Aus dem ARCHIV – 20. 1.

Am 15. Januar lief bei VOX die von Spiegel TV produzierte Dokumentation „Schindlers Liste – Eine wahre Geschichte“. 

Zu dieser Dokumentation konnten wir privat gedrehtes Filmmaterial aus dem Krakauer Ghetto beitragen.

Neuigkeiten – 19.01.2011

Die zurückliegenden Tage waren hinsichtlich neuer Filmfunde ausgesprochen erfreulich: Aus Norddeutschland erreichten uns neun 8-mm-Filmrollen, die der Kapitän eines deutschen Zollschiffes in den 30er Jahren drehte. Aus verschiedenen anderen Quellen konnten wir diverse 16-mm-Filme mit zeitgeschichtlichen Aufnahmen erwerben, die wir in den nächsten Tagen sichten werden.

Ein auflagenstarkes Printmagazin erwarb einen unserer Titel für eine Couvermount Aktion, die in Kürze realisiert wird und aus Polen, Israel und den USA erreichten uns Materialanfragen für neue Dokumentationen.

SpiegelTV hat ebenso wie das ZDF für aktuelle Dokumentationen Filmmaterial aus unserem Archiv verwendet.

Einer Einladung in ein arabisches Land folgend, werde ich in Kürze die Möglichkeit haben, ein bislang ungesichtetes Archiv nach altem Filmmaterial zu durchforschen. Wir berichten beizeiten.

Zugriffe auf unsere website im Januar bis gestern Abend: rund 55.000.

Ich danke allen Beteiligten für ihre Unterstützung!

Neuzugänge im Archiv – 18. 01. 2011

In den letzten Kriegstagen flüchteten ca. 2500 deutsche und baltische Angehörige der sogenannten Kurlandarmee über die Ostsee in das neutrale Schweden. Hier wurden sie vom Roten Kreuz versorgt und in verschiedenen Lagern interniert. Weil man ihnen zusicherte, sie auf keinen Fall an die Sowjetunion auszuliefern, warteten die Männer geduldig auf ihre Freilassung und Rückkehr nach Deutschland.

Als sie feststellen mussten, dass der schwedische Staat seine Zusage nicht einhielt und bereits ein sowjetischer Frachter in Trelleburg vor Anker lag, um die Männer – viele Monate nach Ende des Krieges – doch noch in die Sowjetunion zu bringen, war es zu spät. Jeder Widerstand wurde brutal niedergeknüppelt und die verzweifelten Männer ihrem Schicksal überlassen. Der Tag der Auslieferung – ein Freitag – ging als „der blutige Freitag“ in die schwedische Geschichte ein.

Die in Kürze bei Polar Film erscheinende DVD bricht das Schweigen um dieses weitgehend unbekannte Kapitel des Zweiten Weltkriegs.

Neuzugänge im Archiv – 17. 01. 2011

1935: in Stuttgart feiert man das 100. Cannstatter Volksfest, eines der größten Volksfeste in Deutschland. Ein Besucher der beliebten Veranstaltung filmte bei dieser Gelegenheit die große Eröffnungsparade und den traditionellen Festumzug sowie das Festgelände. Traditionsreiche Regionalgeschichte, festgehalten auf einem ca. 25 Minuten langen Film.

In eigener Sache 15. 1.

Erfreuliche Entwicklung: Zur Monatshälfte verzeichnen wir exakt 47.034 Zugriffe auf unsere website. Damit haben wir inzwischen pro Tag mehr als 3.000 Besucher.

Die ursprünglich erst im Verlauf des Jahres als Ziel angedachte Zahl von 100.000 Besuchern rückt damit schon jetzt in greifbare Nähe.

Ich bitte diejenigen, denen ich auf Ihre Anfragen noch nicht antworten konnte, um etwas Geduld. Am Wochenende bin ich unterwegs, um altes Filmmaterial zu sichten. Ich bin zuversichtlich, dass wir schon bald neue Funde präsentieren können.

Ab Montag bin ich wie gewohnt, wieder zu erreichen.

