Ein deutscher Soldat drehte diese Aufnahmen: Exerzierübungen am Nordseestrand in Belgien. Gut erhaltene Aufnahmen, die uns ein Händler aus Brüssel zukommen ließ. Die drei Rollen, die wir von ihm erwerben konnten, halten auf ca. 36 Filmminuten den Alltag deutscher Besatzungssoldaten im Westen fest.
Neuzugänge – 03.06.10
Aus dem Nachlass eines Artillerieoffiziers erwarben wir zwei Filmrollen, die im Jahre 1943 in Russland entstanden sind.
Historisch interessant und bezeichnend für die damals herrschende Mentalität sind die Aufnahmen vom 100.000 Abschuss der Batterie, der entsprechend „gefeiert“ wurde.
Neuzugänge – 03.06.10
Lettland, Winter 1941/42. Private Filmaufnahmen, gedreht von einem deutschen Offizier, dessen Einheit in der Nähe von Riga stationiert war. Der ca. 20 Minuten lange Film hält unter anderem eine Dorfhochzeit fest.
Neuigkeiten – 02.06.10
Wie berichtet, haben wir vor einigen Tagen zwei 8-mm-Filmrollen erworben, die ein deutscher Generalstabsoffizier der Heeresgruppe Mitte in Russland drehte.
Nach erster Durchsicht halten wir diese Aufnahmen für eine der besten, die wir je aus diesem Frontabschnitt gefunden haben. Mit ruhig gefilmten Bildern halten die rund 35 Minuten langen Filme die Ereignisse der großen Kesselschlachten bei Wjasma und Brjansk fest.
Die Filme werden zurzeit digital abgetastet. Ausschnitte folgen.
Der aktuellste Neuzugang sind vier 16-mm-Filme, die ein Volksschullehrer zwischen 1931 und 1944 drehte. Die ca. 60 Minuten langen Aufnahmen dokumentieren über einen Zeitraum von fast 12 Jahren das Leben in einem mecklenburgischen Dorf: den Schulalltag inklusive verschiedener Klassenausflüge an die Ostsee, nach Rostock und Hamburg; die Durchdringung der Gesellschaft mit nationalsozialistischen Inhalten, Wehrsport, Geländespielen, Kranzniederlegungen und diverse Feiern sowie die Veränderungen im Laufe der Kriegsjahre.
Aus historischer Sicht sind besonders die gut erhaltenen ca. acht Minuten langen Farbaufnahmen von einem HJ-Lager interessant, die unverstellte Einblicke in die NS-Erziehung ermöglichen.
Auszüge stellen wir in Kürze ein.
Neuigkeiten – 02.06.10
Am Montag/Dienstag (7. und 8. Juni) bin ich in Hamburg und Umgebung unterwegs, um verschiedene Filmkonvolute zu prüfen. Ich bin gerne bereit, weitere Termine dazuzunehmen.
Wer Filmmaterial besitzt und in Norddeutschland wohnt, kann sich mit mir in Verbindung setzen.
Karl Höffkes
Neuzugänge – 02.06.10
Nach dem Ende des Frankreichsfeldzuges drehte ein Angehöriger einer deutschen Nachrichteneinheit die nachfolgenden Aufnahmen. Historisch besonders interessant sind die dabei entstandenen Bilder aus Calais und Dünkirchen.
Die Gesamtlauflänge der Aufnahmen, die uns von den Enkeln des Filmers überlassen wurden und die den zerstörerischen Wahnsinn des Krieges anschaulich dokumentieren, beträgt 40 Minuten.
Neuzugänge – 02.06.10
Aufnahmen der 2. Batterie der Schweren Artillerie-Abteilung 633 während einer Übung am Ostseestrand. Die von einem Offizier der 2. Batterie gedrehten Aufnahmen zeigen die schweren 10-cm Kanonen im scharfen Schuß. Die Abteilung kam wenig später im Ostfeldzug zum Einsatz.
Wir danken den Angehörigen für die Überlassung von zwei privat gedrehten Filmrollen mit einer Gesamtlauflänge von fast 25 Minuten.
Neuzugänge – 01.06.10
Eine 16-mm-Filmrolle, die uns aus Flensburg erreichte, erwies sich als ein sehr gut erhaltener Kodak-Farbfilm aus dem Jahre 1940. Festgehalten wurde unter anderem ein Fronturlaub deutscher Soldaten, von dem wir nachfolgend einen Ausschnitt einstellen.
Neuigkeiten – 01.06.10
Der Monat Mai endete mit exakt 67.248 Zugriffen auf unsere website. Ein Rekordstand, den wir als Verpflichtung verstehen, unsere Seite weiter auszubauen und noch umfassender zu berichten.
Erfreulich ist auch der Zugang an neuen Originalfilmen: Das über viele Jahre hinweg aufgebaute Netz von Händlern, Sammlern und historisch Interessierten erweist sich zunehmend als erfolgreich: allein heute wurden uns drei 16-mm-Filme aus den 30er Jahren und neun 8-mm-Filmen aus dem Nachlass eines ehemaligen Wehrmachtsoffiziers angeboten. Wir danken und berichten darüber in Kürze.
Neuzugänge – 01.06.10
Wie schon berichtet, konnten wir aus dem Nachlass eines Ingenieurs mehrere Rollen mit historisch höchst interessanten privat gedrehten Filmaufnahmen erwerben. Besondere Aufmerksamkeit verdient die ca. 15 Minuten lange Sequenz, die beim Bau des „Atlantikwalls“ enstanden ist.
Es war die erklärte Absicht der deutschen Führung, entlang der Küste von Frankreich über Belgien und Holland, einen undurchdringlichen Wall von Bunkeranlagen und Geschützstellungen zu errichten, um eine mögliche Invasion der Westmächte unmöglich zu machen.
Neben Pionieren und Teilen des Reichsarbeitsdienstes war vor allem die „Organisation Todt“ mit der Durchführung der Pläne beauftragt.
Trotz massiven Einsatzes auch von Fremdarbeitern konnten die ehrgeizigen Ziele nicht erfüllt werden. Obwohl einige starke Befestigungswerke mit großkalibrigen Geschützen vorhanden waren, bestand der größte Teil der Verteidigungsanlagen aus kleinen und mittleren Bunkern, zwischen denen große Löcher klafften.
Private Filmaufnahmen der Bunkerbauten waren aus sicherheitspolitischen Gründen verboten. Die jetzt gefundenen Aufnahmen schließen daher eine Lücke im Bestand.
