Einem Angehöriger einer Flakeinheit, der seine Ausbildungs- und Einsatzzeit mit einer 8-mm-Kamera festhielt, verdanken wir die nachfolgenden Aufnahmen.
Das Konvolut mit einer Gesamtlauflänge von ca. 30 Minuten enthält auch einige Farbsequenzen.

Zeitgeschichte und mehr
Einem Angehöriger einer Flakeinheit, der seine Ausbildungs- und Einsatzzeit mit einer 8-mm-Kamera festhielt, verdanken wir die nachfolgenden Aufnahmen.
Das Konvolut mit einer Gesamtlauflänge von ca. 30 Minuten enthält auch einige Farbsequenzen.
Wie berichtet, haben wir in den ersten Tagen dieses Jahres diverse Filmnachlässe aufgekauft, die wir zur Zeit bearbeiten und nach und nach auf unserer website vorstellen.
Nachfolgend zeigen wir Ausschnitte eines 16-mm-Films, der im Jahr 1937 in Danzig gedreht wurde. Die Gesamtlauflänge des Films beträgt ca. 15 Minuten.
Zunächst möchten wir auf diesem Wege allen unseren Leserinnen und Lesern ein frohes neues Jahr wünschen!
Die ersten Tage des neuen Jahres haben wir genutzt, um in ganz Deutschland Filme aufzukaufen, die uns in den letzten Wochen angeboten wurden. Wir sichten zur Zeit diese neuen Bestände und stellen in Kürze neue Ausschnitte ein.
Soeben konnten wir den Nachlass eines ehemaligen Reichsarbeitsdienstführers erwerben. 120 Farbdias und ein privat gedrehter 16-mm-Film mit schwarz/weiß- und Farbaufnahmen aus dem Leben des Reichsarbeitsdienstes (RAD) ergänzen unsere Archivbestände.
Wir wünschen allen, die unsere Arbeit in den zurückliegenden Monaten unterstützten und aufmerksam begleiteten, eine schöne Weihnachtszeit.
Leider konnten wir noch nicht alle Pläne und an uns herangetragenen Vorschläge umsetzen. Die vielen Zuschriften sind uns aber Antrieb und Verpflichtung, Ihnen im neuen Jahr noch mehr Einblicke in unseren Archivbestand und unsere historische Arbeit zu ermöglichen.
Unser Wunsch für das kommende Jahr: Machen Sie weiterhin Freunde und Bekannte auf uns aufmerksam, bieten Sie uns Filme und Fotos an und geben Sie uns auch in Zukunft Tipps, wo wir auf historisch interessante Fundstücke stoßen könnten.
Im Namen des gesamten Teams bleibe ich mit besten Grüßen
Karl Höffkes
Ein aus geschichtlicher Sicht interessante Aufnahme fand sich auf einer Filmrolle, die uns aus Sachsen zukam und die in der Zeit 1928 – 1932 in Dresden gedreht wurde. Der Ausschnitt zeigt einen Aufmarsch um 1930, der Corpsstudenten, Stahlhelmer, ehemalige Freikorpsangehörige und Nationalsozialisten vereinigt.
Aufnahmen von Freikorpskämpfern („Riga“) und frühen NS-Verbänden (viereckiges Hakenkreuzemblem auf den mitgeführten Fahnen) sind Raritäten.
Wir danken für die Überlassung dieser historisch wertvollen Filmrolle!
Wie berichtet, haben wir vor einiger Zeit einen umfangreichen Filmnachlass übernommen, der in der Zwischenzeit digitalisiert und ausgewertet wurde.
Besonders akribisch hat der Filmer seine Ausbildung als Artillerist der Deutschen Wehrmacht festgehalten. Aus dieser Zeit stammt der nachfolgende Ausschnitt.
Für eine große Ausstellung im Wiener Künstlerhaus unter dem Titel: „Wien um 1930: Der Kampf um die Stadt“ griffen die verantwortlichen Kulturschaffenden auch auf Filmmaterial aus unserem Archiv zurück, das wir vor einiger Zeit auf unserer website vorstellten und das ein Amateurfilmer im Juli 1934 in Wien drehte.
Hinweise zur Ausstellung:
Das Wien Museum zeigt ab 19. November im Künstlerhaus auf beiden Geschossen „Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930“.
In einer interdisziplinären Ausstellung wird die Zeit zwischen den mittleren 1920er- und mittleren 1930er-Jahren in Österreich dargestellt – mit Fokus auf Wien: Es geht um jene entscheidenden Jahre, als die Zukunft der jungen Republik auf der Kippe stand, zwischen Demokratie und Diktatur, zwischen Aufbruch und Reaktion. Es gab keine nationale Identität, die politischen, sozialen, weltanschaulichen und kulturellen Gegensätze waren schroff und unversöhnlich, die Feindbilder zwischen Schwarz, Rot und Braun starr, die Lebensverhältnisse instabil. Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit führten zur sozialen Deklassierung und Verunsicherung breiter Schichten. Faschistoide und antisemitische Tendenzen bekamen Rückenwind, Gewaltbereitschaft und aggressive Agitation bestimmten das Klima.
Neben den wichtigsten Ereignissen der Zeitgeschichte und zentralen Konfliktfeldern werden grundlegende Tendenzen und Leistungen in Kunst, angewandter Kunst und Populärkultur dargestellt. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt dem Alltagsleben und dem Lifestyle der 1920er- und 1930er-Jahre.
Aus dem Leserkreis ging uns eine Rolle privat gedrehter Filme aus dem Besitz eines ehemaligen Angehörigen der Deutschen Kriegsmarine zu.
Eine eindeutige historische Zuordnung der Aufnahmen fällt uns schwer. Wer kann uns bei der Einordnung der folgenden Aufnahmen weiter helfen?
Von einem Sammler konnten wir soeben einen historisch bedeutenden Nachlass erwerben: das Fotoarchiv des ehemaligen Stabschefs der SA, Ernst Röhm, der am 1. Juli 1934 auf Befehl Hitlers in München erschossen wurde.
Die rund 500 Fotos sind bis heute unveröffentlicht und dokumentieren das Leben und Wirken eines der mächtigsten Männer der NS-Bewegung, der vom Duz-Freund Hitlers zum gefährlichsten Widersacher des Diktators wurde.