Ein aufmerksamer Händler aus Süddeutschland, dem wir schon manchen Film verdanken, rettete bei einer Haushaltsauflösung eine 16-mm-Filmrolle, die wunderbare klare Farbaufnahmen aus dem Jahr 1936 enthielt. Wir stellen nachfolgend einen Ausschnitt aus diesem Film vor.
Neuzugänge im Archiv – 20.01.10
Auf vier 16-mm-Rollen mit einer Gesamtlaufzeit von rund einer Stunde hielt ein Angehöriger aus dem Stab des Kommandanten von Groß-Paris, General Ernst von Schaumburg, das Leben im besetzten Paris fest.
1941 gedreht, zählen diese Aufnahme zu den wichtigsten Filmdokumenten, die bislang über das besetzte Frankreich bekannt geworden sind.
Wir freuen uns, dass diese bedeutsame Quelle ab sofort unseren Archivbestand erweitert.
Neuzugänge im Archiv – 19.01.10
Soeben erreicht uns ein exzellenter Farbfilm einer Großveranstaltung aus dem Jahre 1937 in Dresden!
Der rund 14 Minuten lange Kodachrome-Farbfilm ist hervorragend erhalten und ruhig gedreht. Wir stellen nachfolgend Ausschnitte dieses historisch wertvollen Materials ein.
Neuzugänge im Archiv – 19.01.10
Ein privat gedrehter Film, den wir in Kiel erwerben konnten, hält einen interessanten Ausschnitt des Alltagslebens im Dritten Reich fest: den Erwerb von Lebensmitteln durch Marken.
Vier Tage vor Kriegsbeginn, am 28. August 1939 wurden in Deutschland, wie schon im Ersten Weltkrieg, Lebensmittelmarken und Bezugsscheine für Benzin ausgegeben. Kurze Zeit später folgte die Reichskleidermarke. Mit diesen Marken sollte die Güterknappheit im Krieg überwunden und eine möglichst flächendeckende Verteilung gesichert werden. Lebensmittelmarken berechtigten zum Empfang, aber nur, wenn die entsprechenden Lebensmittel oder Waren zur Verfügung standen. Eine Garantie zum Erhalt der Waren war mit ihnen nicht verbunden.
Neuzugänge im Archiv – 19.01.10
Im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele in Berlin im Jahre 1936, die die Nationalsozialisten zur Eigendarstellung nutzen wollten, begann eine umfassende Mobilisierung im Deutschen Reich.
Ein privat gedrehter Schmalfilm, den wir in Norddeutschland erwerben konnten, hält eine der vom Propagandaministerium veranlassten Aktivitäten fest.
Neuzugänge im Archiv – 19.01.10
Im Winter 1943 besuchte der rumänische Mininsterpräsident und Generalstabschef Ion Victor Antonescu den deutschen Reichskanzler Adolf Hitler in dessen Hauptquartier Wolfschanze in Ostpreußen.
Ein Treffen, das auf einem 16-mm-Farbfilm festgehalten wurden, den wir aus einem russischen Archiv erwerben konnten.
Neuzugänge im Archiv – 18.01.10
Als am 10. Dezember 1931 der erste deutsche farbige Kinofilm mit dem Titel „Bunte Tierwelt“ uraufgeführt wurde, begann eine neue Ära des Filmschaffens: der „Bunten Tierwelt“ folgten in den kommenden Jahren eine Reihe weiterer in Agfacolor gedrehter Kulturfilme und – in der zweiten Kriegshälfte – auch acht Farbfilmspielfilme: „Die Goldene Stadt“, „Das Bad auf der Tenne“, „Münchhausen“, „Immensee“, „Opfergang“, „Die Frau meiner Träume“ und „Kolberg“ und „Die Große Freiheit Nr. 7“.
Während die Spielfilme komplett erhalten sind, gibt es im Bereich der Kulturfilme bis heute Lücken im Bestand des Bundesfilmarchivs.
Umso erfreulicher ist es, dass uns ein engagierter Sammler seine komplette 35-mm-Filmsammlung mit farbigen und schwarzweißen Kulturfilmen aus den 30er und 40er Jahren anvertraute, die die vorhandenen Lücken füllen und die wir komplett restauriert und digitalisiert haben.
Nachfolgend stellen wir Ausschnitte aus einem schwarz-weiß Film aus Schlesien und einem Farbfilm aus Württemberg vor.
Neuzugänge im Archiv – 18.01.10
Das zurückliegende Wochenende führte uns in den äußersten Südosten Deutschlands, wo wir den Filmnachlass eines ehemaligen Panzersoldaten übernehmen konnten.
Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass alle Filme noch komplett vorhanden waren. Rund 200 Minuten Privatfilmmaterial (darunter etwa 15 Minuten in Farbe) aus der Zeit der Aufstellung der Einheit, dem West- und Russlandfeldzug ergänzen ab sofort unsere Archivbestände.
Nach digitaler Aufbereitung stellen wir Ausschnitte ein.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 14.01.10
In Warschau stieß das von uns neu gefundene Material aus dem Ghetto Warschau auf großes Interesse. Die bislang unbekannten, privat gedrehten Filmaufnahmen, zeugen von der menschenfeindlichen Politik der nationalsozialistischen Führung und ihrer Helfer.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 14.01.10
70 Jahre nach dem Westfeldzug (10. 5. – 22. 6. 1940), arbeiten in Frankreich diverse Produktionen und Sender an Dokumentarfilmen zum deutsch-französischen Krieg.
Frankreich hatte, gemeinsam mit Großbritannien, Deutschland am 3. 9. 1939 den Krieg erklärt, nachdem die Wehrmacht in Polen einmarschiert war. Nicht wenige Historiker sehen in dieser Erklärung und der nachfolgenden Besetzung der Niederlande, Belgiens, Luxemburgs und Frankreichs durch Hitler den Grund für die Ausweitung des deutsch-polnischen Konfliktes zum Weltkrieg.
Um das in unserem Archiv umfangreich vorhandene privat gedrehte gedrehte Filmmaterial deutscher Soldaten aus dem Westfeldzug zu sichten, konnten wir in den vergangenen Tagen vier französische Dokumentarfilmregisseure begrüßen, die intensiv mit uns über die damaligen Ereignisse diskutierten.
Aus den USA erreichten uns Anfragen zu Material über die Reichsparteitage, zum Fotografen Prof. Heinrich Hoffman, zu Prof. Dr. Karl Brandt, dem Begleitarzt Hitlers und zu Material aus dem Ghetto Warschau.
In allen Fällen konnten wir mit neu gefundenem Filmmaterial weiter helfen.
