Neuigkeiten – 27.01.2011

Mit deutlich über 70.000 Zugriffen auf unsere webite im laufenden Monat Januar steuern wir auf eine neue Höchstmarke zu.  Wir bemühen uns weiter, unsere Archivalien online zugängig zu machen. Die zahlreichen Anfragen von in- und ausländischen Sendern, Produktionen und Museen lassen uns leider nicht immer die Zeit, die geplanten Schritte umgehend umzusetzen.

Aus Bayern, Berlin und Sachsen-Anhalt erreichte uns altes Filmmaterial, das wir in den nächsten Tagen sichten.

Ein schwedischer DVD-Vertrieb hat soeben neun Dokumentarfilmtitel aus unseren Beständen zum Vertrieb in den skandinavischen Ländern erworben. Verhandlungen mit niederländischen und britischen Vertreibern stehen kurz vor einem Abschluss.

Ein befreundeter Historiker machte uns auf ein Filmkonvolut aufmerksam, dass ein ehemaliger Wachsoldat im Ghetto Warschau gedreht haben soll. Wir gehen derzeit dieser Spur nach und informieren in Kürze, ob unsere Suche erfolgreich war.

Neuzugänge im Archiv – 27. 01. 2011

Aufnahmen von einem „Kameradschaftsfest“ des „HKP“ (= Heereskraftpark): gedreht im Juli
des Jahres 1942 in Bissendorf bei Lüneburg. Knapp 30 Minuten Filmmaterial, das uns von den Erben zur Verwendung übergeben wurde. Die Angehörigen des „HKP“ waren für die Reparatur und Bereitstellung von Kraftfahrzeugen für die Wehrmacht verantwortlich und arbeiteten während des Krieges oft in unmittelbarer Frontnähe.

Neuzugänge im Archiv – 26. 01. 2011

In der Heimatstadt von Viktor Lutze fanden wir zwei 16-mm-Filmrollen, die seit Kriegsende unentdeckt geblieben sind. Die erste zeigt einen Aufmarsch der örtlichen NS-Verbände; die zweite, eine etwa 15 Minuten lange Rolle, hält einen Besuch von Viktor Lutze in Schwelm fest.
Lutze wurde im Zuge des sogenannten Röhm-Putsches, in dessen Verlauf zahlreiche SA-Führer auf Befehl Hitlers ermordet wurden, zum „Stabschef der SA“ ernannt. Unter seiner Führung verlor die SA an politischer Bedeutung und Einfluss. Lutze starb im Mai 1943 nach einem Verkehrsunfall.

Neuigkeiten – 25.1.2011

In Frankreich arbeiten Kollegen derzeit an zwei neuen Dokumentationen: Die erste behandelt „Liebe und Sex unter der deutschen Besatzung“, die zweite befasst sich mit der „Behandlung der Zigeuner durch die Nationalsozialisten“. Für beide Produktionen konnten wir umfangreiches Material beisteuern.

Im ZDF läuft in Kürze die Dokumentation „Vom Glück nur ein Schatten“. Auch dazu konnten wir passende Sequenzen liefern.

Ein bekannter deutscher Schulbuchverlag griff für eine neue Geschichtsbuchreihe auf Fotomaterial aus unserem Archiv zurück. Wir freuen uns über diesen neuen Kontakt und hoffen auf weitere gute Zusammenarbeit.

Ein bedeutender Filmfund erweitert seit gestern unser Archiv: 11 Rollen 16-mm-Filmmaterial ua. von einer Probefahrt der „Robert Ley“ in Hamburg/1939 (Farbfilmaufnahmen), von der Weltausstellung in Frankreich/1937 und einer Reise nach Ungarn und Rumänien/1939 (Farbfilmaufnahmen).

Die Gesamtlaufzeit aller Rollen liegt bei ca. drei Stunden, von denen etwa die Hälfte in Kodakolor gedreht wurde.

