Neuigkeiten – 10.02.2011

Aktuell können wir drei weitere DVD-Neuerscheinungen anzeigen, die unter unserem Label „AugenBlick“ erscheinen: „Der Neandertaler-Code“ (Jörg Müllner), „Der Krieg am Polarkreis“ (Karl Höffkes) und „Max von Oppenheim – Faszination Orient“ (Philip Remy). Alle Dokumentationen sind flächendeckend im Handel oder direkt bei Polar Film/Gescher zu erwerben.

Neuigkeiten im Archiv – 10.02.11

Seit 1150 siedelten die Siebenbürger Sachsen als geschlossene deutsche Volksgruppe im Karpartenbogen zwischen Bistritz, Hermannstadt und Kronstadt. Nach dem Ersten Weltkrieg musste Ungarn auf Druck der Siegerstaaten Siebenbürgen an Rumänien abtreten. Im Sommer 1939, als diese einzigartigen Farbaufnahmen entstanden sind, gab es rund 250.000 Siebenbürger Sachsen. Nach Kriegsende wurden Tausende zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert. Unter Ceausescu wurde die deutsche Volksgruppe unterdrückt und derart mit Zwangsmaßnahmen belegt, dass viele nach Deutschland auswanderten. Heute ist ihre Zahl unter 100.000 gesunken.

Prominente wie Peter Maffay, der selbst aus Siebenbürgen stammt, haben das Interesse an der Geschichte der Siebenbürger Sachsen wieder geweckt, weil sie versuchen, das Erbe ihrer Vorfahren zu erhalten.

Neuigkeiten im Archiv – 09.02.11

Im Sommer 1939 besuchte eine deutsche Reisegruppe Ungarn und Rumänien. Die dabei entstandenen 16-mm-Kodak-Farbfilmaufnahmen schlummerten fast 70 Jahre in einem Reisekoffer, ehe es uns gelang, diesen einzigartigen Filmschatz zu heben. Nachfolgend zeigen wir einige Ausschnitte, die während des Aufenthaltes in der ungarischen Hauptstadt Budapest entstanden sind.

Neuigkeiten – 09.02.2011

Unter unserem Label „AugenBlick“ sind aktuell drei weitere Titel auf DVD erschienen: „Blutiger Freitag“ (Das Schicksal der deutschen Kurland-Kämpfer“), „Holokaust“ (sechteilige Serie von Maurice Philip Remy) und „Görings Geheimnis – Hitlers zweiter Mann“ (Jörg Müllner).


Aus dem europäischen Ausland erreichen uns erfreuliche Meldungen. Im letzten Quartal 2010 hat sich die Abverkaufszahl unserer DVDs zur deutschen Geschichte mehr als verdreifacht! Offensichtlich wächst auch in unseren Nachbarländern das Interesse an ausgewogenen historischen Darstellungen. Zeitnah anstehende Verhandlungen mit neuen Lizenznehmern werden für weitere Verbreitungswege sorgen.

Neuigkeiten im Archiv – 08.02.11

Wie bereits berichtet, veröffentlichen wir in Zusammenarbeit mit Filmemachern und Historikern aus dem In- und Ausland unter unserem Label „AugenBlick“ Dokumentationen, die in sachlich-ausgewogener Weise zeitgeschichtliche Themen aufarbeiten.

Folgende Titel erscheinen in kürze auf DVD: „Die Potsdamer Garnisonkirche“, „Die Blaue Division“ und die „Geschichte des 9. Infanterie-Regiments Potsdam“. Alle Filme sind auch über Polar Film zu erwerben.

Im Schnitt sind zwei weitere Filme: „Die Geschichte der 23. Infanterie-Division“ und „Der letzte Friedenssommer: Europa 1938 in privaten Farbfilmen“. Beide Dokumentationen werden Anfang März erscheinen.

