Neuigkeiten aus dem Archiv – 06.02.2013

Etwa 30 Minuten lang sind die Filmaufnahmen, die uns aus dem Nachlass eines Arztes erreichten, der während des Ostfeldzug als Mediziner bei einem Reiter-Regiment Dienst tat.

Die eingestellten Szenen stammen aus dem Jahr 1941 im Bereich der Heeresgruppe Süd. Die Aufnahmen stehen ab sofort in HD-Qualität zur Verfügung.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 05.02.2013

Aufnahmen eines Festumzuges in Celle im Jahr 1937. Die ruhige Kameraführung zeigt, wie gut manche Amateurfilmer mit ihren Kameras umzugehen wussten. Schwerpunkt des Festumzugs ist die Gegenüberstellung von Alt und Neu. Aus dem ca. zehn Minuten langen 16-mm-Film haben wir ua. Szenen mit Feuerwehrfahrzeugen ausgewählt.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 04.02.2013

Den Anfragen von Museen und Ausstellungen, historisches Material aus unserem Archiv verwenden zu dürfen, kommen wir stets und gerne nach. Der eingestellte Beitrag berichtet über eine Ausstellung in Hannover zum Thema „Töchter des Himmels“, die wir mit historischen Filmszenen unterstützt haben.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 02.02.2013

Seltene private Filmaufnahmen aus Bosnien, gedreht von einem Offizier der Deutschen Wehrmacht im Jahr 1941. Die rund 12 Minuten langen Aufnahmen vermitteln eindrucksvolle Einblicke in den Alltag der Zivilbevölkerung.

Neben militärischen Szenen finden sich auch Aufnahmen der berühmten Wasserfälle von Jaitsche. Während des Zweiten Weltkrieges war Jaitsche aufgrund seiner Lage in unbesetztem Gebiet Schauplatz wichtiger politischer Ereignisse. Im Gebäude der ehemaligen Sokol-Organisation traf sich am 29. und 30. November 1943 die 2. Versammlung des Antifaschistischen Volksbefreiungsrates (AVNOJ), auf der historische Beschlüsse gefasst und die juristischen Fundamente für das sozialistische Jugoslawien gelegt wurden. Daher gilt Jajce als Gründungsort der SFR Jugoslawien.

Wir danken für die Überlassung des wirklich seltenen Materials.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 01.02.2013

In der aktuellen wirtschaftspolitischen Debatte wird immer wieder auf die Positionen Ludwig Erhards, „des Vaters des Deutschen Wirtschaftswunders“, hingewiesen. Jüngst lies sogar die Linken-Politikerin Wagenknecht verlauten: „Ludwig Erhard wäre bei uns … am besten aufgehoben“. Eine Aussage, die von konservativen Wirtschaftsfachleuten umgehend als unzutreffend zurückgewiesen wurde. SPON urteilt: „Ludwig Erhard links denken, diese Rechnung ist ohne Erhard und ohne die Genossen gemacht. Sahra Wagenknecht vereinnahmt den Vater des westdeutschen Wirtschaftswunders mit demselben Recht, wie einst die FDP Rosa Luxemburg, nämlich mit gar keinem.“

Da bei uns als Folge der aktuellen Debatte nach entsprechendem laufenden Material nachgefragt wird, möchten wir an dieser Stelle in Erinnerung bringen, dass wir den kompletten Nachlass von Dr. Dankmar Seibt lizenzieren, der als persönlicher Referent Ludwig Erhard über viele Jahre begleitete und viele wichtige Stationen seines Lebens mit einer 16-mm-Kamera filmte.

Interessierte Kolleginnen und Kollegen können das gesamte Material kostenlos auf einer DVD mit TC bei uns anfordern.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 31.01.2013

Die eingestellten Szenen dreht der deutsche Militärarzt Dr. Wilhelm Mersmann im März 1940 in Lukow, einer Kleinstadt 76 Kilometer nördlich von Lublin im besetzten Polen . Zu dieser Zeit leben hier fast 13.000 Menschen.

