Der fünfte Teil unserer Reihe aus dem Cürlis-Kulturfilm Bayerische Heimat. Vom Frankenland bis zu den Alpen (1933) behandelt Handwerk und bäuerliche Kultur im Bayerischen Wald.
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Zeitgeschichte und mehr
Der fünfte Teil unserer Reihe aus dem Cürlis-Kulturfilm Bayerische Heimat. Vom Frankenland bis zu den Alpen (1933) behandelt Handwerk und bäuerliche Kultur im Bayerischen Wald.
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Genozid, Flucht und Vertreibung gehören zu den schmerzhaften Phänomenen, die das 20. Jahrhundert charakterisieren. Als frühester systematischer Völkermord gelten die Deportationen und Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich der Jahre 1915/16, an denen das Wilhelminische Kaiserreich nach Auffassung des deutschen Bundestages (Armenienresolution 2016) eine Mitverantwortung trug. Einer, der sich vehement für die Rettung der Verfolgten einsetzte, war der Theologe Johannes Lepsius, der deswegen auch als „Schutzengel der Armenier“ gerühmt wurde. Mit seiner Deutschen Orient-Mission und der Hilfe von Aktivsten wie der Dänin Karen Jeppe versorgte er während der 20er Jahre Überlebende des Völkermordes etwa in Syrien – wie dieser von Naturfilm Hubert Schonger hergestellte Stummfilm zeigt.
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Bayreuth, Bamberg, Würzburg und Nürnberg stehen im Mittelpunkt des vierten Teils unserer Reihe aus dem Cürlis-Kulturfilm Bayerische Heimat. Vom Frankenland bis zu den Alpen (1933). Die Bilder der noch unzerstörten mittelalterlich anmutenden Altstädte können als besonders wertvoll gelten.
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Die sogenannte Reichsausstellung „Schaffendes Volk“ fand zwischen Mai und Oktober 1937 in der „Schlageterstadt“ Düsseldorf statt und war eine der großen industriellen Messen / „Leistungsschauen“ während der Friedensjahre des NS-Staates. Farbaufnahmen dieser Ausstellung sind rar; wir zeigen farblich gut erhaltene Schnappschüsse eines Besuchers. Detaillierte Informationen zur Reichsausstellung „Schaffendes Volk“ finden Sie bei Interesse auf dieser Website.
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Im dritten Teil unserer Reihe aus dem Cürlis-Kulturfilm Bayerische Heimat. Vom Frankenland bis zu den Alpen (1933) zeigen wir in der fränkischen Provinz gedrehte Aufnahmen des sogenannten Reichserntedankfestes, das am 1. Oktober 1933 zum ersten Mal stattfand.
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Das Ende des 1. Halbjahrs bietet Gelegenheit, um ein kurzes Fazit über die Entwicklung des Archivs in den zurückliegenden sechs Monaten zu ziehen.
Erfreulich ist der Zuwachs an historischen Filmaufnahmen durch Zukäufe und vermehrte Überlassungen. In 2K abgetastet und verschriftet wurden seit Jahresbeginn rund 35 Stunden. Weiteres Material liegt zur Abtastung im Kopierwerk.
Damit einher geht der wirtschaftliche Erfolg. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2017 sind Umsatz und Gewinn deutlich gewachsen. Hierzu haben neben den gestiegenen Anfragen aus dem In- und Ausland, mehrere Dokumentarfilme für öffentlich-rechtliche Sender beigetragen, die ausschließlich oder zu einem überwiegenden Teil mit Material aus unserem Archiv produziert wurden.
Da uns vermehrt Nachfragen nach interessantem Farbfilmmaterial aus den 50er Jahren erreichen, bauen wir den Archivbestand für diesen Zeitraum gezielt ausgebaut. Besonders erwähnenswert sind dabei mehrere Farbfilme, die den Alltag in Deutschland in der unmittelbaren Nachkriegszeit festhalten.
Parallel konnten wir wieder junge Filmemacher, Museen, Ausstellungen und didaktische Veröffentlichungen, darunter Projekte des Österreichischen Filmmuseums, von Yad Vashem und des Filmmuseums Potsdam mit Materialien unterstützen.
Alles in allem eine erfreuliche Entwicklung, die uns positiv auf das vor uns liegende 2. Halbjahr blicken lässt.
Hier zeigen wir ein Stummfilmfragment mit dem Titel „Fakire und Wirklichkeit“ aus den späten 20er Jahren. Es handelt sich wahrscheinlich um die deutsche Verleihfassung eines französischen Films, in dessen Mittelpunkt der Pariser Journalist und Schriftsteller Paul Heuzé steht. Heuzé hatte Ende der 20er Jahre Aufsehen erregt, als er die Magie indischer Fakire als Tricks und Kunststücke entlarvte und diese seinerseits öffentlich vorführte. Im Zuge dessen kam es sogar zu juristischen Auseinandersetzungen, die die Manager der verunglimpften Fakire gegen ihn anstrengten. Auch war Heuzé nicht in der Lage, sämtliche Effekte zu erklären, die die Fakire zu erzeugen wussten. Wir zeigen das Filmfragment mit eingesprochenen deutschen Zwischentiteln.
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Landschaftliche Schönheiten und bäuerliche Lebensweise in der Fränkischen Schweiz stehen im Vordergrund des zweiten Teils unserer Reihe aus dem Cürlis-Kulturfilm Bayerische Heimat. Vom Frankenland bis zu den Alpen (1933).
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Der im Auftrag des Fremdenverkehrsvereins der Hansestadt Hamburg hergestellte Stummfilm „Streifzüge durch Hamburg“ wurde im März 1939 der Filmprüfstelle Berlin vorgelegt. Die Aufnahmen erwecken allerdings den Eindruck, wesentlich früher entstanden zu sein. Interessant ist der geringe Uniformierungsgrad des öffentlichen Lebens – würde nicht in einem Zwischentitel der „Adolf-Hitler-Platz“ (Rathausmarkt) erwähnt werden, könnte man glauben, der Film sei vor 1933 entstanden. Unser Sprecherkommentar gibt die originalen Zwischentitel wieder.
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1933 brachte Hans Cürlis unter dem Titel Bayerische Heimat. Vom Frankenland bis zu den Alpen einen abendfüllenden Landschaftsfilm heraus, der neben einigen wenigen politisch gefärbten Sequenzen auch und vor allem grandiose Landschafts- und Städteaufnahmen sowie faszinierende Milieu- und Handwerksstudien enthält. Wir haben aus dem Material dieses kulturgeschichtlich wertvollen Stummfilms eine neunteilige Reihe erstellt. Zugunsten einer möglichst großen Nähe zum Original haben wir den Wortlaut der Zwischentitel auch in den politischen Passagen beibehalten. Die Musik stammt vom Ambient-Künstler Christian Fiesel, der auch für zahlreiche unserer neueren Dokumentarfilme seine Kompositionen zur Verfügung stellte.
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