Neuigkeiten aus dem Archiv – 20.01.2017

Ein weiterer Glücksfund sind vier 16-mm-Filme, die uns als Geschenk überlassen wurden. Neben privaten Szenen hielt der Filmer auch einen Besuch in München im Jahre 1940 fest. Die dabei entstandenen Farbaufnahmen vom heute nicht mehr existierenden Bürgerbräukeller und seinem Biergarten, dem Raum, in dem Hitler 1923 den Putsch ausrief, der Feldherrnhalle und dem Denkmal für die beim Putschversuch vom November 1923 Gefallenen, den so genannten „Blutzeugen der Bewegung“, sind die ersten uns bekannten Farbaufnahmen dieser historischen Schauplätze.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 18.01.2017

Die Reichspräsidentenwahl von 1932 war die zweite und letzte Reichspräsidentenwahl der Weimarer Republik. Sie fand am 13. März und 10. April 1932 statt. Einem Amateurfilmer aus Weimar, dessen kompletten Nachlass wir erwerben konnten, verdanken wir unter anderem diese einzigartigen Dokumentaraufnahmen, die wenige Tage vor und am Wahltag selber entstanden sind.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 16.01.2017

Aufnahmen von Vereidigungen neuer Rekruten der Wehrmacht finden sich in zahlreichen Amateurfilmen. Selten aber sind sie so professionell gedreht wie in diesem Fall. Wir stellen sie daher zur Ansicht ein. Wir danken den Nachkommen des Filmers für die Überlassung der 16-mm-Rolle.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 12.01.2017

Das neue Jahr beginnt für unser Archiv mit einigen spektakulären Funden. Einer davon ist eine 16-mm-Rolle mit Aufnahmen aus der Reichstagswahl des Jahres 1932, bei der die NSDAP mit 37,3 % stärkste Partei wurde und die Zahl ihrer Mandate von 107 auf 230 steigerte.

Ein Amateurfilmer aus dem Begleitkommando Hitlers hielt mit seiner Schmalfilmkamera Szenen dieses Wahlkampfs fest. Dabei gelangen ihm auch Aufnahmen, die Hitler aus unmittelbarer Nähe zeigen und in dieser Qualität selten zu finden sind.

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Jahresrückblick 2016

Als erstes wünschen wir allen Freunden, Unterstützern und Geschäftspartnern ein gutes neues Jahr. Mögen alle ihre Erwartungen in Erfüllung gehen.

Traditionell beginnen wir auch dieses Jahr mit einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung des Archivs in 2016:

  • Überlassungen, Schenkungen und gezielte Zukäufe erweiterten unseren eigenen historischen Filmbestand um rund 140 Stunden. Das Material liegt komplett in HD bzw. 2K vor und ist szenengenau verschriftet. Dazu kamen diverse neue exklusive Lizenzvertretungen für umfangreiche Filmnachlässe (ua. Hubert Schonger, Hans Cürlis, Bruno Mondi, Reinhold Wiener).
  • Noch unbearbeitet sind etwa 250 Rollen, die zeitnah gesichtet und – soweit interessant – abgetastet und inhaltlich erfasst werden müssen.
  • Umsatz und Gewinn konnten wiederum deutlich gesteigert werden und geben uns die Möglichkeit, weitere Filmbestände anzukaufen und zu sichern.
  • Verhandlungen mit dem Ziel, aus dem vorhandenen Archivmaterial TV-Dokumentationen zu erstellen, waren erfolgreich. Verschiedene Verträge sind bereits unterschrieben. Wir machen beizeiten auf unserer Website auf entsprechende Sendungen aufmerksam.
  • Unser YouTube-Kanal hat die Marke von 2 Millionen Vidoaufrufen überschritten und bringt uns regelmäßig interessante Hinweise auf bislang unentdeckte Filmnachlässe.
  • Wir konnten Kooperationsverträge mit der Gedenkstätte Yad Vashem/Israel und dem United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington/USA abschließen. Bei einer Konferenz in Yad Vashem im September stellten wir einer Gruppe internationaler Forscher und Historiker unseren Bestand an Holocaust-bezogenen Filmen vor. Ein ähnlicher Beitrag im USHMM/Washington ist für 2017 geplant.
  • Als Executive Producer haben wir Anteil an verschiedenen Kinofilm- und TV-Produktionen, die in Kürze abgeschlossen sind. Auch hierzu geben wir beizeiten auf unserer Website weitere Informationen.

