Bereits in den 30er und 40er Jahren war das sagenumwobene Tibet Ziel verschiedener Expeditionen, in deren Verlauf auch erste Filme über das abgeschottete Land entstanden. Während von einer deutschen Tibetexpedition nur schwarz-weiß-Aufnahmen überliefert sind, drehte der Kameramann einer amerikanischen Forschergruppe auf Kodak-Farbfilm. Die dabei entstandenen, kulturhistorisch einzigartigen Aufnahmen (Lauflänge ca. 30 Minuten) fanden wir vor wenigen Tagen.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 18.10.2011
Aktuell erfahren wir, dass auch die in Prag ansässige Filmproduktion „Hypermarket Film“ für Ihren neuen Dokumentarfilm zur Geschichte des Sudetenlandes auf Material aus unserem Archiv zurückgegriffen hat.
Wir wünschen dem Team um Rozalie Kohoutova gutes Gelingen und Erfolg!
Neuzugänge im Archiv – 18.10.2011
15 Minuten Laufzeit, davon etwa vier Minuten in Farbe, weist unser neuster Filmfund auf. Gedreht wurde er von einem ehemaligen Reichsbahnrat der sogenannten „Ostbahn“ im „Generalgouvernement“, das nach der Besetzung Polens vom NS-Regime geschaffenen wurde.
Obwohl es streng verboten war, Einrichtungen der Eisenbahn zu drehen, enthält der Film neben Aufnahmen aus Warschau und Radom auch zahlreiche Detailaufnahmen von Eisenbahneinrichtungen im damaligen „Generalgouvernement“. Da wir bislang keine Privataufnahmen von der „Ostbahn“ im Bestand hatten, vervollständigen diese seltenen Aufnahmen unser Archivangebot.
Neuigkeiten im Archiv – 18.10.11
Da es in den 20er Jahren kaum Amateurfilmkameras gab, sind private Aufnahmen aus dieser Zeit rar gesät. Wir freuen uns daher über eine 16-mm-Rolle, die uns aus Berlin erreicht und den Alltag einer wohlhabenden Unternehmerfamilie um 1925 festhält.
Neuigkeiten im Archiv – 17.10.11
Wir bitten um Mithilfe: aus privatem Besitz konnten wir zwei Rollen mit 16-mm-Farbfilmen erstehen, die Mitte der 30er Jahre gedreht wurden. Leider fehlen uns jegliche Angaben, wo diese Aufnahmen entstanden sind. Wenn Sie die Filmaufnahmen verorten können, melden Sie sich bitte unter info@karlhoeffkes.de Wir danken.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 17.10.2011
Rückblickend auf die ersten drei Quartale dieses Jahres, bestimmen drei sehr unterschiedliche Zahlen die Entwicklung unserer Arbeit in 2011: „30 plus x“, „100.000 plus x“ und „72 plus x“.
„30 plus x“ betrifft die Zahl an Dokumentationen, die seit der Gründung unseres neuen Labels „AugenBlick“ vor rund zwei Jahren auf DVD veröffentlicht wurden. Bis Jahresende folgen noch sechs weitere Dokumentationen, so dass wir auf zwei ebenso arbeitsintensive wie erfolgreiche Jahre zurückblicken können. Für das kommende Jahr sind rund 20 Neuerscheinungen geplant, die im deutschsprachigen Raum über Polar Film und SchröderMedia vertrieben werden.
„100.000 plus x“ beziffert die Zahl der verkauften DVDs und Hörbücher unseres Labels „AugenBlick“ in den ersten neun Monaten 2011. Obwohl die Abverkäufe im stationären Handel nachgelassen haben und nach unserer Einschätzung zukünftig weiter zurückgehen werden, gelang unseren Lizenzpartnern mit über 100.000 verkauften Einheiten innerhalb von neun Monaten eine beachtliche Steigerung. Entscheidend für diese Entwicklung ist der historisch interessierte Endkunde, der unsere Dokumentationen zur deutschen Geschichte schätzt und deshalb verstärkt kauft. Angesichts zusätzlicher interessanter Neuerscheinungen und zahlreicher Werbemaßnahmen unserer Lizenzpartner, hoffen wir im anstehenden Herbst- und Weihnachtsgeschäft auf eine weitere erfreuliche Steigerung bis zum Jahresende.
„72 plus x“ beschreibt die Zahl an Stunden von digitalisiertem historischem Privatfilmmaterial, um die unser Archiv in diesem Jahr bereits gewachsen ist; darunter etwa sechs Stunden Kodak-Farbfilmmaterial aus der Zeit vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Da noch verschiedene Zukäufe anstehen, hoffen wir auch auf diesem Feld bis zum Jahresende auf eine deutliche Steigerung.
Ich danke allen, die uns in den zurückliegenden Monaten unterstützt haben und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.
Eine schöne Woche wünscht
Karl Höffkes
Neuigkeiten im Archiv – 17.10.11
Fasching in München. Mitte der 30er Jahre. Damals wie heute eine Mischung aus Volksbelustigung und politischer Meinungsäußerung, die nicht selten gegen den Stachel der Mächtigen löckt.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 16.10.2011
Rechtzeitig zum anstehenden Herbst- und Weihnachtsgeschäft sind zwei Dokumentationen fertig geworden, die sich aus besonderen Filmquellen speisen.
„Der letzte Friedenssommer – Europa 1938 in privaten Farbfilmen“ bietet eine einzigartige historische Zeitreise durch das Europa vor dem Zweiten Weltkrieg. Unsere jahrelange Suche hat außergewöhnliches Amateurfilmmaterial zutage gefördert: Farbfilme aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Irland, Schottland, Frankreich, England, Ungarn, den Niederlanden, Schweden und Italien eröffnen einen unverstellten Blick in den Alltag eines Kontinents, der wenig später im Strudel der Ereignisse in Flammen aufgehen sollte.

„Filmen unterm Hakenkreuz“ entstand aus einem der wichtigsten Konvolute, die wir in letzter Zeit gefunden haben. Ein 16-mm-Filmschatz, der als verschollen galt und viele Jahre lang unentdeckt in einem Koffer die Wirren der Zeit überdauerte. Ernst Grelle, ein Filmamateur mit sicherem Blick für außergewöhnliche Motive und einer Vorliebe für Kodak-Farbfilme hat die Ereignisse von 1938 bis zu Beginn des Jahres 1943 festgehalten. Dann versagt seine Kamera im eisigen russischen Winter ihren Dienst. Unsere neue Dokumentation erweckt seinen einzigartigen Filmschatz zu neuem Leben.

Neuigkeiten im Archiv – 15.10.11
Aus einem umfangreichen Filmfundus eines Afrikareisenden, der uns zur Auswertung überlassen wurde, stellen wir nachfolgend zeitgenössische Filmaufnahmen aus Lagos/Nigeria und von den Viktoriafällen des Sambesi ein. Die Filme entstanden während einer ausgedehnten Afrikareise zu Beginn der 30er Jahre.
Neuigkeiten im Archiv – 14.10.11
Bootspartien, wie hier auf der Alster, zählten zu Beginn der 30er Jahre zu den beliebtesten Freizeitvergnügungen. Verständlich, dass ein solcher Sonntagsausflug auch auf Film festgehalten werden musste.
