.
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Zum 80. Mal jährt sich heute das reichsweite Pogrom gegen die deutschen Juden, das lange Zeit unter dem Namen „Reichskristallnacht“ erinnert wurde. Auslöser und Vorwand für das Novemberpogrom war die Ermordung des deutschen Botschaftssekretärs in Paris, Ernst Eduard vom Rath, durch den 17-jährigen Herschel Grynszpan am 7. November 1938. In der Nacht vom 9. auf den 10. November wurden daraufhin in ganz Deutschland Gewaltmaßnahmen gegen jüdische Bürger verübt, Geschäfte und Wohnungen verwüstet und insgesamt 1.400 Synagogen und andere Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinden zerstört.
In unserer Reihe „Interview des Monats“ zeigen wir einen Ausschnitt aus einem Interview mit Rolf Pionkowski (*1915), damals Angehöriger und Mitarbeiter der Israelitischen Religionsgemeinde in Dresden.
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1976 stand der Kölner Karneval anlässlich des 100. Geburtstages von Wilhelm Ostermann, dem Komponisten zahlreicher Karnevalslieder Kölscher Mundart, unter dem Motto „Sang und Klang mit Willi Ostermann“. Ein farbiger Amateurfilm enthält Impressionen der Festwagen, die in diesem Jahr durch Köln rollten.
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Wir zeigen eine weitere Zusammenstellung von Wochenschau-Sujets der sowjetischen „Kinonedelja“ (Filmwoche), die dieses Mal vom Oktober und November 1918 stammen und unter anderem Aufnahmen von Lenin, Leo Trotzki und Leo Kamenew enthalten. Wir danken dem Österreichischen Filmmuseum für die Überlassung der Digitalisate.
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