Angesichts laufender Verhandlungen über Ankäufe, Vertretungen und Kooperationen sind wir gewiss, unseren Wirkungskreis auch im neuen Jahr ausbauen zu können.

Zum Schluss möchte ich es nicht versäumen, Ihnen allen für das Vertrauen, die angenehme Zusammenarbeit und die vielfältige Unterstützung zu danken, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre. Bleiben Sie uns treu!

Neuigkeiten aus dem Archiv – 30.12.2016

Für das von der Gebrüder Beetz Filmproduktion produzierte Doku-Drama „Erich Kästner – Das andere Ich“ konnten wir zahlreiches Filmmaterial aus unserem Archiv beisteueren. Die Dokumentation ist am morgigen Samstag, 31. Dezember, um 16:50 Uhr auf arte zu sehen.

Der bereits erwähnte Beitrag im ZDF heute journal, für den Aufnahmen aus unserem Archiv zur Verfügung stellen konnten, lief in der Ausgabe vom 22. Dezember. Die Sendung lässt scih in der Mediathek ansehen. Der erwähnte Beitrag wird bei 24:16 Minuten gezeigt:
ZDF heute journal 22. Dezember 2016

Neuigkeiten aus dem Archiv – 27.12.2016

Erfreulicherweise erreichen uns nach wie vor interessante Aufnahmen von Amateurfilmern, die die Ereignisse vor und während des Zweiten Weltkriegs festhalten. Die hier eingestellten Szenen entstammen einem Konvolut, das zunächst den Alltag in einer Garnison am Niederrhein zeigt und dann den militärischen Verlauf im Westen (Niederlande und Frankreich) nachzeichnet.

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Weihnachtsgrüße 2016


Das Team der Agentur Karl Höffkes wünscht ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2017!


Wir sind ab dem 22. Dezember im Weihnachtsurlaub. Am 9. Januar 2017 sind wir wieder zu erreichen.

In dringenden Fällen erreichen Sie uns per E-mail:

info@karlhoeffkes.de

Neuigkeiten aus dem Archiv – 21.12.2016

Erneut konnten wir für einen Beitrag im „heute journal“ (ZDF) Aufnahmen aus unserem Archiv zur Verfügung stellen. Die 1941 in einem Ghetto des „Generalgouvernements“ entstandenen Bilder illustrieren eines Beitrag über die Begegnung des Holocaust-Überlebenden Josef Königsberg mit der Tochter des Mannes, der ihm als deutscher Besatzungsbeamter 1941 das Leben gerettet hat. Der Beitrag wird in der nächsten Ausgabe des „heute journal“ ausgestrahlt.

Weitere Videos aus Ghettos gibt es in unserer YouTube-Playlist:

Neuigkeiten aus dem Archiv – 19.12.2016

1914: an der Kaukasusfront erleidet die osmanische Armee schwere Niederlagen gegen die russischen Truppen. Viele der im Osmanischen Reich unterdrückten Armenier sahen darin einen Schritt zu mehr Eigenständigkeit und Freiheit.

Da die Jungtürken die Armenier als „fünfte Kolonne“ Russlands betrachteten, begann im April 1915 die systematische Ermordung der armenischen Intelligenz und die Deportation aus den frontnahen Siedlungsgebieten. Auf Todesmärschen ohne Wasser und Nahrung starben Hunderttausende. Bis Ende 1916 kostete der Völkermord an den Armeniern bis zu 1,5 Millionen Menschen das Leben.

Da von diesen Ereignissen so gut wie keine Filmaufnahmen existieren, sind die jetzt von uns erstmalig in HD abgetasteten Filmaufnahmen von Hubert Schonger von besonderem historischen Wert. Sie zeigen nicht nur das Elend der Armenier im Osmanischen Reich, sondern dokumentieren auch die Hilfe durch die deutsche Orient-Mission, die zehntausenden armenischen Kindern das Überleben im Libanon, Syrien und Palästina ermöglichte.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

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