Neuigkeiten aus dem Archiv – 11.03.10

Die neuste Ausgabe der Zeitschrift des Reservistenverbandes des Deutschen Bundeswehr, LOYAL, berichtet über einen gemeinsamen Vortrag von Prof. Dr. Ortwin Buchbender und Karl Höffkes vor der Landesgruppe Berlin des Reservistenverbandes.

Im Rahmen einer sicherheitspolitischen Vortragsreihe, referierten Prof. Buchbender und Karl Höffkes zum Thema: „Propaganda als Waffe – Anspruch und Wirklichkeit von Propaganda im totalitären Regime des Nationalsozialismus“.

Anhand von Originalflugblättern und privat gedrehten Filmen wurde dokumentiert, wie sich das nationalsozialistische Regime durch Propaganda und Agitation des Denkens und Fühlens der Menschen bemächtigte.

LOYAL: „Die neue Veranstaltungsform zur Sicherheitspolitik stieß bei den Mitgliedern auf große Resonanz„.

Neuzugänge im Archiv – 11.03.10

Soeben erreicht uns eine 16-mm-Filmrolle, die ein Angehöriger einer Gebirgsdivision während der Ausbildung drehte. Der etwa 15 Minuten lange Film, der Ende der 30er Jahre entstanden sein dürfte, zeigt handwerklich hervorragend gedrehte Aufnahmen aus einem Manöver im Hochgebirge.

Die letzten drei Minuten sind aufgrund der schlechten Lagerung stark geschädigt. Wir versuchen, auch diesen Teil des Film zu restaurieren und stellen in Kürze Ausschnitte ein.

Neuzugänge im Archiv – 11.03.10

Ein ca. 20 Minuten langer Privatfilm, der im Umfeld der Olympischen Spiele 1936 entstand, erreichte uns aus Stockholm. Nachfolgend zeigen wir Ausschnitte des Marathonlaufes.

Die Strecke führte damals vom Stadion über das Maifeld, Glockenturmstraße, Angerburger Allee, Havelchaussee, Kronprinzessinenweg, Königsweg, Schleife über die Avus Nordkurve und von dort wieder zurück. Sieger wurde der Japaner Kitei-Son.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 11.03.10

Die Sichtungen und organisatorischen Umstellungen im Archiv sind abgeschlossen. Ab sofort informieren wir wieder aktuell über neue Filmfunde, Vorträge und historische Dokumentationen, an denen wir mitarbeiten.

Wir bedanken uns bei allen, die uns in den letzten Tagen besorgt geschrieben haben, weil wir keine Neuigkeiten auf unsere website eingestellt haben. Das war allein der vielen Arbeit und einer umfassenden Neuorganisation des Archivs geschuldet.

Neuzugänge im Archiv – 11.03.10

Aus den USA erreichte uns ein Konvolut privat gedrehter Filmaufnahmen, die aus dem Nachlass eines britischen Offiziers stammen und in den frühen 30er Jahren enstanden sind. Nachfolgend stellen wir einen Ausschnitt eines Filmes vor, der bei der Evakuierung von Shanghai am 30. Januar 1932 gedreht wurde. Damals griffen 70.000 japanische Soldaten die Stadt an, die tagelang von chinesischen Truppen verteidigt wurde, ehe sie fiel.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 19.02.10

Wir bitten um Nachsicht, dass wir derzeit nur sporadisch neue Filmfunde auf unserer Seite vorstellen können. Wir sind seit etlichen Tagen mit der Sichtung eines außergewöhnlich großen privaten Filmbestandes beschäftigt, dessen Erwerb unsere Archiv quantitativ und qualitativ enorm bereichern würde.

Aus anderen Quellen gingen uns in den letzten Tagen private Farbfilmaufnahmen aus Italien (1938), von Hitler und Rosenberg in Hessen (1927), verschiedene Rollen aus Ostpreußen und Aufnahmen aus dem Russlandfeldzug zu. Die Aufnahmen werden zur Zeit digitalisiert. Auszüge erscheinen in Kürze.

Besonders erfreut hat uns eine Zusendung von hervorragend erhaltenen 35-mm-Filmen aus der Frühzeit des deutschen Filmschaffens, die in den Beständen des Bundesfilmarchivs teilweise als „nicht vorhanden“ gekennzeichnet sind und die derzeit ebenfalls digital abgetastet werden. Wir können damit einmal mehr eine Lücke im Bestand des historischen deutschen Films füllen! Die Originalfilme geben wir nach Abtastung zum Bundesfilmarchiv in Berlin.

In den USA konnten wir neun 16-mm-Filmrollen eines deutschen Unternehmers erwerben, der in den Jahren 1930/31 eine Weltreiseseise unter anderem nach China und Indien unternahm und dabei mit einer 16-mm-Kamera drehte.

Aus Frankreich erreichten uns Aufnahmen von Militäreinsätzen der Amerikaner während des Ersten Weltkriegs und von der Ausbildung französischer Fallschirmspringer Mitte der 30er Jahre.

Neuzugänge im Archiv – 19.02.2010

Mit der Besetzung Norwegens durch deutsche Truppen, die am 9. April 1940 begann, kam Hitler einer Entsendung britischer Truppen nur um wenige Stunden zuvor. Mit der Besetzung des Landes wollte Hitler die Zufuhr von Erz- und Kohle aus Norwegen und Schweden sicherstellen, die er für den weiteren Ausbau der Wehrmacht und die geplanten Feldzüge unbedingt benötigte.

Aufnahmen, die die Aktivitäten der britischen Seite widerspiegeln, sind relativ selten. Ein ca. 14 Minuten langer schwarz-weiß-Film, den wir in Norwegen erwerben konnten, füllt diese Lücke.

Neuzugänge im Acrhiv – 19.02.10

Nach dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr im März 1938, nutzten zahlreiche Deutsche die Möglichkeit, das Land zu bereisen. Im Sommer 1938 entstanden diese Farbaufnahmen unter anderem aus Innsbruck, die uns aus privatem Besitz anvertraut wurden. Der Film hat eine Gesamtlaufzeit von rund 15 Minuten.

Neuzugänge im Achiv – 09.02.10

Ein Angehöriger einer Panzerdivision, der die Einsätze seiner Einheit während des Zweiten Weltkriegs mit seiner Schmalfilmkamera festhielt, drehte auch diese Aufnahmen aus dem Warschauer Ghetto.

Passend dazu liest sich folgende Tagebucheintragung von Ernst Jünger vom 16. April 1943:

„In Gesprächen über die Grausamkeit dieser Tage taucht oft die Frage auf, woher all die dämonischen Mächte, wie die Schinder und Mörder, kommen, die doch sonst niemand sah und nicht einmal vermutete. Doch waren sie potentiell vorhanden, wie nun die Wirklichkeit erweist. Das Neuartige liegt in ihrer Sichtbarwerdung, in ihrer Freilassung, die ihnen erlaubt, den Menschen zu schädigen. Zu dieser Freilassung führte unsere gemeinsame Schuld: indem wir uns der Bindungen beraubten, entfesselten wir zugleich das Untergründige.“

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