Ab heute sind folgende Neuerscheinungen unseres Labels AugenBlick Media erhältlich:
„Berliner Filmschätze“, „Die Geschichte der 23.Infanterie-Division“ sowie „Mussolinis Befreiung vom Gran Sasso“.


Zeitgeschichte und mehr
Ab heute sind folgende Neuerscheinungen unseres Labels AugenBlick Media erhältlich:
„Berliner Filmschätze“, „Die Geschichte der 23.Infanterie-Division“ sowie „Mussolinis Befreiung vom Gran Sasso“.

Einige Filmamateure inszenierten bereits in den 30er Jahren Filme, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben. Wenn dann noch, wie in diesem Film, in dem ein Autounfall nachgestellt wird, eine zweite Kamera zum Einsatz kommt, ist das Ergebnis geradezu verblüffend. Wir wünschen viel Spaß!
Die Insel Sumatra (Indonesien) ist die sechstgrößte Insel der Welt. Nachdem portugiesische Händler schon früh erste Handelskontakte geknüpft hatten, landeten im Jahre 1596 niederländische Händler auf der Insel, um sie als Kolonie in Besitz zu nehmen. Nach langen Auseinandersetzungen mit den Briten, sprach der Britisch-Niederländische Vertrag von 1824 die Insel den Niederlanden zu.
Im Zweiten Weltkrieg war die Insel japanisch besetzt und wurde danach Teil der Republik Indonesien.
Einem Mitarbeiter der damaligen niederländischen Verwaltung, der auch nach der Eroberung durch die Japaner auf der Insel lebte, verdanken wir die nachfolgend eingestellten Farbaufnahmen, die ab der Mitte der 30er Jahre bis etwa 1942 entstanden sind.
Wir bedanken uns für die großzügige Überlassung der historisch wertvollen Aufnahmen, die eine Gesamtlaufzeit von fast 53 Minuten besitzen.
Wie wir bereits gestern erfahren mussten, ist Peter Schamoni gestorben. Der erfolgreiche Produzent und Filmregisseur („Majestät brauchen Sonne“) verstarb in der Nacht zum Dienstag mit 77 Jahren in München. Seinen Durchbruch schaffte Schamoni 1968 mit der Komödie „Zur Sache Schätzchen“ mit Uschi Glas in der Hauptrolle. Insgesamt hat er mehr als 30 Spiel- und Dokumentarfilme produziert.

Ich hatte die große Freude, Peter Schamoni im Sommer letzten Jahres einige Male zu treffen, um mit ihm über einen von ihm geplanten Dokumentarfilm über seinen Vater zu sprechen, der im Ostfeldzug unter für ihn ungeklärten Umständen ums Leben kam. Peter Schamoni hoffte, aus dem Filmmaterial der Einheit seines Vaters, das ich ihm zur Verfügung stellte, weitere Hinweise gewinnen zu können. Leider konnte er diese Filmidee nicht mehr zu Ende führen.
Sommerurlaub 1938 in Tirol, wenige Wochen nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich. Aus Norddeutschland erreichten uns diverse Rollen mit historischem 8-mm-Filmmaterial, das schwerpunktmäßig den Alltag im Dritten Reich lebendig erhält. Wir danken für die großzügige Überlassung und freuen uns, nachfolgend einen ersten Ausschnitt vorstellen zu können.
1. Mai 1934. „Tag der Arbeit“ in der damaligen Reichshauptstadt Berlin, festgehalten von einem Filmamateur aus dem Ruhrgebiet, dessen umfangreiche Filmsammlung wir komplett übernehmen konnten. Die weit über eine Stunde langen 16-mm-Filme halten zahlreiche Details fest, die wir bisher so noch nie gesehen haben und stellen aufgrund ihrer besonders guten Qualität eine große Bereicherung unserer Archivbestände dar.
Um Kinder und Jugendliche aus den großen Städten vor den alliierten Bomberangriffen zu schützen, organisierte die „NS-Volkswohlfahrt“ sogenannte „Kinderlandverschickungen“, kurz „KLV“. Im Laufe des Krieges wurden rund 5 Millionen Kinder aus den bombengefährdeten Gebieten in sichere ländliche Regionen verschickt. Ein Lehrer, der Kinder nach Thüringen begleitete, hielt auf etwa 30 Minuten Film den Alltag in einem solchen KLV-Lager fest.
Filmaufnahmen vom „Reichssportfeld“, 1938. Die für die Olympischen Spiele des Jahres 1936 errichteten Sportstätten fanden seinerzeit im In- und Ausland größte Anerkennung und bildeten den architektonischen Rahmen für die Olympischen Spiele, die das nationalsozialistische Deutschland geschickt nutzte, um sich der Welt zu präsentieren.
Aus der Nähe von Kassel wurden uns gestern rund 30 Rollen (!) mit privat gedrehten 16-mm-Filmaufnahmen aus den 30er Jahren angeboten. Die Aufnahmen wurden im Wesentlichen in Berlin gedreht. Ich sichte diesen neuen Filmstock, sobald ich aus Libyen zurück bin, wohin ich in Kürze erneut aufbreche.
Unser Archiv ist auch während meiner Abwesenheit durchgehend besetzt und wir stellen täglich neue cineastische Fundstücke ein.
Allen Besuchern und Freunden unserer website wünsche ich auf diesem Wege schöne Pfingsstage!
Karl Höffkes
Im Mai 1933 fand in Berlin die erste Deutsche Gartenbauausstellung unter der künstlerischen Leitung von Gustav Allinger statt. 1934 gab es die Schau „Sommerblumen am Funkturm“, die ebenfalls von Allinger konzipiert wurde. Hierzu wurde ein „Großer Blumengarten“ mit Farbengärten in unmittelbarer Nähe des Funkturms angelegt. 1936 bepflanzte Georg Gunder den Garten im Rahmen der Ausstellung „Deutschland“ neu. 1939 wurde der Garten für die Ausstellung „Berge, Menschen und Wirtschaft der Ostmark“ umgestaltet. Die Rosen- und Staudenterrasse wurde zusammengefasst, um eine alpine Szenerie zu zeigen. Die Kleingartenausstellung wurde durch eine Sommerblumenschau ersetzt. Sommerblumenschauen sind noch bis 1943 belegt. Ein ca. 12 Minuten langer Farbfilm aus dem Jahr 1939 (wir bedanken uns an dieser Stelle für den Hinweis, eines aufmerksamen Lesers, der unsere ursprüngliche Angabe „1937“ nachvollziehbar korrigiert hat) vermittelt einen Eindruck der damaligen Ausstellung.