Neuzugänge im Archiv – 17.05.2010

Wie bereits berichtet, haben wir ein Filmsegment erhalten, dass die judenfeindlichen Maßnahmen des NS-Systems gegen die letzten Dresdner Juden festhält. Der insgesamt 27 Minuten lange Film, der durch jahrzehntelange Lagerung in einem feuchten Keller arg gelitten hat und der die Verhaftung von Juden im November 1942, ihre unmenschliche Behandlung und ihre Zwangsunterbringung in einem Barackenlager in Hellerberg zeigt, zählt zu den erschütterndsten Zeugnissen der menschenverachtenden NS-Rassepolitik.

Der Film reißt unvermittelt ab, so dass davon ausgegangen werden muss, dass weitere Szenen existieren. Wir gehen jeder Spur nach und versuchen, das fehlende Teil zu finden.

Kolleginnen und Kollegen, die im Rahmen ihrer Dokumentationen auf diese Aufnahmen zurückgreifen wollen, können eine kostenlose DVD bei uns anfordern.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 16.05.10

WAZ sei Dank: Obwohl der Artikel in der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ über unser Archiv und der damit verbundene Aufruf, sich bei uns zu melden, sofern man Privatfilme besitzt, schon einige Wochen her ist, meldete sich ein weiterer aufmerksamer Leser, der uns einen interessanten Filmstock aus Familienbesitz anbot.

Unter den zahlreichen Filmen sollen sich auch einige 17,5 Filme aus den 20er Jahren befinden. Das ausgesprochen seltene Format mit einer Mittelperforation verspricht den Nachlass eines Filmers, der schon früh seiner Leidenschaft nachging und bis in die 40er Jahre hinein gefilmt haben soll.

Wir sichten das Konvolut in der kommenden Woche und berichten weiter.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 16.05.10

Wie verschiedene Zeitungen berichten, hat das tschechische Fernsehen am 6. Mai einen bislang unbekannten Amateurfilm über ein Massaker an Deutschen in Prag ausgestrahlt, das am 10. Mai 1945 stattgefunden hat und dem Dutzende deutsche Zivilisten zum Opfer gefallen sind. Wir stehen im Kontakt zu den tschechischen Stellen und bemühen uns um Ankauf des Amateurfilms.

In diesem Zusammenhang erreichte uns aus Österreich ein Hinweis, dass es einen weiteren Amateurfilm geben soll, der ein ähnliches Massaker an deutschen Zivilisten festhält.

Wir recherchieren und informieren weiter.

Neuzugänge im Archiv – 16.05.10

Bei diversen Terminen in und um Dresden konnten wir etwa 70 Minuten privat gedrehter 16-mm-Filme aus den 30er Jahren erwerben. Historisch von besonderem Wert ist ein ca. 15 Minuten langer Film, der im Jahre 1942 entstand und der den Abtransport der letzten in Dresden verbliebenen Juden in ein Arbeitslager festhält.

Auszüge stellen wir am 17.05. ein.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 11.05.10

Noch immer zeigt der bei PRO7/Galileo ausgestrahlte Beitrag über unser Archiv Wirkung: inzwischen haben sich bereits 12 Zuschauer gemeldet, die uns ihr Privatfilmmaterial angeboten haben.

Parallel dazu hat sich ein weiteres auflagenstarkes Printmedium gemeldet, um über unsere Arbeit zu berichten. Auch hiervon erwarten wir weitere Filmfunde.

Da wir derzeit für zwei große Dokumentarfilmvorhaben in Frankreich und den USA tätig sind, können wir die neu angebotenen Rollen nur nach und nach sichten.

Die ersten vier Filmkonvolute werden zurzeit bereits in Kopierwerken abgetastet. Nach Rücksendung stellen wir umgehend Auszüge des neugefundenen Materials ein.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 07-05.10

Mit 13202 Zugriffen innerhalb der ersten sechs Maitage ist das Interesse an unserer website ungebrochen hoch.

