Neuigkeiten im Archiv – 08.02.11

1903 begannen deutsche Ingenieure im Orient mit dem Bau einer Eisenbahnlinie, die am Ende rund 3.200 Kilometer Schienenwege umfasste und von Konstantinopel nach Bagdad führte: die sagenumwobene Bagdad-Bahn. Ihr Weg führt durch fast menschenleeres Gebiet, über reißende Flüsse, schneebedeckte Berge, durch tiefe Schluchten und glühend heiße Wüstenregionen – ein technisches und politisches Wagnis und eine Meisterleistung deutscher Ingenieurskunst.

Private Filmaufnahmen der Eisenbahnlinie sind eine Rarität. Umso mehr freuen wir uns, dass es uns gelungen ist, einen ca. 30 Minuten langen 35-mm-Film zu erwerben, der eine Reise in den Orient und eine Fahrt mit der Bagdad-Bahn festhält.

Neuerwerbungen – 08.02.2011

Eine unscheinbar wirkende 16-mm-Rolle erwies sich bei der ersten Sichtung als ein ganz besonderer Fund: sie enthält zwölf Minuten hervorragend gefilmte Aufnahmen aus Ostpreußen, darunter Aufnahmen aus Königsberg, die wir bislang nie gesehen haben.

Aus Frankreich erreichte uns eine komplette Sammlung mit etwa zwanzig, jeweils rund 3-Minuten-langen 16-mm-Filmen, die während der deutschen Besatzung gedreht wurden. Mit der Sichtung der Rollen können wir erst in einigen Tagen beginnen.

In den USA erwarben wir mehrere privat gedrehte Schmalfilme, darunter sehr interessante Farbaufnahmen aus den 30er Jahren, die das Leben in Amerika festhalten.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle besonders bei den sachkundigen Lesern, die mich auf zwei inhaltliche Fehler im Zusammenhang mit eingestellten Filmausschnitten aufmerksam gemacht haben. Die entsprechenden Texte werden umgehend aktualisiert.  

Neuzugänge im Archiv – 05. 02. 2011

Um möglichen Agenten aus England den Zugang nach Deutschland zu verwehren, überprüften Wachschiffe, die vor den deutschen Küsten patroullierten, schon auf See alle einfahrenden Schiffe. Private Filmaufnahmen aus dem Alltag der Wachschiffbesatzungen sind bislang nicht bekannt.

Drei Schmalfilme mit einer Gesamtlaufzeit von fast 40 Minuten zeigen die Ausbildung der Wachmannschaften am Fliegerdeich in Wilhelmshaven und die Arbeit auf See.  Auch in diesem Fall sind wir einem engagierten Freund unserer Arbeit zu großem Dank verpflichtet.

Neuzugänge im Archiv – 04. 02. 2011

Aufnahmen eines Angehörigen der Küstensicherung, gedreht im Jahr 1941 an der Nordseeküste im Raum Burhave. Besonders interessant sind die Szenen, die zeigen, wie Schmuggler und Spione aufzuspüren und festzunehmen sind. 45 Minuten Originalmaterial, das wir von einem jungen, an deutscher Geschichte interessierten Sammler aus Norddeutschland erwerben konnten. Wir danken!

Neuzugänge im Archiv – 01. 02. 2011

Am Morgen des 20. Mai 1941 begann das Unternehmen „Merkur“: der deutsche Angriff auf Kreta. Nach einem Angriff deutscher Bomben erschien gegen 7 Uhr die erste Welle von JU 52 mit angehängten Lastenseglern über dem kretischen Flugplatz Malemes, den die britischen Truppen erbittert verteidigen. Trotz starken Abwehrfeuers gelang die Landung. Unter schweren Verlusten auf beiden Seiten wurde die Insel von deutschen Luftlandeeinheiten erobert; rund 17.000 britische Soldaten wurden von der noch unbesetzten Südküste der Insel aus nach Ägypten verschifft.
Die nachfolgend eingestellten Aufnahmen drehte ein beteiligter Lastenseglerpilot vor, während und nach dem Angriff auf Kreta.

In eigener Sache – 01.02.2011

Mit exakt 80492 Zugriffen auf unsere website im Januar haben wir eine neue Höchstmarke erreicht. Wir freuen uns über das stetig wachsende Interesse an unserem Archiv und unserer Arbeit und begrüßen an dieser Stelle alle, die uns neu begleiten.

Machen Sie weiterhin Ihre Freunde und Bekannte auf uns aufmerksam, äußern Sie Kritik und schicken Sie uns Vorschläge, Tipps und Hinweise. Halten Sie die Augen offen und benachrichtigen Sie uns, wenn Sie auf altes Filmmaterial stoßen.

Auf gute Zusammenarbeit und mit besten Grüßen! Karl Höffkes

Neuzugänge im Archiv – 01. 02. 2011

Besonders gefreut hat uns ein Fund von alten 35-mm-Wochenschauen aus den Jahren 1916 – 1918, darunter auch einige, die wir bislang nicht im Archivbestand hatten. Nachfolgend zeigen wir Aufnahmen von Kaiser Wilhelm II, die uns bislang unbekannt waren:

Bei den Wochenschauaufnahmen mit Kaiser Wilhelm II. Handelt es sich um die Einweihung der russischen Gedächtniskirche in Leipzig am 18.10.1913 mit Wilhelm II., König Friedrich August III. von Sachsen und dem Großfürsten Wladimirowitsch Kyrill. Die folgenden Szenen beinhalten den Auftakt zur Weihe des Völkerschlachtdenkmals am gleichen Tag.

Neuzugänge im Archiv – 31. 01. 2011

Aufnahmen aus dem besetzten Frankreich, gedreht von einem Angehörigen des „Fernmeldebetriebszuges 917“ in den Monaten von November 1942 – bis Dezember 1943. Die meisten Bilder stammen aus dem Raum Rouen, wo die Einheit Quartier bezogen hatte.

Neuzugänge im Archiv – 29. 01. 2011

Die Olympischen Sommerspiele 1936, die vom 1. – 16. August in Berlin stattfanden, waren für die Nationalsozialisten ein willkommener Anlass, um sich der Welt so zu präsentieren, wie sie gesehen werden wollten: modern, weltoffen und friedlich. Um dieses Bild zu erzeugen, hatte Propagandaminister Dr. Goebbels der deutschen Presse für die Zeit der Spiele alle antisemitischen Beiträge untersagt.

Die Olympischen Sommerspiele in Berlin waren für die deutsche Mannschaft ein großer Erfolg
: mit 33 Gold-, 26 Silber- und 30 Bronzemedaillen belegte Deutschland den ersten Platz vor den USA mit 24 Gold-, 20-Silber- und 12 Bronzemedaillen. Liebling der Zuschauer war der amerikanische Superathlet Jesse Owens, der vier Goldmedaillen gewann.

Soeben konnten wir mehrere 16-mm-Filme erwerben, die ein Amateur während der Spiele drehte. Sein Platz im 1. Rang, unmittelbar über dem Pressegraben, ermöglichte besonders interessante Aufnahmen. Aus dem Konvolut von insgesamt rund 60 Minuten zeigen wir nachfolgend einige Szenen von der Eröffnung der Spiele.

Neuzugänge im Archiv – 28. 01. 2011

Aus Hamburg erreichten uns zwei 8-mm-Filme, die ein Angehöriger der deutschen Wehrmacht nach dem Ende des Balkanfeldzuges im Sommer 1941 in Griechenland drehte. Das etwa 25 Minuten lange Filmmaterial hält in erster Linie Eindrücke vom Land und vom Leben der griechischen Zivilbevölkerung fest.

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