Neuzugänge im Archiv – 25. 01. 2011

Ein umfangreicher Filmbestand erreichte uns aus Neuss. Der Filmer, Angehöriger des Infanterie-Ersatz-Btl. 454 drehte in den Jahren 1938 – 1941 in Lingen, Bromberg und später auch im Rheinland und Westfalen. Die insgesamt etwa 70 Minuten langen Aufnahmen, zum Teil in Farbe, sind eine wichtige Ergänzung unseres Filmbestandes. Bislang hatten wir keine Aufnahmen aus Bromberg, das durch den sogenannten „Bromberger Blutsonntag“ traurige Bekanntheit erlangte, im Bestand. Mit den jetzt gefundenen Filmen ist eine weitere Lücke geschlossen.

Neuzugänge im Archiv – 24. 01. 2011

Eine Seltenheit sind diese Aufnahmen aus den Jahren 1941/42, gedreht von einem Lastensegler-Piloten, weil es während des Krieges nur wenige Lastensegler-Einsätze gab. Dass bei einem dieser Einsätze gedreht wurde und die Aufnahmen erhalten geblieben sind, war bislang nicht bekannt.
Der erste Kampfeinsatz von Lastenseglern, deren Existenz streng geheim gehalten worden war, war der deutsche Angriff auf die belgische Festung Eben-Emael am 10. Mai 1940. Die als uneinnehmbar geltende Festung wurde innerhalb weniger Stunden erobert.
Der größte Einsatz von Lastenseglern fand im Mai 1941 während der Schlacht um Kreta statt. Bei diesem Einsatz wurden fast 100 Gleiter einsetzen.
Lastensegler spielten später noch einmal eine entscheidende Rolle, als es deutschen Fallschirmjägern in einem spektakulären Unternehmen gelang, den verhafteten italienischen Duce, Benito Mussolini, vom Gran Sasso zu befreien.

In eigener Sache: In Kürze erscheint eine Dokumentation über die Befreiung Mussolinis auf DVD:                   

Aktuelles – 22.1.2011

Unser Filmarchiv findet zunehmend auch bei Studierenden Beachtung. Drei Anfragen von Studenten/Doktoranten innerhalb von zwei Tagen dokumentieren, wie wichtig unser Filmmaterial für die wissenschaftliche Forschung ist. Wir freuen uns über das wachsende Interesse und sind gerne behilflich.

Im Raum Stuttgart sind wir durch intensive Recherchen auf ein hochinteressantes Filmkonvolut gestoßen: Mehrere Rollen mit teils farbigen Filmaufnahmen aus den Jahren 1941 – 1943. Wir stellen Ausschnitte ein, sobald wir die Aufnahmen digitalisiert haben.

Neuzugänge im Archiv – 22. 01. 2011

Um 1930 drehte ein Hamburger Weltenbummler mit seiner 35-mm-Kamera zahlreiche Aufnahmen im südlichen Afrika. Eine der insgesamt rund 25 Rollen, die uns dankenswerterweise anvertraut wurden, zeigt Bilder von einer Paddelboot-Tour auf südafrikanischen Flüssen.

Neuzugänge im Archiv – 21. 01. 2011

Unter dem Titel „Vorbereitung zur Olympiade 1936“ drehte ein Leipziger Amateur 1935/36
diverse Filme, die die Vorbereitungen eines deutschen Marathonläufers auf das kommende Großereignis zeigen.
Dass die Kamera nicht nur die sportlichen Aktivitäten, sondern auch die Atmosphäre der Zeit und Begebenheiten am Rande festhielt, macht die Aufnahmen doppelt interessant.

Neuzugänge im Archiv – 20. 01. 2011

Aus dem Jahre 1934 stammen die nachfolgenden Aufnahmen, die ein Filmamateur bei verschiedenen Geländefahrten des „Nationalsozialistischen Kraftfahrer-Korps/NSKK“ mit seiner 35-mm-Kamera drehte. Die filmisch überlieferten Fahrten fanden im Bayerischen Hochland, im Raum Landsberg, Oberstaufen und Nesselwang statt.

Die bislang abgetasteten Filme haben eine Lauflänge von 35 Minuten und sind eine wahre Fundgrube für alle, die sich für Autos und Technik interessieren.

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