Neuigkeiten aus dem Archiv – 15.11.2018

In den frühen 50er Jahren unternahm ein US-Amerikaner, dessen Privatfilme wir erwerben konnten, eine Reise durch verschiedene deutsche Städte, die ihn auch nach Berlin führte. Die Kriegswunden der ehemaligen Reichshauptstadt liegen in diesen gut erhaltenen 16-mm-Kodachrome-Aufnahmen noch offen zutage. An ihre Heilung ist damals – angesichts der deutschen Teilung – nicht zu denken.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 12.11.2018

Bis in die 80er Jahre hinein wurde dem Novemberpogrom von 1938 überwiegend als „Reichskristallnacht“ gedacht. Auf der Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag in West-Berlin sprach sich Heinz Galinski, damals Vorsitzender des Zentralrats der Juden, gegen die Verwendung des als verharmlosend empfundenen Begriffes aus. Vor dem jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße, wo 50 Jahre zuvor die dortige Synagoge brannte, sprachen im November 1988 auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, und Willy Brandt. Wir zeigen Ausschnitte ihrer Ansprachen sowie ein Interview, gedreht von einem Aufnahmeteam des amerikanischen PBS / Public Broadcasting Service.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 09.11.2018

Zum 80. Mal jährt sich heute das reichsweite Pogrom gegen die deutschen Juden, das lange Zeit unter dem Namen „Reichskristallnacht“ erinnert wurde. Auslöser und Vorwand für das Novemberpogrom war die Ermordung des deutschen Botschaftssekretärs in Paris, Ernst Eduard vom Rath, durch den 17-jährigen Herschel Grynszpan am 7. November 1938. In der Nacht vom 9. auf den 10. November wurden daraufhin in ganz Deutschland Gewaltmaßnahmen gegen jüdische Bürger verübt, Geschäfte und Wohnungen verwüstet und insgesamt 1.400 Synagogen und andere Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinden zerstört.
In unserer Reihe „Interview des Monats“ zeigen wir einen Ausschnitt aus einem Interview mit Rolf Pionkowski (*1915), damals Angehöriger und Mitarbeiter der Israelitischen Religionsgemeinde in Dresden.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 29.10.2018

Der Prater ist eines der Wahrzeichen Wiens und ein Anziehungspunkt von Touristen. Dass der Vergnügungspark in der Endphase des Zweiten Weltkrieges schwer verwüstet wurde, ist dabei den wenigsten bekannt. Wir zeigen Ausschnitte eines farbigen 8-mm-Film, mit dem ein Amateur einen Sommertag des Jahres 1940 auf dem noch unzerstörten Gelände festhielt.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 22.10.2018

Seit Mitte der 30er Jahre richtet die Stadt Akron in Ohio jährlich das „All American Soap Box Derby“ aus: Hier werden zugleich die US- wie auch die Weltmeisterschaften im Seifenkistenrennen abgehalten. Von 1961 stammt ein Film aus dem Umfeld der deutschen Teilnehmer des Derbys, aus dem wir hier einige Ausschnitte präsentieren.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 18.10.2018

In unserer Reihe „Interview des Monats” zeigten wir zuletzt die Ausführungen des ehemaligen Wehrmachtsoldaten Peter von der Osten-Sacken zur Frage, wie viel die deutschen Soldaten während des Krieges vom Massenmord an den europäischen Juden wissen konnten. Dem Standpunkt von der Osten-Sackens möchten wir nun eine abweichende Meinung gegenüberstellen. Der heutige Zeitzeuge, Meinrad Freiherr von Ow (geboren 1922), stammte aus einer bürgerlich-konservativen katholischen Münchener Familie und machte 1941 als Funktruppführer den Angriff auf die Sowjetunion mit.
Der folgende Ausschnitt gibt die Diskussion zwischen Meinrad Freiherr von Ow und dem Interviewer Maurice Philipp Remy zu dieser bis heute kontroversen Frage wieder.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 15.10.2018

Vom 22. bis 30. Mai 1954 veranstaltete der Landkreis Vechta eine Heimatwoche, die an Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges erinnerte. Dreihundert Jahre zuvor waren die Schweden aus dem zerstörten Vechta abgezogen – ein Ereignis, dem seither im Rahmen einer Himmelfahrtsprozession gedacht wird. Ein guterhaltener Farbfilm in unserer Sammlung dokumentiert die Jubiläumsprozession, die am 27. Mai 1954 in Vechta stattfand.

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