Neuzugänge im Archiv 18.09.09

Eine 16-mm-Filmrolle mit der Aufschrift „Bitterfeld aus der Luft 1931“, die uns heute erreichte, erwies sich als echte historische Sensation:

Anstelle von Flugaufnahmen enthält der rund 25 Minuten lange Film private Kodacolor-Farbaufnahmen von der Parade zu Hitlers 50. Geburtstag am 20. April 1939 in Berlin.

Die hervorragend gedrehten Aufnahmen, nach unserer Kenntnis die ersten bekannt gewordenen Farbaufnahmen dieser Großveranstaltung, dokumentieren nachhaltig die ausgefeilte Propaganda und den Führerkult des III. Reiches

Auszüge dieses wichtigen historischen Filmdokuments stellen wir in Kürze ein.

Neuzugänge im Archiv 17.09.09

Auf einem fast 30 Minuten langen 8-mm schwarz-weiß-Film hat ein Angehöriger der deutschen Verwaltung in Paris nicht nur die Abläufe in der deutschen Militärkommandantur festgehalten, sondern auch eine große Panzerparade auf der Champs-Elysees. Ein hochinteressantes Filmdokument aus dem Sommer des Jahres 1940, das fast 70 Jahre unbeachtet in einem Kellerraum lagerte.

Wir danken den Besitzern für die Übereignung. Auszüge erscheinen in Kürze

Neuigkeiten aus dem Archiv – 17.09.09

Mit fast 15.000 Zugriffen in den ersten zwei Wochen dieses Monats steigt die Zahl der Besucher unserer website weiter kontinuierlich an. Wir bedanken uns bei allen, die uns regelmäßig besuchen und weiterempfehlen.

Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in den weltweiten Anfragen nach Material wieder. Allein gestern erreichten uns Anfragen des Simon Wiesenthal Centers aus Los Angeles, des Bernsteinmuseums in Königsberg, eines italienischen Fernsehsenders und einer deutschen Dokumentarfilmproduktion.


Neuigkeiten aus dem Archiv 16.09.09

In den Niederlanden erschien soeben ein weiterer Film von Karl Höffkes als Kauf-DVD.

„Artsen aan het Front“ (Als Arzt an der Front) ist die zehnte Dokumentation von Karl Höffkes, die historisch Interessierten auf niederländisch angeboten wird.

Wir wünschen JUST ENTERTAINMENT auch mit diesem neuen Titel den gewohnten Erfolg!

Neuzugänge im Archiv – 16.09.09

Über den Fund des Originalfarbfilms über die Beskiden (1940) von Walther Bever- Mohr berichteten wir bereits vor einiger Zeit. Jetzt gelang uns die Sicherung des gesamten Archivs.

Walther Bever-Mohr drehte schon in den frühen 30er Jahren zahlreiche Dokumentationen mit Kodacolor- und später mit Agfacolor-Farbfilmmaterial.

Verschiedene seiner Filme, deren Farbqualität bis heute verblüffend scharf geblieben ist, wurden bei internationalen Amateurfilmwettbewerben ua. in Stockholm (1941) mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Bever-Mohr richtete seine Kamera vor allem auf das private Leben im Dritten Reich. Seine Filme mit einer Gesamtlaufzeit von mehreren Stunden sind die vielleicht besten Amateurfilmen dieser Zeit und zeigen neben kulturell wertvollen Aspekten und diversen Veranstaltungen auch verschiedene Urlaubsreisen und den Arbeitsalltag.

Angesichts des Umfangs können wir Ausschnitte erst zu einem späteren Zeitpunkt einstellen.

Neuzugänge im Archiv – 15.09.09

Während die Deutsche Wochenschau, den propagandistischen Leitlinien von Dr. Goebbels folgend, den Vormarsch im Osten im Wesentlichen auf die militärischen Erfolge reduzierte und der Heimat nur siegesgewiss lachende deutsche Soldaten präsentierte, sprechen private Filmaufnahmen deutscher Landser eine andere Sprache.