Wir bedauern, dass wir unsere Seite wegen der zahlreichen neuen Filmfunde, die viel Zeit einfordern, nicht so schnell ausbauen können, wir wir es geplant haben und es zahlreiche Besucher erbitten.

Eine grundsätzliche Neuorganisation, die wir für Juli planen, wird den rasant wachsenden Nachfragen Rechnung tragen.

Neuzugänge im Archiv – 07.05.10

Einer aufmerksamen Leserin unserer website haben wir einen Filmfund zu verdanken, der uns gestern aus der Nähe von Hannover erreichte: zehn 8-mm-Schmalfilme, entstanden zwischen Juli 1940 und Sommer 1944.

Der Filmer, ein Architekt aus Königsberg, hatte die Bauleitung der Befestigungsanlagen im Bereich Calais bis Brest inne und drehte in dieser Positionen Bilder, die zu filmen ansonsten streng verboten waren: die von Hitler befohlenen Bunkerbauten durch die Organisation Todt an der Atlantikküste.

Neben diesen Aufnahmen finden sich Bilder des zerstörten Calais, Aufnahmen aus Dünkirchen, ein britischer Luftangriff auf Calais, die Markthallen von Paris und von den Waffenstillstandsverhandlungen in Compaigne. Ein kleiner Teil der Aufnahmen ist in Farbe.

Zwei weitere Filme entstanden 1943/44 in Griechenland, wohin der Filmer nach seinem Einsatz in Frankreich versetzt wurde.

DIe Gesamtlaufzeit der Filme liegt bei ca. 80 Minuten.

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Aus einer anderen Quelle erreichten uns zwei 16-mm Filme: ein kleiner Farbfilm von einem Fronturlaub und ein schwarz-weiß-Film aus einer Luftwaffensanitätsstaffel.

Alle Filme werden zur Zeit bearbeitet. Wir berichten weiter.

Neuzugänge im Archiv – 06.05.10

Nachfolgend zeigen wir zwei Filme aus dem Filmnachlass von Elly Beinhorn und Bernd Rosemeyer, der uns wie berichtet von ihrem Sohn Bernd Rosemeyer jun. übergeben wurde.

Beide waren begeisterte Hobbyfilmer, die sowohl ihre Reisen als auch die sportlichen Ereignisse auf Zelluloid festhielten.

Der erste Film zeigt Aufnahmen von einem Flugplatz in der Türkei.

Rasanter geht es im zweiten Film zu; hier sehen wir Aufnahmen eines Autorennens.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 05.05.10

Aus dem Ruhrgebiet erreicht uns als Resonanz auf die Galileo-Sendung soeben ein Angebot über 8-mm-Filme, die ein Feldwebel der Wehrmacht während der Feldzüge gegen Polen und Russland drehte. Etwa 15 Minuten der insgesamt 70 Minuten langen Originalfilmaufnahmen sollen in Farbe gedreht sein.

Wir sichten in Kürze und informieren nach Ankauf des Materials.

Neuzugänge im Archiv – 05.05.10

Der auf Pro7-Galileo ausgestrahlte Beitrag über unser Archiv (wir berichteten), hat auch zahlreiche Zuschauer auf uns aufmerksam gemacht, die uns privat gedrehtes Filmmaterial anbieten. Aus Fürth erreichten uns heute vier 16-mm-Filmrollen, die ein Angehöriger einer Panzerjägerabteilung im Jahr 1941 während der Aufstellung und Ausbildung seines Regiments in Antwerpen drehte.

Die rund 50 Minuten langen Filmaufnahmen sind professionell und mit gutem Auge gedreht und ergänzen unseren Filmbestand über Panzerjägereinheiten durch eine Fülle von historisch interessanten Einstellungen.

Wir danken der Familie, die uns das Originalfilmmaterial übereignete, für das entgegengebrachte Vertrauen. Ausschnitte stellen wir nach der Digitalisierung ein.

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