Neuigkeiten aus dem Archiv – 31.05.2013

Der eingestellte Film entstand Mitte der 1930er Jahre im niederbayerischen Zwiesel und ist ein liebevoll gestalteter Appell der örtlichen Volksbank an die Sparer, für das Alter vorzusorgen; gemäß dem Motto „Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“.

Die Szenen stammt aus einem unfangreichen Nachlass eines niederbayerischen Lichtspielhauses, den wir komplett für unser Archiv übernehmen konnten. Die zahlreichen 35-mm-Rollen beginnen um 1925 und enden in den 60er Jahren.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 29.05.2013

Der gestern von uns zitierte Brief einer Dame, die sich über die Arbeitsweise bei Wikipedia beschwerte, hat unter unseren Besuchern ein breites Echo ausgelöst. Offensichtlich ist der geschilderte Vorgang – dass die von Lesern vorgeschlagenen objektivierenden Ergänzungen zu meiner Person umgehend wieder gelöscht werden – kein Einzelfall. Selbst ein ausführlicher Beitrag von Galileo/Pro 7 über unser Archiv und meine Arbeit wird von den Verantwortlichen bei Wikipedia als unwichtig abgetan.

Wir wollen uns an dieser Stelle nicht weiter mit dem Thema beschäftigen; es gibt Wichtiges. Offensichtlich fehlt es einfach an der Bereitschaft, bestimmten Fakten zur Kenntnis zu nehmen, gemäß dem Motto: „was nicht sein darf, kann nicht sein.“ Geistige Beweglichkeit, wissenschaftliche Genauigkeit und der Wille zur objektiven Darstellung sehen nach unserem Empfinden jedenfalls anders aus.

Wer sich über unsere Arbeit objektiv informieren möchte, ist eingeladen, unsere Website und unseren youtube-Channel zu abonnieren.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 29.05.2013

Unser heutiger Ausschnitt lädt zu einem Spaziergang nach Sachsen ein. Zu sehen sind unter anderem: Meißen, das Jagdschloss Moritzburg, Dresden mit fahnengeschmückten Straßen, der Zwinger, das Japanische Palais und die Festung Königstein.

Die Ausschnitte stammen von einem neu erworbenen 16-mm-Film, dessen Gesamtlauflänge bei ca. 15 Minuten liegt. Das Material liegt in HD-Qualität vor.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 28.05.2013

Heute erreicht uns ein Paket mit einem umfangreichen Konvolut von privat gedrehten 16-mm-Filmen. Aufschlussreich ist der den Rollen beiliegende Brief, aus dem wir zitieren:

„Mein Bemühen, die Angaben zur Person von Herrn Höffkes auf Wikipedia durch einige nachprüfbare Informationen zu ergänzen, um zu zeigen, dass seine Dokumentationen nicht – wie Wikipedia glauben machen möchte – nur von politisch einschlägigen Versendern, sondern von angesehenen Anbietern wie Readers Digest/Das Beste, deAgostini, Atlas-Verlag, Archiv Verlag, N 24, St. Benno Verlag und vielen anderen verkauft werden, blieb erfolglos, weil meine Angaben einfach wieder gelöscht wurden. Offenbar geht es Wikipedia nicht um Ausgewogenheit und Objektivität, sondern um eine (politisch?) bestimmte Darstellung.

Weil ich eine derart unfaire Darstellung ablehne, übersende ich Ihnen anbei die komplette Filmsammlung meines Vaters zur freien Verfügung. Diese Filmaufnahmen habe ich bisher noch nie aus den Händen gegeben. Ich weiß, dass sie bei Ihnen in guten Händen sind.“

Unsere erste Sichtung ergab Folgendes: der Filmer gehörte einer Artillerieeinheit an und war ua. in Holland, Griechenland und Jugoslawien eingesetzt. Die Rollen sind in einem erstklassigen Zustand; der überwiegende Teil ist in Farbe gedreht. Die Gesamtlaufzeit dürfte bei etwa zwei Stunden liegen.