Seine Aufnahmen halten eine Welt lebendig, die es so schon wenig später nicht mehr geben wird. Während des Zweiten Weltkrieges wird in der Stadt ein Ghetto errichtet, in dem vor allem Juden, sowohl aus der Stadt selbst als auch aus anderen Städten, leben müssen. Sie werden zum Teil direkt im Ghetto ermordet oder später in das Vernichtungslager Treblinka oder das KZ Majdanek deportiert.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 31.01.2013

Ein Rückblick auf den Januar zeigt, dass das neue Jahr ebenso erfolgreich begonnen hat, wie das alte endete: 21 mal, häufiger als je zuvor, haben Sender und Dokumentarfilmproduktionen im In- und Ausland unser Material lizenziert, darunter der ORF, der WDR, das ZDF, Gruppe 5/Köln, PHOENIX, Story House/München, New Animal Production/New York, Interscience Film/Wiesbaden, Broadview TV/Köln, RealWorks/Tel Aviv, Temps Noir/Paris, Melisande Film/Paris, Aichholzer Filmproduktion/Wien, La Cuisine Aux Images/Lyon.

Der Bestand an privat gedrehten historischen Filmaufnahmen konnte durch verschiedene Ankäufe und Überlassungen in nur einem Monat um fast fünf Stunden erweitert werden. Weitere interessante Zukäufe und Erwerbungen stehen an. Da alle Neuerwerbungen in HD abgetastet werden, sind wir auch technisch auf dem neusten Stand.

Um den wachsenden Anfragen möglichst umfassend Rechnung tragen zu können, haben wir uns entschlossen, unser Archivangebot zu erweitern. In Kürze gehen wir mit unserer Bild- und Foto-Seite online. Während wir in der Vergangenheit vor allem dem SPIEGEL Farbfotos zur Verfügung gestellt haben, bieten wir jetzt allen Printmedien ausgesuchte Farbdias aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges an. Regelmäßige Newsletter an alle maßgeblichen Redaktionen informieren über den Bestand und etwaige Neuerwerbungen.

Mit der zur Verfügungstellung unseres Fotoarchivs wollen wir auch der Aufforderung der Politik nachkommen, die aufruft, die Erinnerung an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wach zu halten. „Das Wissen um die Vergangenheit ist eine verbindliche Verpflichtung für alle Demokraten“ (Bundespräsident Nobert Lammers) – wir sind überzeugt, dass die unverstellten Filmaufnahmen und Fotos aus unserem Archiv diese Position auf besondere Weise unterstützen.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 29.01.2013

Bei unserem Vertriebspartner Polarfilm erscheint in Kürze unsere neueste Produktion „Der Deutsche Orden – Auf den Spuren der Ritter“.

Vor 800 Jahren begannen Ritter des Deutschen Ordens damit, das Land zwischen Weichsel und Memel zu erobern und Deutsche aus dem Westen dort anzusiedeln. Sie schufen das Land Preußen, das im Spätmittelalter als das modernste Gemeinwesen ganz Europas galt.

Der Hauptfilm (ca. 90 Minuten) begibt sich auf die Spuren der Ostlandritter. Ihre gewaltigen Burgen, die heute in Polen stehen, werden ebenso vorgestellt wie ihre Stadtgründungen und die Methoden ihrer Landkultivierung.

Über Jahrhunderte waren die Polen mit den Rittern verfeindet. Im Film wird deutlich, dass sich das Verhältnis entspannt hat. Polnische Historiker erkennen an, dass das heutige Polen dem Deutschen Orden vieles verdankt.

Der zweite Film (ca. 55 Minuten) liefert ergänzende Informationen: die Geschichte des Deutschen Kreuzritterordens seit seiner Gründung im Heiligen Land, sein Wirken außerhalb Preußens, und vor allem die Tätigkeit des Deutschen Ordens heute.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 29.01.2013

Am 28. Januar 1938 starb Bernd Rosemeyer, neben Rudolf Caracciola einer der berühmtesten deutschen Automobilrennfahrer auf der Reichsautobahn Frankfurt–Darmstadt bei Mörfelden-Walldorf.
Da die Nachlässe von Bernd Rosemeyer und seiner Frau, der berühmten Fliegerin Elly Beinhorn, Teil unseres Archivbestandes sind, erreichten uns in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen deutscher und ausländischer Sender nach entsprechendem Film-Material.

Mit einigen Ausschnitten erinnern wir an Bernd Rosemeyer, einen der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer.

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