Neuigkeiten – 24.01.2012

Geheimes Deutschland

Sie liegen im Verborgenen, werden streng bewacht, nur wenige haben Zutritt. Deutschland ist voll von Orten, die ein Geheimnis bergen: militärische Forschungslabors, verschlossene Tempel, Treffpunkte für Insider, unterirdische Krankenhäuser, rätselhafte Kultstätten. Der Film GEHEIMES DEUTSCHLAND zeigt eine Heimat, wie sie kaum jemand kennt.

Seit jeher sorgen Menschen für Notzeiten vor, doch in Deutschland scheint dieses Bedürfnis besonders ausgeprägt zu sein. Ein Beleg dafür ist das gewaltige Bunkernetzwerk, das zur Zeit des Kalten Krieges entstand. Hunderte solcher Schutzräume sind heute noch funktionsfähig, darunter auch ganze Krankenhäuser, die unterirdisch Verletzte versorgen sollten, während oben der Atomkrieg tobt. ZDFzeit zeigt heute streng verschlossene Bunkerwelten, die wie Zeitkapseln eine Epoche festhalten, die am Abgrund taumelte.

Am heutigen Dienstag um 20.15 Uhr zeigt das ZDF die neueste Dokumentation von Jörg Müllner. Auch diese Produktion konnten wir mit originalen Filmdokumenten aus unserem Archiv unterstützen. Wir wünschen viel Erfolg.

Neuigkeiten im Archiv – 18.01.12

Der Film einer Paddeltour auf der Oder (Gesamtlauflänge ca. 14 Minuten) entstand im August 1939, wenige Tage vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Besonders eindrucksvoll sind die Farbaufnahmen aus Breslau, von denen wir einige Szenen mit einstellen.

Neuigkeiten im Archiv – 18.01.12

Die Farbfilm-Aufnahmen „Ein Sonntag im alten Dessau“ stammen aus dem Jahre 1943. Bekannt wurde die Stadt durch den „alten Dessauer“ Fürst Leopold I. von Anhalt – Dessau. Aufgrund seiner günstigen Verkehrslage und der Nähe der mitteldeutschen Braunkohlenvorkommen hat sich die ehemals kleine Residenzstadt zu einer wichtigen Industriestadt (u.a. Flugzeugbau/Junkerswerke) entwickelt. Besonders Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Marienkirche mit Gemälden von Lukas Cranach d.J. und der Fürstengruft, das Schloss und das Rathaus.

Neuigkeiten im Archiv – 12.01.12

Im Jahr 1937 entstanden auch diese Bilder, die wir einem ca. 15 Minuten langen 16-mm-Film entnehmen. Gedreht hat sie ein britischer Urlauber während der Sommerferien im Kreis seiner Familie an der englischen Küste. Die mit ruhiger Hand gedrehten Farbaufnahmen, die uns ein Filmsammler aus London übereignete, halten in schönen Detailaufnahmen den Alltag auf der britischen Insel fest.

Neuigkeiten im Archiv – 12.01.12

In den letzten Wochen des vergangenen Jahres konnten wir zahlreiche privat gedrehte Filmrollen erwerben und damit unseren Archivbestand erheblich ergänzen und erweitern. Ein Rückblick auf das Jahr 2011 erfolgt, sobald uns alle DVD – Verkaufszahlen unserer diversen Lizenzpartner vorliegen.

Hier zeigen wir zwei Ausschnitte aus einem 8-mm-Filmbestand eines amerikanischen Touristen, der 1937 Deutschland bereiste. Seine rund 30 Minuten langen Farbaufnahmen, die wir in den USA erwerben konnten, dokumentieren abseits jeder Propaganda die Atmosphäre im Deutschland des Jahres 1937.

Neuigkeiten im Archiv – 29.12.11

Die nachfolgend eingestellten Filmaufnahmen entstanden im Sommer des Jahres 1937 während eines Urlaubs in Italien. Die ca. 15 Minuten lange Farbfilmrolle enthält zahlreiche, ausnehmend gut erhaltene Szenen aus Rom, Venedig und Florenz.

Neuigkeiten im Archiv – 27.12.11

Am 6. September 1941 besuchte der italienische Staatsminister Roberto Farinacci, ein enger Vertrauter des italienischen Duce, Göttingen. Zu Kriegsbeginn war Farinacci, der sich für einen raschen Kriegseintritt Italiens an der Seite Deutschlands eingesetzt hatte und deshalb von der deutschen Seite sehr geschätzt wurde, Deutschlandberater Mussolinis. Der Besuch Göttingens war Teil einer Rundreise, bei der Farinacci sich einen Überblick über den Stand der deutschen Rüstung verschaffen wollte. Die Aufnahmen verdanken wir einem anwesenden Filmamateur, dessen Rollen uns von den Erben überlassen wurden.

Neuigkeiten im Archiv – 26.12.11

Aufgrund der militärischen Gesamtentwicklung hatte Hitler beschlossen, die Offensive des Jahres 1942 auf den Südflügel der Ostfront zu beschränken. Im Zuge dieser Entwicklung drehte ein Angehöriger der Heeresgruppe Süd mit seiner Kamera während seines Einsatzes auf der Krim den Soldatenalltag. Geschichte von unten: unverstellt und ein kleiner Mosaikstein im Gesamtbild der Ereignisse.

Neuigkeiten im Archiv – 17.12.11

Zwei Rollen mit Privatfilmen überließ uns ein Sammler aus dem Bergischen Land. Darunter auch diese Aufnahmen aus dem Jahre 1937, die bei einem Besuch von Mülheim an der Ruhr entstanden.

Neuigkeiten im Archiv – 16.12.11

Wenige Wochen nach Abschluss des Polenfeldzugs hält ein Offizier der 257. Infanterie-Division mit seiner Kamera den Alltag in dem besetzten Land auf Farbfilmen fest. Aufnahmen, die auch eine erschreckend unverhüllte Sicht auf die Behandlung der polnischen Juden durch die neuen Machthaber ermöglichen. Der komplette Bestand von zehn 16-mm-Filmrollen, davon sechs komplett in Farbe, wurden uns von der Familie zur Auswertung übergeben.

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