Neuigkeiten aus dem Archiv – 14.12.2016

Wie bereits berichtet, konnten wir drei Rollen mit 16-mm-Material aus dem Nachlass eines ehemaligen Wehrmachtsarztes für unser Archiv erwerben. Über die Hälfte der etwa 40 Minuten langen Aufnahmen sind in Farbe. Sie halten den Alltag und den Kriegsverlauf im Bereich der Heeresgruppe Nord vom Frühjahr 1941 bis weit in das Jahr 1943 fest.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 12.12.2016

Im Sommer des Jahres 1976 hielt ein Teilnehmer einer Expedition in Kashmir, in Sikkim/Himalya und im Königreich Bhutan das kulturelle Erbe der aus ihrer Heimat geflohenen und vertriebenen Tibeter auf einem Farbfilm fest.

Der 60 Minuten lange Film ist ein kultureller Schatz! Wir danken für die Übereignung!

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 05.12.2016

Am 27. Oktober 1939 wurde der Kommandeur der 7. Fliegerdivision, Generalmajor Kurt Student, zu einer geheimen Sitzung in die Reichskanzlei nach Berlin gerufen. Anwesend bei diesem geheimen Gespräch waren neben Adolf Hitler nur Generaloberst Wilhelm Keitel als Chef des Oberkommandos der Wehrmacht sowie Student selbst.
Hitler äußert seine Vorstellungen über Fallschirm- und Luftlandeunternehmen im Bereich Gent in Ostflandern mit dem Ziel, mit Lastensegler das Fort Eben Emael sowie die Brücken über den Albert-Kanal zu erobern. Am 10. Mai, dem Tag des Angriffs, landeten gegen 5.30 Uhr neun Lastensegler auf dem Dach des Forts. Innerhalb von zehn Minuten hatten die Pioniere alle Panzertürme sowie weitere Kuppeln und Werke mit Hohlladungen ausgeschaltet. Wucht und Lärm der Detonationen sowie der Einsatz von Nebelgranaten verunsicherten die Verteidiger so, dass sie sich in die tieferen Stollen der Festung zurückzogen. Im Morgengrauen des 11. Mai 1940 erreichte der erste Stoßtrupp der bereitstehenden deutschen Wehrmacht, das Inf.-Rgt. 151 über Land das Sperr-Fort Eben Emael. Um 13:30 Uhr ergaben sich rund 1200 belgische Soldaten der deutschen Wehrmacht. Das handstreichartige Unternehmen wurde noch bis zum Ende des Frankreichfeldzuges geheim gehalten. Die gefangenen Soldaten wurden in isolierten Lagern bewacht.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 28.11.2016

Seit Kriegsende verschollen galt der von Kurt Kruschke, einem späteren Kameramann der Wochenschau, gedrehte Film „Der Staatsakt in Potsdam“, der die feierliche Eröffnung des Deutschen Reichstages am 21. März 1933 festhielt. Ein Sammler bot uns den original-16-mm-Film an, der inzwischen in HD abgetastet vorliegt.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 25.11.2016

Ein besonderer Dank nach Niedersachsen, von wo uns mehrere 16-mm-Farbfilme als Geschenk für unser Archiv erreichten. Unter den Aufnahmen befinden sich bisher nie gesehene Farb-Szenen aus München aus dem Jahr 1938: Hofbräuhaus, antisemitische Parolen, Feldherrnhalle mit SS-Wachen an der Tafel mit den Namen der während des Hitlerputsches von 1923 gefallenen so genannten „Blutzeugen“ der Bewegung. Ausschnitte werden wir in Kürze hier und auf unserem YouTube-Kanal posten.

Historisches Deutschland in Farbe *JETZT AUF DVD*



Heute erscheinen bei VZ-Handelsgesellschaft die beiden Teile unseres neuesten Filmprojekts

HISTORISCHES DEUTSCHLAND IN FARBE

In noch nie gezeigten Farbaufnahmen reist der Zuschauer in die farbige Welt der 30er und 40er Jahre.

Ab 1936 eroberte der Farbfilm die Welt der Amateurfilmer. Sie hielten mit ihren Schmalfilmkameras neben dem Alltag auch politische und militärische Ereignisse auf Zelluloid fest. In den letzten Jahren haben wir wieder zahlreiche neue Farbfilmaufnahmen gefunden.

Der erste Teil behandelt die Friedensjahre 1936 bis 1939 mit folgenden Aufnahmen:
Reichsparteitag der NSDAP 1936 – Hermann Göring auf der Jagdausstellung 1937 – Festumzug „700 Jahre Berlin“ 1937 – „Tag der Arbeit“ in Berlin, Offenburg und Linz – Gauleiter Franz Hofer in Tirol – Mussolinis Italien in Farbe – Dreharbeiten zum Willi-Forst-Film „Bel Ami“ (1938) – Siegesparade der Legion Condor in Berlin 1939 – „Westwall-Kundgebung“ mit Rudolf Hess – außerdem Kostproben aus dem Amateurfilm-Schaffen von Walther Bever-Mohr (Schwelm), Walther Lenger (Leipzig) und der Familie Burscher aus Berlin.

Der zweite Teil befasst sich mit den Kriegsjahren 1939 bis 1945:
Reise durch das besetzte Polen 1939 – „Sitzkrieg“ und „Blitzkrieg“ an der Westfront – Schwere Eisenbahngeschütze in Aktion – ein Farbfilm-Portrait des Berliner Zoologischen Gartens – Heinz Rühmann bei den Dreharbeiten zu „Quax in Afrika“ – Vormarsch und Winterkrieg in Russland – Besatzungsalltag in Griechenland und Frankreich – Luftschläge gegen Zivilbevölkerung und Mineralölindustrie – Nachkriegstristesse in der britischen Besatzungszone – außerdem Kostproben aus dem Amateurfilm-Schaffen von Walther Bever-Mohr (Schwelm), Walther Lenger (Leipzig) und der Familie Burscher aus Berlin.

Die Filme können unter dem folgenden Link bestellt werden:
Historisches Deutschland in Farbe – 1936-1939
Historisches Deutschland in Farbe – 1939-1945

Nachfolgend der Trailer und eine Preview:

Neuigkeiten aus dem Archiv – 21.11.2016

Ein Privatfilm aus der Mitte der 1930er Jahre hält die Arbeit auf dem Kölner Schlachthof und den Alltag in einer ortsansässigen Metzgerei fest. Einblicke in das Leben unserer Eltern und Großeltern. Die Aufnahmen stammen aus einem umfangreichen Konvolut von 16-mm-Filmen, die wir in Köln erworben haben.

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