Neuigkeiten im Archiv – 13.04.11

Der Totenkult und die Ehrung gefallener Soldaten entwickelten sich im Nationalsozialismus zu einem zentralen Moment einer neu zu schaffenden Volksgemeinschaft. Die nationalsozialistische Parole „Du bist nichts, Dein Volk ist alles“ fand in den zahlreichen Gefallenehrungen, die vor allem am sogenannten „Heldengedenktag“ in ganz Deutschland stattfanden, Ausdruck und war zugleich ein Appell an die nachwachsende Generation, das eigene Leben zu opfern, „wenn das Vaterland ruft“.

Ein Filmamateur aus Osterode hielt Mitte der 30er Jahre im Rahmen einer dieser Feiern einige Eindrücke vom Reichsehrenmal Tannenberg bei Hohenstein in Ostpreußen mit seiner Kamera fest. Der Film (Laufzeit ca. 18 Min.) wurde uns vor wenigen Tagen überlassen.

Neuigkeiten im Archiv – 12.04.11

Soeben als DVD bei „AugenBlick“ erschienen: Der Krieg am Polarkreis. Am 9. November 1940 begann mit dem Unternehmen „Weserübung“, der größten Landeoperation der Wehrmacht im gesamten Zweiten Weltkrieg, die Besetzung Dänemarks und Norwegens.

Für diese Dokumentation konnten wir auf die privat gedrehten Schmalfilme mehrerer deutscher Soldaten zurückgreifen, die an den Kämpfen bis hinein nach Finnland und Karelien beteiligt waren und die Ereignisse im Film festhielten.

Neuigkeiten im Archiv – 09.04.11

DVD – Neuerscheinung bei „AugenBlick“: Holokaust – die sechsteilige ZDF-Serie über den Völkermord an den deutschen und europäischen Juden. Zum ersten Mal ist die damit die vielbeachtete Dokumentation von Maurice Philip Remy auf DVD erhältlich:

Neuigkeiten im Archiv – 08.04.11

Berlin um 1900: eine quirlige, lebendige Stadt. Aufnahmen um die Jahrhundertwende sind seltene Filmschätze. Umso mehr bedanken wir uns für die Überlassung einer 35-mm-Rolle mit interessanten Berlinaufnahmen.

07.04.2011

Heute früh konnten wir einen ersten Teil der bei uns eingegangenen Filme sichten.

Das Ergebnis: rund 35 Minuten Farbfilmaufnahmen aus den Jahren 1937 bis 1941. Aufgenommen ua. auf Rügen, in Binz, im Hamburger Hafen, auf Borkum, in Baden-Baden, Zoppot, Velden am Wörthersee, Wien und ein Betriebsappell.

Eine weitere 8-mm-Rolle enthält schwarz-weiß-Privataufnahmen mit Heinz Rühmann während der Dreharbeiten zu einem seiner Spielfilme aus dem Jahre 1940.

Gestern fand die Endabnahme unseres neuen Dokumentarfilmes „Die Geschichte des 23. Infanterie-Regiments“ statt. Der Film basiert auf hervorragend gedrehtem 16-mm-Privatfilmmaterial, das ein Offizier dieser Einheit drehte und das wir für unser Archiv erwerben konnten. Das Besondere dieses Materials, das vor allem den West- und Ostfeldzug festhält, ist der große Anteil an Farbaufnahmen. Auf der Basis dieses Materials konnten wir den Weg der 23. Infanterie-Division mit authentischem Filmmaterial nachzeichnen. Ausschnitte stellen wir in Kürze ein.

Für die Umsetzung und Vertonung bedanken wir uns bei Sascha Nölke, der in Zukunft verstärkt Dokumentarfilmproduktionen von „AugenBlick“ betreuen wird.

Neuigkeiten im Archiv – 07.04.11

Das 9. Infanterie-Regiment wurde am 1. Januar 1921 als Bestandteil der Reichswehr der Weimarer Republik in Potsdam aufgestellt und unterstand bis zum 14. Oktober 1935 der 3. Division im Wehrkreis III (Berlin). Weil in seinen Reihen viele Adelige dienten, galt als das exklusivste Regiment der Wehrmacht und wurde intern als Regiment „Graf Neun“ bezeichnet. Von den Stabsoffizieren und Hauptleuten dieses Regiments haben sich die meisten im Verlauf des Krieges dem Widerstand gegen Hitler angeschlossen. Zu ihnen gehörten Henning von Tresckow, Ferdinand Freiherr von Lüninck, Helmut von Gottberg, Axel von dem Bussche und andere.

Mit zum Teil nie gesehenem Filmmaterial erweckt die soeben unter unserem Label „AugenBlick“ auf DVD erschienene Dokumentation die sozialen und politischen Strukturen des 9. Regiments, das Alltagsleben und die Geschichte der ehemals klassischen preußischen Garnisonstadt Potsdam zum Leben. Frei von altertümlichem „Hurra-Patriotismus“ und ideologischen Vorgaben zeigt dieser Film ein Stück historischer Realität, in der Tradition und Gehorsam, Widerstand und Verantwortung das Fundament preußischen Selbstverständnisses bildeten.

Neuigkeiten – 06.04.2011

Aus Leipzig, München, Koblenz und Hamburg erreichten uns in den letzten Tagen zum Teil umfangreiche Filmkonvolute. Wir bemühen uns, alle Rollen zeitnah zu sichten. Ich bitte aber um etwas Geduld, weil ich mich derzeit im Ausland aufhalte.

Für die ersten fünf Tage des April verzeichnen wir fast 16.000 Zugriffe auf unsere website.

Unsere neue Dokumentation „Olympia 1936 in privaten Filmaufnahmen“ geht in den Endschnitt. Der etwa 110 Minuten lange Film zeichnet die Ereignisse der Berliner Olympiade im August 1936 ausschließlich mit privat gedrehtem Filmmaterial nach. Der Film wird rechtzeitig zum 75. Jahrestag der Olympiade als DVD erscheinen. Den TV-Sendetermin geben wir rechtzeitig bekannt.

Neuigkeiten im Archiv – 06.04.11

Eine Bootsfahrt auf dem Main. Auf zwei Rollen (Gesamtlaufzeit ca. 40 Minuten) hielt ein Filmamateur die Sommertage des Jahres 1936 fest. Besonders schön sind die zahlreichen Abstecher in die fränkischen Städte, wie beispielsweise nach Würzburg.

Neuigkeiten im Archiv – 05.04.11

Der Orient hat seit jeher die Phantasien der Menschen beflügelt. Umso interessanter sind alte Filmaufnahmen, die das Leben der Menschen in der arabischen Welt für uns lebendig erhalten. Eine alte 35-mm-Rolle erwies sich in dieser Hinsicht als Fundgrube, denn sie enthielt Aufnahmen aus dem Orient um 1900. Leider wissen wir nicht, wer diese seltenen Bilder drehte.

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