Neuzugänge im Archiv – 05.02.10

Um ihre Macht zu sichern, legten die Verantwortlichen des Dritten Reiches besonderen Wert auf die Erziehung der Jugend im nationalsozialistischen Sinne. Verbote freier und kirchlicher Verbände zählten ebenso zu den Maßnahmen wie eine totale politische Neuausrichtung des Unterrichts.

Diese Bestrebungen dokumentiert nachhaltig ein privat gedrehter Film eines Lehrers, der die Entwicklung in seinem Heimatort festgehalten hat.

Ausschnitte des Filmes, den wir soeben erwerben konnten, folgen in Kürze.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 05.02.10

Da wir augenblicklich verschiedene Dokumentationen im In- und Ausland vor Ort wissenschaftlich betreuen und sehr viel unterwegs sind, um Filmbestände zu sichten und einzukaufen, die uns angeboten werden, kommen wir nicht in der gewohnten Weise zur Einstellung von neugefundenem Material.

Grundsätzliche Überlegungen interner Arbeitsabläufe, die durch die sprunghaft gestiegene Übernahme von Filmmaterialien und die zunehmende Einbindung in laufende Dokumentationsarbeiten notwendig geworden sind und an deren Umzusetzung wir intensiv arbeiten, werden in naher Zukunft die Effizienz unserer Arbeit erhöhen.

Neuzugänge im Archiv – 05.02.10

Wie schon berichtet, konnten wir für unser Archiv einen 16-mm-Farbfilm aus dem Jahr 1938 erwerben, der einen historischen Umzug in Torgau an der Elbe festhält.

Nach der Digitalisierung des inzwischen über 70 Jahre alten Films, dessen exakte Lauflänge 13 Minuten beträgt, können wir nachfolgend erste Ausschnitte vorstellen.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 04.02.10

In den kommenden Monaten wird der Nachlass des Wochenschaukameramanns Götz Hirt-Reger Gegenstand eines von Dirk Alt (Hannover) und Alexander Zöller (Oberursel) initiierten Forschungsprojektes.

Hierbei ist vor allem ein Vergleich der Privatfilme Hirt-Regers mit seinen geschnittenen und vertonten Aufnahmen in der „Deutschen Wochenschau“ 1943-1945 beabsichtigt, daneben aber auch eine Kontextualisierung sowohl mit den Nachlässen anderer PK-Filmberichter (Horst Grund, Walter Frentz) wie auch mit anderen privat gedrehten Frontaufnahmen.

Wir berichten beizeiten vom Fortgang dieses begrüßenswerten Forschungsobjektes.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 27.01.10

Für eine Dokumentation über die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz greift der niederländische Fernsehsender NOS auf Material aus unserem Archiv zurück, das wir aktuell zum Thema gefunden haben.

Auf Interesse stößt dabei vor allem das von uns entdeckte privat gedrehte Filmmaterial aus dem Polenfeldzug und dem Ghetto Litzmannstadt.

In Deutschland unterstützen wir derzeit diverse Dokumentationen, die in Kürze in den öffentlich-rechtlichen Sendern zu sehen sein werden.

Neuzugänge im Archiv – 27.01.10

Ein umfangreicher Nachlass, der uns aus Norddeutschland erreichte, enthielt auch mehrere Filmrollen.

Auf einer der Rollen fand sich eine ca. 15 Minuten lange Passage von der Ostfront. Gedreht wurden die Aufnahmen im Spätsommer des Jahres 1943.

Neuzugänge im Archiv – 26.01.10

Im Jahre 1935 drehte ein Filmamateur aus Leipzig einen Film über seine Heimatstadt und die nähere Umgebung.

Der ca. 20 Minuten lange Film wurde uns vor wenigen Tagen aus Familienbesitz überlassen.

Wir bedanken uns und freuen uns über die zeithistorisch schönen Aufnahmen.

Neuzugänge im Archiv – 26.01.10

Private Filmaufnahmen aus der vordersten Frontlinie sind sehr selten. Um so bemerkenswerter sind die Aufnahmen, die wir nachfolgend zeigen können. Aufnahmen von den Rückzugskämpfen im Winter 1944/45, gedreht von einem Offizier der Division Großdeutschland.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 21.01.10

Historisch bedeutsame Film-Dokumente aus unserem Archiv werden immer öfter zum Gegenstand wissenschaftlicher Studien und Forschungsprojekte.

Zur Zeit arbeiten mehrere Institute und Doktoranten mit ausgewählten Materialien aus unseren Beständen.

Wir freuen uns über diese Anerkennung und wünschen allen Beteiligten viel Erfolg!

Neuzugänge im Archiv – 21.01.10

Aus München erreichten uns acht 8-mm-Filmrollen; gedreht in den Jahren 1940 – 1942. Sie stammen aus dem Nachlass eines Angehörigen der 7. Panzer-Division und wurden sowohl beim Westfeldzug wie beim Ostfeldzug gedreht.

Das Material wird zur Zeit digital abgetastet. Ausschnitte stelle wir in Kürze ein.

Berühmt wurde die 7. Panzer-Division unter ihrem Kommandeur Erwin Rommel im Frankreichfeldzug, als sie die verlängerte Maginot-Linie durchbrach. Der schnellen Vorstoß in Richtung Meer überraschte nicht nur die Alliierten, sondern sorgte auch auf deutscher Seite für Kritik, weil Rommel die Sicherung seiner Flanken  vernachlässigte.

Weil die 7. Panzer-Division schnell operierte und immer wieder an Frontabschnitten auftauchte, wo weder Freund noch Feind sie erwartete, nannten die Franzosen sie Gespensterdivision (La division fantome).

Die 7. Panzer-Division blieb bis zum Februar 1941 in Frankreich und wurde danach für den anstehenden Ostfeldzug der Heeresgruppe Mitte zugeteilt. Sie kämpfte unter anderem in der Kesselschlacht von Wjasma in der über 600.000 sowjetische Soldaten gefangen genommen wurden.

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