Neuigkeiten im Archiv – 08.02.11

1903 begannen deutsche Ingenieure im Orient mit dem Bau einer Eisenbahnlinie, die am Ende rund 3.200 Kilometer Schienenwege umfasste und von Konstantinopel nach Bagdad führte: die sagenumwobene Bagdad-Bahn. Ihr Weg führt durch fast menschenleeres Gebiet, über reißende Flüsse, schneebedeckte Berge, durch tiefe Schluchten und glühend heiße Wüstenregionen – ein technisches und politisches Wagnis und eine Meisterleistung deutscher Ingenieurskunst.

Private Filmaufnahmen der Eisenbahnlinie sind eine Rarität. Umso mehr freuen wir uns, dass es uns gelungen ist, einen ca. 30 Minuten langen 35-mm-Film zu erwerben, der eine Reise in den Orient und eine Fahrt mit der Bagdad-Bahn festhält.

Neuerwerbungen – 08.02.2011

Eine unscheinbar wirkende 16-mm-Rolle erwies sich bei der ersten Sichtung als ein ganz besonderer Fund: sie enthält zwölf Minuten hervorragend gefilmte Aufnahmen aus Ostpreußen, darunter Aufnahmen aus Königsberg, die wir bislang nie gesehen haben.

Aus Frankreich erreichte uns eine komplette Sammlung mit etwa zwanzig, jeweils rund 3-Minuten-langen 16-mm-Filmen, die während der deutschen Besatzung gedreht wurden. Mit der Sichtung der Rollen können wir erst in einigen Tagen beginnen.

In den USA erwarben wir mehrere privat gedrehte Schmalfilme, darunter sehr interessante Farbaufnahmen aus den 30er Jahren, die das Leben in Amerika festhalten.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle besonders bei den sachkundigen Lesern, die mich auf zwei inhaltliche Fehler im Zusammenhang mit eingestellten Filmausschnitten aufmerksam gemacht haben. Die entsprechenden Texte werden umgehend aktualisiert.  

Neuzugänge im Archiv – 05. 02. 2011

Um möglichen Agenten aus England den Zugang nach Deutschland zu verwehren, überprüften Wachschiffe, die vor den deutschen Küsten patroullierten, schon auf See alle einfahrenden Schiffe. Private Filmaufnahmen aus dem Alltag der Wachschiffbesatzungen sind bislang nicht bekannt.

Drei Schmalfilme mit einer Gesamtlaufzeit von fast 40 Minuten zeigen die Ausbildung der Wachmannschaften am Fliegerdeich in Wilhelmshaven und die Arbeit auf See.  Auch in diesem Fall sind wir einem engagierten Freund unserer Arbeit zu großem Dank verpflichtet.

Neuzugänge im Archiv – 04. 02. 2011

Aufnahmen eines Angehörigen der Küstensicherung, gedreht im Jahr 1941 an der Nordseeküste im Raum Burhave. Besonders interessant sind die Szenen, die zeigen, wie Schmuggler und Spione aufzuspüren und festzunehmen sind. 45 Minuten Originalmaterial, das wir von einem jungen, an deutscher Geschichte interessierten Sammler aus Norddeutschland erwerben konnten. Wir danken!

Neuzugänge im Archiv – 01. 02. 2011

Am Morgen des 20. Mai 1941 begann das Unternehmen „Merkur“: der deutsche Angriff auf Kreta. Nach einem Angriff deutscher Bomben erschien gegen 7 Uhr die erste Welle von JU 52 mit angehängten Lastenseglern über dem kretischen Flugplatz Malemes, den die britischen Truppen erbittert verteidigen. Trotz starken Abwehrfeuers gelang die Landung. Unter schweren Verlusten auf beiden Seiten wurde die Insel von deutschen Luftlandeeinheiten erobert; rund 17.000 britische Soldaten wurden von der noch unbesetzten Südküste der Insel aus nach Ägypten verschifft.
Die nachfolgend eingestellten Aufnahmen drehte ein beteiligter Lastenseglerpilot vor, während und nach dem Angriff auf Kreta.