Neuigkeiten im Archiv – 09.06.11

Im Zuge ihrer sozialistischen Wurzeln erhoben die Nationalsozialisten den 1. Mai unmittelbar nach ihrer Machtübernahme zum Feiertag. Im Volksmund wurde dieser Feiertag, den das NS-Regime propagandistisch mit Massenaufmärschen feiern ließ, „Tag der nationalen Arbeit“ genannt. Im Jahr 1939 hielt ein Filmamateur die Ereignisse dieses Tages in der Hauptstadt Berlin mit seiner 16-mm-Kamera auf einem Kodak-Farbfilm fest. Aus dem etwa 10 Minuten langen Film zeigen wir nachfolgend einige Ausschnitte.

Neuigkeiten im Archiv – 08.06.11

Damals wie heute gehört ein gemeinsamer Ausflug zu den festen Ritualen jedes Männergesangvereins. So auch im Jahre 1937, als dieser Film entstand. Auf einem der damals seltenen Farbfilme hielt einer der Beteiligten die gesamte Reise fest. Nachfolgend zeigen wir daraus Ausschnitte aus Neuruppin und Rheinsberg.

Neuigkeiten – 07.06.2011

Wie angekündigt, habe ich am zurückliegenden Wochenende einen Filmbestand eines ehemaligen Ritterkreuträgers sichten können. Neben zahlreichen privaten Aufnahmen gab es zwei 16-mm-Filme, die von historischem Interesse sind: beide zeigen privat gedrehte Aufnahmen aus dem Jahr 1942 im Frontabschnitt am Ilmensee. Neben Aufnahmen vom Frontalltag halten sie auch einen infanteristischen Angriff, eine Ferntrauung und eine Ritterkreuzverleihung fest. Die Filme werden derzeit abgetastet. Ausschnitte stellen wir in Kürze ein.

Heute wurden uns verschiedene 9.5-mm-Filme angeboten, die zwischen 1934 und 1942 in Deutschland und Österreich gedreht wurden.

Neuigkeiten im Archiv – 07.06.11

Die weltanschauliche Erziehung der Deutschen Jugend war für das NS-Regime ein zentraler Ansatz, um das Deutsche Volk auf Hitlers Politik einzuschwören. Ganz im Sinne der nationalsozialistischen Propaganda erzogen, stand ein Großteil der Jugend bedingungslos hinter dem Regime und leistete noch militärischen Widerstand, als der Krieg längst verloren war. Ein privat gedrehter Farbfilm aus dem Jahre 1938, der uns freundlicherweise übereignet wurde, dokumentiert, mit welchen Ritualen die Jugend auf den NS-Staat eingeschworen wurde.

Neuigkeiten im Archiv – 06.06.11

Um die deutsche Zivilbevölkerung auf den Bombenkrieg vorzubereiten, wurde am 29. April 1933 der sogenannte „Reichsluftschutzbund (RLB)“ gegründet, der dem Reichsluftfahrtministerium unterstand. Kurz vor Kriegsbeginn gehörten ihm fast 14 Millionen Deutsche an.

Das Ausbildungsprogramm der Mitglieder umfasste das luftschutzgemäße Herrichten eines Hauses und der Wohnung, Brandbekämpfung, Gasschutz, Erste Hilfe sowie Meldewesen. Zur Teilnahme an den Ausbildungsveranstaltungen des RLB konnte jeder durch das Luftschutzgesetz vom 26. Mai 1935 verpflichtet werden. Der RLB diente mit seinem engen Netz an Luftschutzwarten neben der praktischen und psychologischen Vorbereitung auf einen Luftkrieg auch der Anleitung des Selbstschutzes der Bevölkerung während und nach Luftangriffen.

Ein Privatfarbfilm, den wir vor wenigen Tagen gefunden haben, hält eine öffentliche Übung des Reichsluftschutzbundes im Jahre 1939 auf dem Cardinalplatz in Berlin – Köpenick fest.

Neuigkeiten im Archiv – 04.06.11

Private Filmaufnahmen einer Silvesterfeier 1935: Das zurückliegende Jahr hatte Deutschland verändert. Am 13. Januar stimmten 90,8 % der Saarländer für die Rückgliederung an das Deutsche Reich (8,8 % für die Selbständigkeit des Saargebietes und 0,4 % für den Anschluss an Frankreich). Am 16. März, nur wenige Tage nachdem Hermann Göring die Existenz einer deutschen Luftwaffe bekannt gegeben hatte, wird die Allgemeine Wehrpflicht in Deutschland wiedereingeführt und eine Aufrüstung der deutschen Streitkräfte auf 550.000 Mann beschlossen. Am 18. Juni wurde das Deutsch-Englische Flottenabkommen unterzeichnet. Die sechsmonatige Reichsarbeitsdienstzeit wird eingeführt und am 15. September verkündet Hermann Göring die „Nürnberger Rassengesetze“ („Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“, „Blutschutzgesetz“), die die deutschen Juden zu Bürgern zweiter Klasse degradierten.

Neuigkeiten im Archiv – 03.06.11

Eine Reise nach Süddeutschland Mitte der 30er Jahre hält ein Privatfilm fest, der aktuell unser Archiv bereichert. Die Aufnahmen sind ruhig gedreht und vermitteln einen Eindruck in den „Alltag unterm Hakenkreuz“.

Neuigkeiten im Archiv – 02.06.11

Winter 1941/Sommer 1942: Von einem an den Kämpfen im hohen Norden beteiligten Truppenarzt haben wir mehrere Rollen mit privat gedrehten Aufnahmen von diesem entlegenen Kriegsschauplatz erhalten. Da die einfachen Kameras unter der dort herrschenden Witterung litten, sind private Filmaufnahmen aus Lappland und Karelien sehr selten zu finden. Wir bedanken uns für dieses historisch bedeutsame Konvolut.

Neuigkeiten im Archiv – 01.06.11

Russland 1942: Aufnahmen vom Mittelabschnitt der Front. Ein Film, der das Miteinander zwischen deutschen Soldaten und der russischen Zivilbevölkerung mit ungewohnten Bildern festhält. Alltag im Krieg, Koexistenz und Lebenslust abseits des großen Sterbens.

Neuigkeiten – 31.05.2011

Heute früh erreichte uns das Angebot zur Übernahme mehrerer privat gedrehter 16-mm-Filme aus dem Ostfeldzug, auf denen ua. eine Ritterkreuzverleihung vor Ort zu sehen ist. Wir sichten die Filme am Wochenende und berichten.

Unsere webiste: es fehlen nur noch knapp 2.500 Besucher, um die Marke von 140.000 Zugriffen im Monat Mai zu überspringen. Wir hätten damit einen Zuwachs von 50.000 Zugriffen in nur einem Monat!   

Meine erneute Reise nach Libyen hat sich um einige Tage verschoben. Ich bin bis Mitte kommender Woche in Deutschland und für Angebote und Nachfragen erreichbar.

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner
Visit Us On FacebookVisit Us On YoutubeCheck Our Feed