Am Morgen des 20. Mai 1941 begann das Unternehmen „Merkur“: der deutsche Angriff auf Kreta. Nach einem Angriff deutscher Bomben erschien gegen 7 Uhr die erste Welle von JU 52 mit angehängten Lastenseglern über dem kretischen Flugplatz Malemes, den die britischen Truppen erbittert verteidigen. Trotz starken Abwehrfeuers gelang die Landung. Unter schweren Verlusten auf beiden Seiten wurde die Insel von deutschen Luftlandeeinheiten erobert; rund 17.000 britische Soldaten wurden von der noch unbesetzten Südküste der Insel aus nach Ägypten verschifft.
Die nachfolgend eingestellten Aufnahmen drehte ein beteiligter Lastenseglerpilot vor, während und nach dem Angriff auf Kreta.
In eigener Sache – 01.02.2011
Mit exakt 80492 Zugriffen auf unsere website im Januar haben wir eine neue Höchstmarke erreicht. Wir freuen uns über das stetig wachsende Interesse an unserem Archiv und unserer Arbeit und begrüßen an dieser Stelle alle, die uns neu begleiten.
Machen Sie weiterhin Ihre Freunde und Bekannte auf uns aufmerksam, äußern Sie Kritik und schicken Sie uns Vorschläge, Tipps und Hinweise. Halten Sie die Augen offen und benachrichtigen Sie uns, wenn Sie auf altes Filmmaterial stoßen.
Auf gute Zusammenarbeit und mit besten Grüßen! Karl Höffkes
Neuzugänge im Archiv – 01. 02. 2011
Besonders gefreut hat uns ein Fund von alten 35-mm-Wochenschauen aus den Jahren 1916 – 1918, darunter auch einige, die wir bislang nicht im Archivbestand hatten. Nachfolgend zeigen wir Aufnahmen von Kaiser Wilhelm II, die uns bislang unbekannt waren:
Bei den Wochenschauaufnahmen mit Kaiser Wilhelm II. Handelt es sich um die Einweihung der russischen Gedächtniskirche in Leipzig am 18.10.1913 mit Wilhelm II., König Friedrich August III. von Sachsen und dem Großfürsten Wladimirowitsch Kyrill. Die folgenden Szenen beinhalten den Auftakt zur Weihe des Völkerschlachtdenkmals am gleichen Tag.
Neuzugänge im Archiv – 31. 01. 2011
Aufnahmen aus dem besetzten Frankreich, gedreht von einem Angehörigen des „Fernmeldebetriebszuges 917“ in den Monaten von November 1942 – bis Dezember 1943. Die meisten Bilder stammen aus dem Raum Rouen, wo die Einheit Quartier bezogen hatte.
Neuzugänge im Archiv – 29. 01. 2011
Die Olympischen Sommerspiele 1936, die vom 1. – 16. August in Berlin stattfanden, waren für die Nationalsozialisten ein willkommener Anlass, um sich der Welt so zu präsentieren, wie sie gesehen werden wollten: modern, weltoffen und friedlich. Um dieses Bild zu erzeugen, hatte Propagandaminister Dr. Goebbels der deutschen Presse für die Zeit der Spiele alle antisemitischen Beiträge untersagt.
Die Olympischen Sommerspiele in Berlin waren für die deutsche Mannschaft ein großer Erfolg: mit 33 Gold-, 26 Silber- und 30 Bronzemedaillen belegte Deutschland den ersten Platz vor den USA mit 24 Gold-, 20-Silber- und 12 Bronzemedaillen. Liebling der Zuschauer war der amerikanische Superathlet Jesse Owens, der vier Goldmedaillen gewann.
Soeben konnten wir mehrere 16-mm-Filme erwerben, die ein Amateur während der Spiele drehte. Sein Platz im 1. Rang, unmittelbar über dem Pressegraben, ermöglichte besonders interessante Aufnahmen. Aus dem Konvolut von insgesamt rund 60 Minuten zeigen wir nachfolgend einige Szenen von der Eröffnung der Spiele.
