Neuigkeiten aus dem Archiv – 22.08.2016

Auf den Tag genau 62 Jahre nach der ersten Reichstagssitzung im Kaiserreich sollte am 21. März 1933 der erste Reichstag nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten eröffnen. Wenige Tage nach dem Reichstagsbrand (in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar) wurde Potsdam als Traditionsort preußischer Geschichte für die feierliche Konstituierung ausgewählt. In die Geschichtsbücher ist das Ereignis als „Der Tag von Potsdam“ eingegangen.

War zunächst der Marmorsaal des Potsdamer Stadtschlosses sowie das Neue Palais in Erwägung gezogen worden, einigte man sich schließlich darauf, die konstituierende Parlamentssitzung mit rund 600 Teilnehmern als Staatsakt in der Garnisonkirche abzuhalten. Die eigentliche Reichstagseröffnung erfolgte am Nachmittag des 21. März 1933 in der Berliner Kroll-Oper.

Am 21. März war Potsdam beflaggt mit kaiserlichem Schwarz-Weiß-Rot und Hakenkreuzfahnen. Das „Dritte Reich“ präsentierte sich auf diese Weise als legitimer Erbe des 1871 gegründeten und mit Ausrufung der Republik im November 1918 untergegangenen „Zweiten Reiches“.

Während der offizielle Film „Der Tag von Potsdam“ überliefert und mit seinen ikonographischen Szenen immer wieder in Dokumentationen genutzt wird, gilt ein vom späteren Kameramann der Deutschen Wochenschau, Kurt Kruschke, privat gedrehter Film mit dem Titel „Der Staatsakt in Potsdam“ seit 1945 als verschollen.

Nach langer intensiver Suche ist es uns gelungen, auch diesen Film im Original zu finden und für unser Archiv zu erwerben. Ein weiteres Stück deutscher Geschichte ist damit wieder verfügbar.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 17.08.2016

Wie bereits berichtet, haben wir als Agentur die exklusive Vermarktung des Filmnachlasses von Hans Cürlis übernommen. Sein umfangreiches Filmwerk liegt verstreut in zahlreichen Archiven und es bedarf daher einer intensiven Recherche, um die einzelnen Originalfilmrollen zu finden und wieder zusammenzutragen. Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die uns bei dieser Arbeit hilfreich zur Seite stehen.

Inzwischen liegen die ersten fünf Stunden in HD abgetastet vor, weitere Filmrollen sind auf dem Weg zu uns.

Hans Cürlis hat sich vor allem auch als Kunstkenner einen Namen gemacht. Seine Filmaufnahmen von Corinth, Liebermann, Oppenheimer und Slevogt, aber auch von Thorak und Breker gehören zum Filmerbe unseres Volkes.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 17.08.2016

Wie bereits berichtet, konnten wir für unser Archiv den gesamten Filmbestand von Peter Dolle erwerben. Dollé ist ehemaliger Korrespondent von CNBC, Oregon PBS, First Business (Biznet-TV / Das USA Network), Marktplatz News (Public Radio International) und DW-TV. Er arbeitete darüber hinaus auch für NBC, Entertainment Tonight, CBC, das niederländische TV, N-TV und RTL. Von 1980 bis 1983 war Peter Dollé leitend für AFN (Der AFN Berlin war einer der bekanntesten US-amerikanischen Soldatensender) in Berlin tätig.

Der Bestand ist inzwischen komplett gesichtet und abgetastet; die ersten 10 Stunden sind verschriftet. Die hier eingestellten Aufnahmen zeigen eine Parade der Alliierten in West-Berlin.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 12.08.2016

Ostfeldzug Winter 1942: Aufnahmen eines Offiziers der Deutschen Wehrmacht, die unseren Bestand zum Thema „Feldzug im Osten“ erweitern. Die ruhig gedrehten Szenen halten den Soldatenalltag im Mittelabschnitt der Ostfront im Februar 1942 fest.

Besonders interessant ist die Herstellung eines schweren Holzschlittens zur Beförderung von großkalibrigen Geschützen durch Pferde und die Aufnahmen aus der besetzten weißrussischen Stadt Minsk.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.08.2016

Privat gedrehte Farbaufnahmen vom Besuch Konrad Adenauers in Braunschweig im Zuge der Bundestagswahl im Jahre 1957. Die Wahl zum 3. Deutschen Bundestag fand am 15. September 1957 statt. Die Unionsparteien erhielten eine absolute Mehrheit der Zweitstimmen und 277 der 519 Bundestagsmandate; sie wählten erneut Konrad Adenauer zum Bundeskanzler. Für unser Archiv sind diese Aufnahmen eine willkommene Ergänzung.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 08.08.2016

Ein für unser Archiv erworbener 16-mm-Film aus dem Nachlass eines Wehrmachtsarztes hält auf etwa 18 Minuten Szenen aus dem medizinischen Alltag während des Zweiten Weltkrieges fest. Darunter die Betreuung verwundeter deutscher Soldaten durch die NS-Frauenschaft, das Rote Kreuz und den Bund Deutscher Mädel und Aufnahmen einer Diphterie-Schutzimpfung.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 01.08.2016

Neben gezielten Ankäufen von historischen Privatfilmen erweitert sich unser Archivbestand zunehmend auch durch kostenlose Überlassungen.
Diese 12 Rollen mit 16-mm Filmen aus den 1930er Jahren – ein Großteil davon in Farbe – versehen mit detaillierten Inhaltsbeschreibungen jeder einzelnen Szene, erreichten uns heute.

Wir danken auch in diesem Fall für das Vertrauen und die großzügige Unterstützung unserer Arbeit.

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