KH

Neuigkeiten – 14.01.2011

Der Rückgriff auf unser Archivmaterial ist auch im neuen Jahr ungebrochen. In den ersten zwei Wochen des Jahres haben bereits die französische Produktion CC&C („Love an d Sex under occupation“), der ORF („Otto Skorzeny“), das ZDF („Himmelsstürmerinnen“), Spiegel-TV („Der Bombenkrieg“) und weitere Produktionen im In- und Ausland auf unser Material zurückgegriffen. 

Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit und wünschen allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen guten Erfolg mit ihren neuen Filmen.

Neuzugänge im Archiv – 14. 01. 2011

Dank nach Norddeutschland! Von dort erreichte uns ein 16-mm-Film, der aus dem Nachlass des Brillantenträgers Oberst Hermann Graf stammen dürfte. Der Film zeigt neben Hermann Graf seltene Privataufnahmen der Schauspielerin Ilse Werner.

Wir danken und stellen nachfolgend einige Szenen ein.

Bereich Filmgeschichte – 13. 01. 2011

Unser Homepage-Bereich Filmgeschichte wird weiter ausgebaut. Wir freuen uns, heute einen Beitrag von Gert Koshofer präsentieren zu können, der seit vielen Jahren ein ausgewiesener Spezialist im Bereich Farbfotografie & Farbfilm ist und zu diesem Themenbereich mehrere Standardwerke verfasst hat:

Farbfotografie (3 Bände). München: Laterna Magica 1981

Color. Die Farben des Films. Berlin: Wissenschaftsverlag Volker Spiess 1988

und zuletzt: Ufa in Farbe. Technik, Politik und Starkult 1936-1945. München: Collection Rolf Heyne 2010. (Co-Autoren: Friedemann Beyer und Michael Krüger)

Gert Koshofers Beitrag für unsere Homepage behandelt „Die Geschichte der farbigen Schmalfilme“ von den 30er Jahren bis in die Gegenwart.


Neuzugänge im Archiv – 13. 01. 2011

Als besonders interessanter Fund entpuppte sich eine Rolle, die uns aus Mitteldeutschland erreichte: ein Amateurfilmer hat auf einem 16-mm-Film den einzigen Besuch Adolf Hitlers in Dresden festgehalten.

Hitler hielt sich von Montag, den 28. bis Mittwoch, den 30. Mai 1934 in der Stadt auf und begab sich von dort zurück nach Berlin. Dresden hat er danach nie wieder betreten.

Wir danken für die Überlassung der ca. 10 Minuten langen Filmaufnahmen.

Neuzugänge im Archiv – 12. 01. 2011

Am 28. September 1940 kehrte das 74. Infanterie-Regiment, das an den Feldzügen gegen Polen, die Niederlande, Belgien und Frankreich teilgenommen hatte, unter dem Jubel der Bevölkerung in seine Garnisonsstadt Hameln zurück. Die an diesem Tage gedrehten Privataufnahmen dokumentieren die Atmosphäre dieser Zeit und die berauschende Wirkung der alles umfassenden NS-Propaganda.

Über die Einsätze des Regiments ist folgendes bekannt:

Am 3.September 1939, zwei Tage nach Beginn des deutschen Überfalls, rückt das Infanterie-Regiment 74 in Richtung Polen. Jubelszenen, wie beim Ausbruch des 1.Weltkrieges, gab es keine. Das Regiment war Teil der Heeresgruppe Süd und marschierte aus dem Raum Schlesien nach Polen ein. Am Ende des Polenfeldzuges waren 79 Gefallene, 269 Verwundete und 17 Vermisste zu beklagen.

Im Westfeldzug 1940 kämpfte das Regiment als Teil der Heeresgruppe B vor allem in Holland und Belgien (Albert-Kanal, bei Leuven und im Raum Ypern und Langemark). Nach der Parade in Paris am 16. Juni, kehrte das Regiment am 28. September wieder in seine Heimatgarnison zurück.

Wir danken der Familie des Filmers, die uns den ca. 16 Minuten langen Film überließ.

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