In Ingolstadt konnten wir 10 Rollen mit Filmmaterial erwerben, die ein Kriegsberichter mit seiner privaten Kamera in Frankreich, im Baltikum und in Rußland drehte. Die professionellen Aufnahmen, ein Teil davon sogar in Farbe, haben eine Gesamtlaufzeit von rund 150 Minuten.
Programmankündigung – 27.04.10 (ÄNDERUNG!)
Neuigkeiten aus dem Archiv – 22.04.10
In Berlin entsteht zur Zeit eine Dokumentation mit dem Thema: „Ernst Reuter. Ein zerrissenes Leben“, die das Wirken des Sozialdemokraten und ehemaligen Bürgermeisters von Berlin beleuchtet und in Kürze in der ARD gesendet wird.
Wir freuen uns, diese Dokumentation mit Filmmaterial aus unserem Archiv unterstützt zu haben. Allen Kolleginnen und Kollegen wünschen wir guten Erfolg und hohe Einschaltquoten!
Neuigkeiten aus dem Archiv – 22.04.10
Das von uns gefundene, privat gedrehte Filmmaterial aus dem jüdischen Ghetto in Lotz stösst inzwischen weltweit auf Interesse.
Neben dem „Memoria y Tolerancia“ in Mexico City interessiert sich jetzt auch das Steven Spielberg Filmarchiv im United States Holocaust Memorial Museum für das Material.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 21.04.10
Dass unsere historische Arbeit zunehmend auch im universitären Bereich Anerkennung findet, zeigt die Einladung einer deutschen Universität an Karl Höffkes, im Rahmen eines Seminars über seine Arbeit und die neusten Archivfunde zu berichten.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 21.04.10
In Rom entsteht derzeit für eine große italienische Sendergruppe eine mehrteilige Dokumentation über Mussolini und seine Inhaftierung/Befreiung vom Gran Sasso.
Da inzwischen alle Zeitzeugen verstorben sind, greifen die verantwortlichen Redakteure auf unseren umfangreichen Interviewbestand zu diesem Thema zurück. Die Dokumentation soll noch in diesem Jahr gesendet werden.
Neuzugänge im Archiv – 21.04.10
Die vor einigen Tagen übernommenen Rollen eines Amateurfilmers – wir berichteten – enthielten vor allem familiäre Aufnahmen, wie sie in den Anfangszeiten des Privatfilms häufig vorkamen. Historisch von Interesse sind etwa zehn Minuten Farbfilmaufnahmen von einer Reise nach Italien (1938), etwa eine Minute vom 30. Januar 1933 in Berlin, rund neun Minuten Farbaufnahmen aus Berchtesgaden (1937) und ca. 5 Minuten aus Schlesien.
Die entsprechenden Szenen werden zur Zeit digital abgetastet. Ausschnitte stellen wir in Kürze ein.
Eine weitere 8-mm-Rolle, die uns aus Wien zuging, enthielt neben interessanten schwarz-weiß-Aufnahmen auch schön gedrehte Farbszenen aus Salzburg (August 1941) und vom Königs- bzw. Attersee (1942). Auch hiervon stellen wir in Kürze Ausschnitte ein.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 19.04.10
Zahlreiche Anfragen von Sendern, Filmproduktionen, Zeitungen, Magazinen und Dokumentationszentren aus aller Welt und rund 45.000 Zugriffe auf unsere website allein im Monat März dokumentieren das große Interesse an unserer histoischen Arbeit.
Wir danken allen, die unsere Arbeit so aufmerksam verfolgen und sind weiterhin bemüht, unsere Aktualität zu steigern und unser Angebot zu erweitern.
Neuzugänge im Archiv – 19.04.10
Fast 70 Jahre lagerten zwei Filmrollen auf einem trockenen Dachboden in einer thüringischen Kleinstadt, ehe sie jetzt entdeckt wurden. Die privat gedrehten Filme (Gesamtlaufzeit ca. 22 Min.) stammen von einem Angehörigen einer deutschen Panzerabteilung und entstanden in der ersten Phase des Russlandfeldzuges. Ob weitere Rollen vorhanden sind, wird zur Zeit überprüft.
Aus Warschau erreichte uns ein Filmkonvolut, das ein Händler in einem alten Haus entdeckt hat. Die Rollen werden zur Zeit gesichtet und zeithistorisch eingeordnet.
Die Funde der letzten Tage zeigen, dass noch immer große Filmschätze zu entdecken sind. Wir bitten alle unsere Leserinnen und Leser um Mithilfe: wir sind für jeden noch so kleinen Hinweis auf mögliche Filmbestände dabkbar und gehen jedem einzelnen Tipp mit großer Sorgfalt nach.
Neuzugänge im Archiv – 19.04.10
Aus Österreich erreichte uns eine kleine Filmrolle mit ca. fünf Minuten Laufzeit, deren Inhalt sich als historisch wertvoll entpuppte. Die Rolle enthält Amateuraufnahmen eines Bombenangriffs auf Hinterbrühl im Jahr 1944.
Zu sehen sind ua. Bombenschäden in der Gemeinde Hinterbrühl (Standort der Volksjäger- Düsenjägerfertigung) , die Folgen eines US-Sprengbombenangriffs, beschädigte Dächer, zerstörtes Glashaus, Schäden an Häusern, Bäumen, usw.
Einschlagstrichter in Gärten, deutscher Luftschutz bei der Arbeit, Explosionsauswirkungen im Wald, vollkommen zerstörte Villen, eine zerstörte Einfamilienhaussiedlung, Auswirkungen des Sprengdruckes an Häusern, Zäunen und Fassaden.
Da Aufnahmen von Bombenschäden im „Dritten Reich“ strengstens verboten waren, handelt es sich bei diesem Film um eine Rarität.


