Schiffsreisen waren für viele, die es sich leisten konnten, ein Anstoß, um sich eine Filmkamera zu kaufen. Denn es war verlockend, die vielfältigen Eindrücke für immer lebendig zu bewahren. Einen dieser typischen Reisefilme (8-mm, ca. 20 Minuten) entstanden wir soeben in Wiesbaden. Er hält ua. Szenen aus Genua fest, in dessen Hafen zu dieser Zeit die „Wilhelm Gustloff“ vor Anker lag.
Neuigkeiten – 25.09.2011
Im Zusammenhang mit dem Besuch von Papst Joseph Ratzinger in Deutschland sendete ZDF-History die Dokumentation „Joseph Ratzinger: Eine Jugend im Dritten Reich“ und griff dabei auch auf Farbfilmmaterial aus unserem Archiv zurück.
Gestern konnten wir zwei privat gedrehte 8-mm-Filmrollen aus dem Leben eine deutschen Infanterie-Einheit erwerben. Interessante Filmdokumente, die unseren Bestand erweitern und vervollständigen.
Neuigkeiten – 24.09.2011
Nachdem die BBC für eine neue dreiteilige Dokumentation zwei Tage in unserem Archiv gesichtet hat, begrüßen wir heute zwei Kolleginnen einer französischen Produktionsfirma, mit der wir schon seit längerer Zeit gut zusammen arbeiten.
Gestern erreichten uns zwei Rollen mit 16-mm-Farbfilmmaterial aus den 30er Jahren. Die Aufnahmen zeigen in erster Linie Szenen aus dem dörflichen Leben und sind von großer kulturhistorischer Bedeutung. Ebenfalls neu im Archiv ist ein 16-mm Film, der 1936 in Mülheim an der Ruhr entstand und eine Reise vom Wasserbahnhof bis Kettwig festhält.
Ein besonderer Fund ist ein etwa acht Minuten langer Film, der die Arbeit im Königsberger Hafen zeigt.
Die Besucherzahl unserer Website überstieg gestern die Zahl von 70.000.
Wir freuen uns, dass sich jetzt auch Pro7 mit seinem neuen Format „History now“ der Thematik annimmt. Ein Beleg, dass sich Geschichte eines wachsenden Interesses erfreut. Eine Entwicklung, die sich spürbar in den zunehmenden Anfragen an unser Archiv niederschlägt.
Neuigkeiten im Archiv – 24.09.11
Immer wieder finden sich auf Filmen, die wir erwerben können, Farbaufnahmen, die das Leben in den 30er und 40er Jahren auf eine ganz besondere Weise lebendig erhalten. Eine Filmrolle, die wir in Köln erwerben konnten, enthielt mehrere Minuten Farbfilmmaterial, darunter Aufnahmen aus Eisenach, Weimar und Dresden, das in den letzten Kriegsmonaten einem verheerenden Bombenangriff zum Opfer fallen sollte.
Neuigkeiten – 23.09.11
Heute erreicht uns die Buch-Neuerscheinung „Ostpreußen – Biographie einer Provinz“ von Hermann Poelking-Eiken, dessen Film-Dokumentation „Barbarossa – Zeitreise mit Stefan Aust“ unter unserem Label AugenBlick erschienen ist.
Das 928 Seiten starke Buch – mit 135 Abbildungen und 15 Karten – ist das Ergebnis einer jahrelangen akribischen Recherche zum Thema Ostpreußen. Wir empfehlen es auf diesem Wege allen, die sich Ostpreußen verpflichtet fühlen.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir noch einmal auf unsere Ostpreußen-Dokumentation „Sommer in Ostpreußen 1942“ hinweisen. Die DVD hat sich inzwischen über 3.000 mal verkauft und findet ungebrochenen Zuspruch.

