Neuzugänge im Archiv – 21.01.10

Aus München erreichten uns acht 8-mm-Filmrollen; gedreht in den Jahren 1940 – 1942. Sie stammen aus dem Nachlass eines Angehörigen der 7. Panzer-Division und wurden sowohl beim Westfeldzug wie beim Ostfeldzug gedreht.

Das Material wird zur Zeit digital abgetastet. Ausschnitte stelle wir in Kürze ein.

Berühmt wurde die 7. Panzer-Division unter ihrem Kommandeur Erwin Rommel im Frankreichfeldzug, als sie die verlängerte Maginot-Linie durchbrach. Der schnellen Vorstoß in Richtung Meer überraschte nicht nur die Alliierten, sondern sorgte auch auf deutscher Seite für Kritik, weil Rommel die Sicherung seiner Flanken  vernachlässigte.

Weil die 7. Panzer-Division schnell operierte und immer wieder an Frontabschnitten auftauchte, wo weder Freund noch Feind sie erwartete, nannten die Franzosen sie Gespensterdivision (La division fantome).

Die 7. Panzer-Division blieb bis zum Februar 1941 in Frankreich und wurde danach für den anstehenden Ostfeldzug der Heeresgruppe Mitte zugeteilt. Sie kämpfte unter anderem in der Kesselschlacht von Wjasma in der über 600.000 sowjetische Soldaten gefangen genommen wurden.

Neuzugänge im Archiv – 20.01.10

Ein aufmerksamer Händler aus Süddeutschland, dem wir schon manchen Film verdanken, rettete bei einer Haushaltsauflösung eine 16-mm-Filmrolle, die wunderbare klare Farbaufnahmen aus dem Jahr 1936 enthielt. Wir stellen nachfolgend einen Ausschnitt aus diesem Film vor.

Neuzugänge im Archiv – 20.01.10

Auf vier 16-mm-Rollen mit einer Gesamtlaufzeit von rund einer Stunde hielt ein Angehöriger aus dem Stab des Kommandanten von Groß-Paris, General Ernst von Schaumburg, das Leben im besetzten Paris fest.

1941 gedreht, zählen diese Aufnahme zu den wichtigsten Filmdokumenten, die bislang über das besetzte Frankreich bekannt geworden sind.

Wir freuen uns, dass diese bedeutsame Quelle ab sofort unseren Archivbestand erweitert.

Neuzugänge im Archiv – 19.01.10

Soeben erreicht uns ein exzellenter Farbfilm einer Großveranstaltung aus dem Jahre 1937 in Dresden!

Der rund 14 Minuten lange Kodachrome-Farbfilm ist hervorragend erhalten und ruhig gedreht. Wir stellen nachfolgend Ausschnitte dieses historisch wertvollen Materials ein.

Neuzugänge im Archiv – 19.01.10

Ein privat gedrehter Film, den wir in Kiel erwerben konnten, hält einen interessanten Ausschnitt des Alltagslebens im Dritten Reich fest: den Erwerb von Lebensmitteln durch Marken.

Vier Tage vor Kriegsbeginn, am 28. August 1939 wurden in Deutschland, wie schon im Ersten Weltkrieg,  Lebensmittelmarken und Bezugsscheine für Benzin ausgegeben. Kurze Zeit später folgte die Reichskleidermarke. Mit diesen Marken sollte die Güterknappheit im Krieg überwunden und eine möglichst flächendeckende Verteilung gesichert werden. Lebensmittelmarken berechtigten zum Empfang, aber nur, wenn die entsprechenden Lebensmittel oder Waren zur Verfügung standen. Eine Garantie zum Erhalt der Waren war mit ihnen nicht verbunden.

Neuzugänge im Archiv – 19.01.10

Im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele in Berlin im Jahre 1936, die die Nationalsozialisten zur Eigendarstellung nutzen wollten, begann eine umfassende Mobilisierung im Deutschen Reich.

Ein privat gedrehter Schmalfilm, den wir in Norddeutschland erwerben konnten, hält eine der vom Propagandaministerium veranlassten Aktivitäten fest.

Neuzugänge im Archiv – 19.01.10

Im Winter 1943 besuchte der rumänische Mininsterpräsident und Generalstabschef Ion Victor Antonescu den deutschen Reichskanzler Adolf Hitler in dessen Hauptquartier Wolfschanze in Ostpreußen.

Ein Treffen, das auf einem 16-mm-Farbfilm festgehalten wurden, den wir aus einem russischen Archiv erwerben konnten.

Neuzugänge im Archiv – 18.01.10

Als am 10. Dezember 1931 der erste deutsche farbige Kinofilm mit dem Titel „Bunte Tierwelt“ uraufgeführt wurde, begann eine neue Ära des Filmschaffens: der „Bunten Tierwelt“ folgten in den kommenden Jahren eine Reihe weiterer in Agfacolor gedrehter Kulturfilme und  – in der zweiten Kriegshälfte – auch acht Farbfilmspielfilme: „Die Goldene Stadt“, „Das Bad auf der Tenne“, „Münchhausen“, „Immensee“, „Opfergang“, „Die Frau meiner Träume“ und „Kolberg“ und „Die Große Freiheit Nr. 7“.

Während die Spielfilme komplett erhalten sind, gibt es im Bereich der Kulturfilme bis heute Lücken im Bestand des Bundesfilmarchivs.

Umso erfreulicher ist es, dass uns ein engagierter Sammler seine komplette 35-mm-Filmsammlung mit farbigen und schwarzweißen Kulturfilmen aus den 30er und 40er Jahren anvertraute, die die vorhandenen Lücken füllen und die wir komplett restauriert und digitalisiert haben.

Nachfolgend stellen wir Ausschnitte aus einem schwarz-weiß Film aus Schlesien und einem Farbfilm aus Württemberg vor.

Neuzugänge im Archiv – 18.01.10

Das zurückliegende Wochenende führte uns in den äußersten Südosten Deutschlands, wo wir den Filmnachlass eines ehemaligen Panzersoldaten übernehmen konnten.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass alle Filme noch komplett vorhanden waren. Rund 200 Minuten Privatfilmmaterial (darunter etwa 15 Minuten in Farbe) aus der Zeit der Aufstellung der Einheit, dem West- und Russlandfeldzug ergänzen ab sofort unsere Archivbestände.

Nach digitaler Aufbereitung stellen wir Ausschnitte ein.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 14.01.10

In Warschau stieß das von uns neu gefundene Material aus dem Ghetto Warschau auf großes Interesse. Die bislang unbekannten, privat gedrehten Filmaufnahmen, zeugen von der menschenfeindlichen Politik der nationalsozialistischen Führung und ihrer Helfer.

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