Neuigkeiten aus dem Archiv – 12.11.2018

Bis in die 80er Jahre hinein wurde dem Novemberpogrom von 1938 überwiegend als „Reichskristallnacht“ gedacht. Auf der Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag in West-Berlin sprach sich Heinz Galinski, damals Vorsitzender des Zentralrats der Juden, gegen die Verwendung des als verharmlosend empfundenen Begriffes aus. Vor dem jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße, wo 50 Jahre zuvor die dortige Synagoge brannte, sprachen im November 1988 auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, und Willy Brandt. Wir zeigen Ausschnitte ihrer Ansprachen sowie ein Interview, gedreht von einem Aufnahmeteam des amerikanischen PBS / Public Broadcasting Service.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 09.11.2018

Zum 80. Mal jährt sich heute das reichsweite Pogrom gegen die deutschen Juden, das lange Zeit unter dem Namen „Reichskristallnacht“ erinnert wurde. Auslöser und Vorwand für das Novemberpogrom war die Ermordung des deutschen Botschaftssekretärs in Paris, Ernst Eduard vom Rath, durch den 17-jährigen Herschel Grynszpan am 7. November 1938. In der Nacht vom 9. auf den 10. November wurden daraufhin in ganz Deutschland Gewaltmaßnahmen gegen jüdische Bürger verübt, Geschäfte und Wohnungen verwüstet und insgesamt 1.400 Synagogen und andere Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinden zerstört.
In unserer Reihe „Interview des Monats“ zeigen wir einen Ausschnitt aus einem Interview mit Rolf Pionkowski (*1915), damals Angehöriger und Mitarbeiter der Israelitischen Religionsgemeinde in Dresden.

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