Neuzugänge im Archiv – 28. 01. 2011
Aus Hamburg erreichten uns zwei 8-mm-Filme, die ein Angehöriger der deutschen Wehrmacht nach dem Ende des Balkanfeldzuges im Sommer 1941 in Griechenland drehte. Das etwa 25 Minuten lange Filmmaterial hält in erster Linie Eindrücke vom Land und vom Leben der griechischen Zivilbevölkerung fest.
Neuigkeiten – 27.01.2011
Mit deutlich über 70.000 Zugriffen auf unsere webite im laufenden Monat Januar steuern wir auf eine neue Höchstmarke zu. Wir bemühen uns weiter, unsere Archivalien online zugängig zu machen. Die zahlreichen Anfragen von in- und ausländischen Sendern, Produktionen und Museen lassen uns leider nicht immer die Zeit, die geplanten Schritte umgehend umzusetzen.
Aus Bayern, Berlin und Sachsen-Anhalt erreichte uns altes Filmmaterial, das wir in den nächsten Tagen sichten.
Ein schwedischer DVD-Vertrieb hat soeben neun Dokumentarfilmtitel aus unseren Beständen zum Vertrieb in den skandinavischen Ländern erworben. Verhandlungen mit niederländischen und britischen Vertreibern stehen kurz vor einem Abschluss.
Ein befreundeter Historiker machte uns auf ein Filmkonvolut aufmerksam, dass ein ehemaliger Wachsoldat im Ghetto Warschau gedreht haben soll. Wir gehen derzeit dieser Spur nach und informieren in Kürze, ob unsere Suche erfolgreich war.
Neuzugänge im Archiv – 27. 01. 2011
Aufnahmen von einem „Kameradschaftsfest“ des „HKP“ (= Heereskraftpark): gedreht im Juli
des Jahres 1942 in Bissendorf bei Lüneburg. Knapp 30 Minuten Filmmaterial, das uns von den Erben zur Verwendung übergeben wurde. Die Angehörigen des „HKP“ waren für die Reparatur und Bereitstellung von Kraftfahrzeugen für die Wehrmacht verantwortlich und arbeiteten während des Krieges oft in unmittelbarer Frontnähe.
Neuzugänge im Archiv – 26. 01. 2011
In der Heimatstadt von Viktor Lutze fanden wir zwei 16-mm-Filmrollen, die seit Kriegsende unentdeckt geblieben sind. Die erste zeigt einen Aufmarsch der örtlichen NS-Verbände; die zweite, eine etwa 15 Minuten lange Rolle, hält einen Besuch von Viktor Lutze in Schwelm fest.
Lutze wurde im Zuge des sogenannten Röhm-Putsches, in dessen Verlauf zahlreiche SA-Führer auf Befehl Hitlers ermordet wurden, zum „Stabschef der SA“ ernannt. Unter seiner Führung verlor die SA an politischer Bedeutung und Einfluss. Lutze starb im Mai 1943 nach einem Verkehrsunfall.
Neuigkeiten – 25.1.2011
In Frankreich arbeiten Kollegen derzeit an zwei neuen Dokumentationen: Die erste behandelt „Liebe und Sex unter der deutschen Besatzung“, die zweite befasst sich mit der „Behandlung der Zigeuner durch die Nationalsozialisten“. Für beide Produktionen konnten wir umfangreiches Material beisteuern.
Im ZDF läuft in Kürze die Dokumentation „Vom Glück nur ein Schatten“. Auch dazu konnten wir passende Sequenzen liefern.
Ein bekannter deutscher Schulbuchverlag griff für eine neue Geschichtsbuchreihe auf Fotomaterial aus unserem Archiv zurück. Wir freuen uns über diesen neuen Kontakt und hoffen auf weitere gute Zusammenarbeit.
Ein bedeutender Filmfund erweitert seit gestern unser Archiv: 11 Rollen 16-mm-Filmmaterial ua. von einer Probefahrt der „Robert Ley“ in Hamburg/1939 (Farbfilmaufnahmen), von der Weltausstellung in Frankreich/1937 und einer Reise nach Ungarn und Rumänien/1939 (Farbfilmaufnahmen).
Die Gesamtlaufzeit aller Rollen liegt bei ca. drei Stunden, von denen etwa die Hälfte in Kodakolor gedreht wurde.
