Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.09.2015

1926: Hindenburg besucht Dresden: Nur ein Jahr zuvor, am 26. April 1925, war Hindenburg – den große Teile des Deutschen Volkes noch immer als Sieger der Schlacht von Tannberg verehrten – mit 48,3 % der Stimmen zum Reichspräsidenten gewählt worden.

Ein 35-mm-Film, Teil eines großen Nachlasses, gibt Einblick in den Ablauf seines Besuches. Militärischer Pomp, Aufmärsche der Reichswehr, Uniformen, Orden und Fahnen prägen das Bild dieser Tage.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 08.09.2015

Ein neu erworbener 16-mm-Film, gedreht 1940, enthält bedeutsame Szenen: wartende Menschen auf dem Bahnsteig von „Debica“, etwa 100 km östlich von Krakau. In Debica entstand unter der deutschen Besetzung ein jüdisches Ghetto.

Danach folgen Aufnahmen aus Lemberg und seiner jüdischen Bevölkerung. Das Reiterdenkmal von Janowi III. und – im Hintergrund – das Opernhaus von Lemberg.
Der Schwenk über ein ausgebranntes Gebäude entstand im alten jüdischen Viertel von Lemberg. Die Synagoge und die St. Georgs-Kathedrale in der historischen Altstadt.

Bettelnde Kinder im Park und verhungerte Menschen im Ghetto geben einen beklemmenden Einblick in die Atmosphäre der Stadt.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 14.08.2015

Aus gleicher Quelle wie der bereis in Ausschnitten eingestellten Film „Betriebsausflug 1936“, stammt auch diese 16-mm-Rolle. Sie enthält Aufnahmen des Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und dokumentiert die architektonische Beschaffenheit der weitläufigen Anlagen, in denen die Nationalsozialisten bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs ihre alljährliche Heerschau abhielten.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 11.08.2015

Alte 35-mm-Filme sind für jedes Archiv ein besonderer Schatz; vor allem dann, wenn das Filmmaterial so gut erhalten geblieben ist, wie bei dem Bestand, der uns dankenswerter vor kurzem übereignet wurde. Die hier ausgewählten Aufnahmen zeigen den Besuch des afghanischen Königs Amanullah Khan in Dresden im Jahre 1928.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 08.08.2015

„Die Zerstörung nach der Zerstörung“ – so lautet ein zweiteiliger Beitrag, den Radio Bremen aktuell ausgestrahlt und mit folgendem Text beworben hat:

„Die Bremer Innenstadt war nach dem Zweiten Weltkrieg nicht so stark zerstört, wie man vermuten würde. Erst neue Verkehrskonzepte haben die breiten Schneisen in die alte Stadt geschlagen. Viele alte Häuser, Klöster und Kirchen fielen dem zum Opfer. In der Innenstadt sollten keine Menschen mehr leben oder Kinder zur Schule gehen. Tourismus und Konsum war die Devise. Für moderne Kaufhausbauten wurden historisch wertvolle Gebäude und Kirchenruinen abgerissen, die man noch hätte erhalten können. Was ist aus den Gebäuden geworden? Eine Spurensuche mit überraschendem Ausgang“.

Auch für diese Beiträge wurde auf seltenes Farbfilmmaterial aus unserem Archiv zurückgegriffen.

Interessierte können sich die Beiträge in der Mediathek von Radio Bremen ansehen:
Die Zerstörung nach der Zerstörung Teil 1
Die Zerstörung nach der Zerstörung Teil 2

Neuigkeiten aus dem Archiv – 07.08.2015

Ein bisher unbekannter 16-mm-Film eines amerikanischen Kameramannes hält die Vorkommnisse am 11./12. November 1989 an der Berliner Mauer im Bereich des Brandenburger Tores fest.

Die zeithistorisch interessanten Aufnahmen ergänzen unseren umfangreichen Bestand aus der deutschen Hauptstadt.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 04.08.2015

Ein Film, der unserem Archiv mit der Bezeichnung „Betriebsausflug 1936“ anvertraut wurde, entpuppte sich bei näherem Hinsehen als eine wunderbar gefilmte Zeitreise durch zahlreiche deutsche Städte und Landschaften. Mit einem Auge für schöne Motive drehte der ambitionierte Filmamateur unter anderem in Thüringen, Coburg, Nürnberg, Würzburg, Frankfurt und im Sauerland.

Wir danken für die großzügige Überlassung dieser schönen Aufnahmen!

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 01.08.2015

Gerne stellen wir für unsere Leser einen Beitrag ein, der in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Der Freitag“ erschienen ist und in der Dr. Alt die Hintergründe und Probleme der Kassationspolitik des Bundesfilmarchivs erläutert.

Für jeden Filmfreund, Historiker und Archiv ist dieser Beitrag von größter Bedeutung.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 29.07.2015

Copyright: ZDF/Ola Grochowska

Am 02.08.2015, einen Tag, nachdem sich der Beginn des Warschauer Aufstands am 1. August 1944 zum 71. Mal jährt, sendet das ZDF den polnischen Kinofilm „Warschau ’44“.

Der aufwändig, mit modernen Stilmitteln inszenierte Kriegsfilm erzählt seine Geschichte aus der subjektiven Perspektive einer Gruppe von jungen Polen um die 20, die sich im Widerstand gegen die nationalsozialistische Besatzungsarmee aufreiben.

Die grausame Niederschlagung des Warschauer Aufstands von 1944 durch die deutschen Besatzer wird von vielen Polen als das tragischste Ereignis der deutsch-polnischen Geschichte empfunden.

Copyright: ZDF/Ola Grochowska

Wie beim preisgekrönten ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ (2013) werden auch bei „Warschau ’44“ die Kriegszeiten aus der Sicht junger Menschen erzählt. Die Jugendlichen Stefan, Ala und Kama schließen sich der Polnischen Heimatarmee an. Manche glauben an einen kurzen und erfolgreichen Aufstand, zumal die sowjetischen Truppen bereits vor Warschau stehen. Doch die Rote Armee greift nicht ein, der Widerstand wird von den deutschen Besatzern blutig niedergewalzt. 200 000 Menschen sterben, Warschau wird systematisch zerstört.

Im Anschluss an das Kriegsdrama zeigt eine ZDF-History Dokumentation, warum der Aufstand gegen die deutsche Besatzung in Polen heute noch eine nationales Trauma ist. Auch zu dieser Dokumentation konnten wir wieder Material aus unserem Archiv beisteuern.

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