Wir danken für das Bemühen zur Objektivierung ebenso wie für die großzügige Überlassung. Dass Wikipedia uns diesen wertvollen Zuwachs beschert, spricht für sich.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 24.05.2013

Am Sonntag den 26. Mai zeigt das ZDF um 23.30 Uhr im Rahmen der History-Reihe die Dokumentation „Vietnam und die Deutschen“. Die Autorin Annette Baumeister untersucht die erste humanitäre Auslandsmission der Bundesrepublik Deutschland. Dazu setzte die Regierung das Lazarettschiff „Helgoland“ ein. Hier wurden die Opfer des Krieges, die durch Napalm verbrannt und Minen verstümmelt wurden, von Freiwilligen medizinisch versorgt. Dabei riskierten diese auch ihr eigenes Leben und gerieten zum Teil in Gefangenschaft des Vietkong. Auch weitere Deutsche verschlug es damals nach Vietnam. Sie suchten das Abenteuer im Kampf an der Seite des Vietkong.
Wir konnten zu dieser Dokumentation Aufnahmen vom damaligen Bundeswirtschaftsminister und späteren Bundeskanzler Ludwig Erhard beisteuern, die von seinem persönlichen Referenten Dr. Dankmar Seibt gedreht wurden und dessen Filmnachlass von uns verwaltet wird.
Die Dokumentation ist auch in der ZDF-Mediathek zu sehen und wird am 1.6. um 21.45 Uhr auf Phoenix und am 7.6. um 17.45 Uhr wiederholt.

Wir wünschen den Zuschauern eine gute Unterhaltung und den Beteiligten viel Erfolg.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 17.05.2013

Aus dem Filmnachlass eines ehemaligen Agfa-Mitarbeiters stammen diese Aufnahmen, die 1937 in der Agfa-Filmschule in Berlin-Treptow entstanden sind.

Innenaufnahmen aus dieser Zeit sind eine Seltenheit, weil die Kameras noch nicht so lichtstark waren wie heute und viel Licht benötigten, um gute Bilder zu erzielen. Um so erstaunlicher ist die Qualität der Szenen, die zum Teil sogar in den Dunkelkammern des Unternehmens gedreht wurden.

Wir stellen die Ausschnitte ein, weil wir annehmen, dass sie nicht für Freunde des Films und der Fotographie von Interesse sind.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 16.05.2013

Ein wunderbarer Film aus dem Jahr 1930, erweitert seit neuestem unseren Berlin-Bestand. Die frühen, fast 40 Minuten langen Aufnahmen zählen zu den besten, die wir bisher zur Geschichte Berlins gefunden haben. Historisch interessant sind neben anderen auch die Szenen aus dem Lunapark, der bis zu seiner Schließung im Jahr 1933 als Europas größter Freizeitpark galt.

Die Außenaufnahmen des in der Kinowerbung angezeigten Films „Die Nacht gehört uns“ wurden seinerzeit auch auf der Berliner Avus gedreht. In dem frühen deutschen Tonfilm aus dem Rennfahrer-Milieu (Erscheinungsjahr 1929) spielten unter der Regie von Carl Froelich u.a. Hans Albers und Charlotte Ander.

Wir laden Sie ein zu einem Bummel durch Berlin…

Neuigkeiten aus dem Archiv – 15.05.2013

Ein Film, der 1935 in Konstanz entstanden ist und aus dem wir heute einige Szenen einstellen, ist nicht nur wegen der zahlreichen Aufnahmen historischer Gebäude interessant. Er dokumentiert daneben auch das gelebte Miteinander von Kirche und Politik im NS-Staat. Zur feierlichen Umrahmung der Prozession, die durch die Straßen von Konstanz zieht, flaggen viele Bürger Hakenkreuzfahnen. Damals offensichtlich eine Praxis, die von allen Seiten akzeptiert wurde.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 14.05.2013

Bei einem Ferienaufenthalt auf der Insel Usedom hatte der Filmer, dem wir diese Aufnahmen verdanken, die Gelegenheit den Leichten Kreuzer „Königsberg“ zu besichtigen. Das 1929 in Dienst gestellte Schiff, nahm während des spanischen Bürgerkrieges an der Küstenüberwachung Spaniens und im April 1940 als Heerestransporter am „Unternehmen Weserübung“, der Besetzung Norwegens, teil. Durch norwegische Küstenbatterien beschädigt, wurde es zur leichten Beute britischer Sturzkampfbomber, die das Schiff angriffen und zum Kentern brachten.

Neben diesen Aufnahmen enthält der etwa 15 Minuten lange Film zahlreiche Aufnahmen der verschiedenen Seebäder auf Usedom, ua. Zempin, Zinnowitz, Ueckeritz, Heringsdorf und Ahlbeck.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 13.05.2013

Da wir immer häufiger nach regionalen Filmschätzen gefragt werden, stellen wir heute Szenen aus dem Sommer des Jahres 1937 ein, die bei einem Besuch in Potsdam und bei einem Ausflug in den Spreewald entstanden sind. Wir wünschen viel Vergnügen!