Neuigkeiten – 23.09.2011
Gestern Abend konnte ich über Satelliten-Telefon mit Freunden in Libyen telefonieren. Es handelt sich dabei um einen Arzt und seine Familie, die ich von meinen Drehreisen in Libyen kenne. Ihre Schilderung möchte ich nachfolgend zusammengefasst wiedergeben:
In den Städten Sirte und Bani Walid spielt sich derzeit eine unfassbare humanitäre Katastrophe ab. Es gibt keinen Strom, kein Trinkwasser, kaum noch Medikamente und Nahrungsmittel. Die Kommunikationsleitungen wurden abgeschaltet. Offensichtlich gibt es eine Totalblockade durch die neue Regierung.
Die NATO bombt angeblich auch in Wohngebieten. Die Verwundeten können aus Mangel an Medizin und Verbandsstoffen nicht genügend versorgt werden. Das ganze läuft ab unter der Formel „Die NATO schützt die Zivilbevölkerung“. Es gibt Bemühungen, Vertreter des Roten Halbmondes in die Städte hineinzulassen; eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht getroffen.
Nachfolgend stelle ich einige Fotos aus Libyen ein, die vor dem Bürgerkrieg entstanden sind:









Neuigkeiten im Archiv – 23.09.11
1942 drehte ein deutscher Soldat mit seiner 16-mm-Kamera im besetzten Paris. Der etwa 12 Minuten lange Film wurde uns dankenswerterweise von seinen Erben zur Auswertung überlassen. Wir möchten uns auf diese Weise für das Entgegenkommen bedanken und sind überzeugt, dass die nachfolgenden Szenen bei unseren Besuchern auf Interesse stoßen.
Neuigkeiten – 22.09.2011
Der französische TV-Sender TF1 strahlt am 25. September die Dokumentation „Liebe und Sex in den Zeiten der Besatzung“ aus. Diese Produktion greift in großem Umfang auf Privatfilme aus unserem Archiv zurück.

Beworben wird der Film mit einem Pressefoto, das ebenfalls aus unserem Archiv stammt.
„Dimanche 25 septembre, TF1 proposera à 22h40 le documentaire d’Isabelle Clarke et Daniel Costelle, L’Occupation intime . Ce film construit autour d’images d’archives et de témoignages, abordera le sujet des mœurs et des relations intimes entre les occupés et les occupants durant la Seconde Guerre mondiale.
De son côté, Histoire programmera une spéciale Guerre intime, lundi 10 et mardi 11 octobre à partir de 20h35. Ainsi, la chaîne diffusera Amour et sexe sous l’Occupation . Cet autre film inédit, réalisé par Isabelle Clarke et Daniel Costelle, se penchera sur le mystère des relations intimes, hétérosexuelles et homosexuelles, en temps de guerre. Durant cette période, la proximité avec la mort a renforcé les aspirations au bonheur, au plaisir et à la transgression.
Le film reviendra sur la grande affluence dans les bordels, les cabarets et les boîtes de nuit. A l’époque, les conquêtes allemandes ne sont pas uniquement féminines, dans le Paris de l’Occupation, certains homosexuels, même les plus célèbres (Genet, Cocteau) sont attirés par l’idéal masculin hyperviril des nazis. Tandis que des stars comme Arletty, Mireille Balin et Corinne Luchaire s’affichent avec des officiers allemands.
Le documentaire L’Occupation intime sera également rediffusé sur Histoire, mardi 11 octobre à 21h50.“
Neuigkeiten im Archiv – 22.09.11
Den Rhein, den „deutschesten aller deutschen Flüsse“, beschrieb Johann Wolfgang von Goethe mit folgenden Worten: „Wie begrüßt ich so oft mit Staunen die Fluten des Rheinstroms, wenn ich, reisend nach meinem Geschäft, ihm wieder mich nahte! Immer schien er mir groß, und erhob mir Sinn und Gemüte“.
Die Bewunderung für den breiten Strom teilte er mit vielen. Es liegt daher nahe, dass uns immer wieder Filmrollen mit Rheinaufnahmen erreichen. So auch diese Bilder, die wir einem 16-mm-Film entnehmen, der uns aus Schweinfurt zugesandt wurde.
Neuzugänge – 21.09.2011
Soeben erreicht uns aus Süddeutschland ein Paket mit achtzehn 16-mm-Filmrollen, die uns ein befreundeter Händler zum Kauf anbietet. Wir bei solchen Konvoluten üblich, befinden sich darunter einige Kauffilme, die für uns nicht von Interesse sind. Andere Rollen, bei denen es sich um privat gedrehte Filme aus den 30er Jahren handelt, tragen handschriftliche Aufschriften wie „Frankfurt a.M“, „Königsberg“ und „Reise durch Franken“.
Um das alte Filmmaterial möglichst schonend ansehen zu können, haben wir neue 16-mm- und 35-mm-Sichttische bestellt, die uns im Laufe dieser Woche zugestellt werden. Dann sichten wir umgehend alle Neueingänge und infomieren an dieser Stelle über die neuen Filmfunde.
