Neuigkeiten aus dem Archiv – 23.03.2017

Lange und intensiv recherchierten wir nach einem Filmschatz, auf dessen Existenz wir von einem Freund unserer Archivarbeit hingewiesen wurden: die seit Kriegsende verschollenen Rollen eines Amateurfilmers aus dem Sudetenland, die mit einer Laufzeit von fast 6 Stunden (!!) das Leben in Böhmen und Mähren während der Protektoratszeit dokumentieren. Privatfilme aus dem Protektorat Böhmen und Mähren sind extrem selten, da fast das gesamte Material in den letzten Kriegsmonaten und im Zuge der Vertreibung verloren ging.

Der nun wieder aufgetauchte, und in HD abgetastete Filmschatz zeigt neben Paraden, Kundgebungen und Aufmärschen in großen Städten wie Brünn auch Szenen aus kleinen südmährischen Dörfern. Außerdem werden Reisen nach Eisenach, Kassel oder Wien mit der Kamera festgehalten.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 06.03.2017

Wie bereits berichtet, konnten wir unser Archiv durch die Übernahme umfangreicher Privatfilmnachlässe aus den 1930er und 1940er Jahren ausbauen. Der erste, in 2K abgetastete Bestand, liegt uns jetzt vor und ist bereits komplett verschriftet.

Nach Bearbeitung des Materials (unscharfe und verwackelte Szenen, die bei Amateurfilmern vorkommen können, werden herausgeschnitten) bleibt ein Bestand von exakt 115 Minuten. Die hier eingestellten Aufnahmen entstanden 1943 und dokumentieren die Ereignisse während eines Bomberangriffs auf die damalige Reichshauptstadt Berlin.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 23.02.2017

1932, nur wenige Monate vor Hitlers Ernennung zum Reichskanzler, machten die Nationalsozialisten im ganzen Reich durch Aufmärsche ihrer Verbände auf sich aufmerksam. Einem Amateurfilmer aus Pforzheim verdanken wir diese 16-mm-Aufnahmen, die bei einer Großkundgebung von rund 4.000 SA- und SS-Männern entstanden sind.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 20.02.2017

Vermehrt erreichen uns in letzten Zeit Amateurfilme aus der ehemaligen DDR, so dass wir schrittweise auch dieses Kapitel der deutschen Geschichte mit interessanten Filmaufnahmen abdecken können. Die hier eingestellten Aufnahmen entstanden am 1. Mai 1954 – ein Jahr nach Stalins Tod. Sie sind Teil eines umfangreiches Filmnachlasses, der den Alltag in der ehemaligen DDR festhält.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.02.2017

In letzter Zeit ist in den Kulturfeuilletons die Rede vom „nationalen Filmerbe“, das die Politik in Deutschland für sich entdeckt hat. Gemeint sind damit vor allem Spielfilme und Klassiker, die digitalisiert und zugänglich gemacht werden sollen. Dr. Dirk Alt gehört zu den Filmerbe-Aktivisten, die sich für die Anerkennung zeitgeschichtlicher Aufnahmen als Teil des Filmerbes einsetzen. Ein Interview, das er mit Karl Höffkes führte, ist jetzt ausschnittweise im Rundbrief des Film- und Medienbüros Niedersachsen erschienen. Das vollständige Gespräch kann auf der Website kinematheken.info abgerufen werden.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 07.02.2017

Gestern Abend strahlte die ARD den ersten Teil der zweiteiligen Dokumentation „Unsere Städte nach ´45 – Bomben und Bausünden“ um 23.30 Uhr aus. Der Beitrag befindet sich in der Mediathek der ARD zum Abruf: Unsere Städte nach ´45 – Bomben und Bausünden

Der zweite Teil „Unsere Städte nach ´45 – Abriss und Protest“ läuft am nächsten Montag ebenfalls um 23.30 Uhr.

Weitere Hintergrundinformationen gibt es auf der Website: Unsere Städte nach ’45

Wir konnten Material aus unserem Archiv zu dieser Produktion beisteuern.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 06.02.2017

Für die gute Zusammenarbeit im Januar bedanken wir uns bei:

Fondation Beyerle, Bonne Company, ZDF, Roche productions, Eco Media,D´Home Productions, Radical Media, Epoche Media, Like a Shot Entertainment, Label Image, C-Films, Programm33, NDR, Southern Cross Films, ORF, SchröderMedia, Colorful Company, RBB, VPRO, Heute Journal, Archiv des Katholischen Militärbischofs für die Deutsche Bundeswehr, ZDFinfo, Museum der polnischen Heimatarmee in Krakau, Beit Hatfutsot, the Museum of the Jewish People, Tel Aviv, Zeughauskino Berlin/Stiftung Deutsches Historisches Museum, MDR und vielen anderen.

Unser Archivbestand konnte durch Schenkungen und Zukäufe weiter ausgebaut werden. Als besonders interessant erwiesen sich dabei drei umfangreiche Privatfilmnachlässe mit vorwiegend 16-mm-Farbaufnahmen. Die Rollen werden derzeit in 2K abgetastet. Ausschnitte daraus stellen wir in Kürze auf unseren Seiten vor.

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