Eine uns überlassene Filmrolle, gedreht von einem Brückenbaupionier in den Monaten Juni bis Dezember 1941, ist ein Zeugnis der Grausamkeit und der Unmenschlichkeit dieser Zeit.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 14.09.09

Eingeladen von dem Verein „Berliner Unterwelten“ hielt Karl Höffkes im Pavillon „Mythos Germania“ an der Gedenkstätte für die ermordeten Juden in Berlin einen Vortrag über den privaten Film und zeigte dabei schwerpunktartig Filmaufnahmen aus Berlin aus den Jahren 1933 bis 1945. Rund 80 Besucher verfolgten die Ausführungen mit großem Interesse.

Ein weiterer Vortrag ist angesichts des großen Zuspruchs geplant.


Seit rund 25 Jahren spürt der Historiker Karl Höffkes verschwundenen Filmschätzen nach. Die von ihm entdeckten, bis dahin verschollenen geglaubten Privatfilme Hermann Görings wertete das Bundesfilmarchiv als einen der „spektakulärsten Funde“ der Nachkriegszeit; das ZDF machte daraus einen vielbeachteten Zweiteiler, der international mit höchsten Auszeichnungen bewertet wurde. Der „Geschichte Händler“ (so FOCUS/Mai 2009) verfügt inzwischen über eines der größten Filmarchive der Welt. Einige der interessantesten Privatfilm-Aufnahmen aus dem Berlin der Jahre vor 1945 stellt Karl Höffkes beim Berliner Unterwelten e.V. vor.

Neuzugänge im Archiv – 14.09.09

Aufnahmen, die das Studentenleben in Heidelberg, der Stadt am Neckar lebendig halten, enthielt ein 16-mm Film, den wir in den USA erwerben konnten. Die im Jahre 1927 entstandenden, professionell gedrehten Szenen ergänzen unseren Archivbestand aus den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen und geben Einblicke in die studentische Welt der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Neuzugänge im Archiv – 14.09.09

Als historisch bedeutsam entpuppte sich ein privat gedrehter 16-mm Film aus dem Jahr 1938, den wir in Wien erstehen konnten. Die Aufnahmen zeigen ein SS-Konzert im Rahmen einer Werbeveranstaltung der SS kurz nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich.

Anwesend war auch SS-Gruppenführer Ernst Kaltenbrunner, der im Jahr 1943 mit der Führung des Reichssicherheitshauptamtes in Berlin betraut wurde und von dem nur sehr wenige Privataufnahmen existieren. Als Chef der Sicherheitspolizei und des SD kontrollierte Ernst Kaltenbrunner die Gestapo (Geheime Staatspolizei) und den für die „Endlösung der Judenfrage“ zuständigen Verwaltungsapparat.

Im Frühjahr 1945 verlegte er seine Dienststelle aus Berlin in das österreichische Bad Aussee, wo er im Mai 1945 von einer amerikanischen Militärpatrouille gefangen genommen wurde.

Ernst Kaltenbrunner wurde nach dem Nürnberger Prozess, in dem ihn das alliierte Gericht wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilte, am 16. Oktober 1946 hingerichtet.

Neuzugänge im Archiv – 09.09.09

Aus Oberbayern erreichte uns eine Sendung mit privat gedrehten 35-mm Filmen. Die ca. 15 Rollen aus den Jahren 1931 bis 1934 wurden offensichtlich von einem süddeutschen Industriellen gedreht.

Die Beschriftungen auf den Dosen (u.a. Tegernsee, Wuppertal/Schwebebahn, mit dem Zeppelin über die Alpen, Wasserflugzeug, Berlin, SA-Aufmarsch) versprechen interessante zeitgeschichtliche Aufnahmen.

Da fast täglich historisches Filmmaterial bei uns eingeht, benötigen wir für die Sichtung und inhaltliche Bestimmung etwas Zeit.

Wir stellen in Kürze Auszüge auf unserer website vor.

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