Neuigkeiten – 07.11.2011

Im Verlauf des zurückliegenden Wochenendes wurden uns gleich drei interessante Privatfilmbestände angeboten. Einer davon direkt aus Italien. Ein Beleg für den wachsenden Bekanntheitsgrad unseres Archivs.

Nachdem in der vergangenen Woche Filmmaterial aus unserem Bestand in verschiedenen Produktionen,ua. in der ZDF-Dokumentation über Graf v. Stauffenberg, verwendet wurde, erreichten uns heute zwei neue Anfragen nach Archivmaterial, denen wir umfassend nachkommen können.

Unsere beiden neuen Produktionen „Filmen unterm Hakenkreuz“ und „Der letzte Friedenssommer: Europa 1938 in Farbe“ sind von der FSK geprüft und freigegeben. Die Auslieferung erfolgt in Kürze über Polar Film.

Neuzugänge im Archiv – 07.11.2011

Im Mai 1938, anlässlich der Reise des Deutschen Diktators Adolf Hitler zu seinem Verbündeten, dem italienischen Duce Benito Mussolini, drehte ein deutscher Tourist diese Aufnahmen. Seltene Bilder aus dem faschistischen Italien, die jetzt unseren Archivbestand erweitern.

Neuzugänge im Archiv – 04.11.2011

Immer wieder stoßen wir auf Filmaufnahmen, die auf Fernreisen entstanden sind. So auch diese Bilder, die laut Aufschrift auf der Filmhülle aus dem Jahre 1935 stammen und die Eindrücke einer Ägypten-Reise lebendig erhalten.

Neuzugänge im Archiv – 03.11.2011

Diese Aufnahmen einer großen Militärparade erhielten wir vor wenigen Tagen. Die ca. 10 Minuten langen Aufnahmen lassen leider keinen Schluss zu, wann diese Militärparade stattgefunden hat. Vielleicht kann einer unserer aufmerksamen Besucher uns weiterhelfen?

Neuigkeiten – 02.11.2011

Mit Aufregung, Empörung und Verwunderung reagieren deutsche Printmedien auf den ARD Zweiteiler „Laconia“, der die Geschichte des deutschen U-Boot-Kommandanten Werner Hartenstein (U 156) erzählt. Der hatte im September 1942 weitab vor der Afrikanischen Küste den britischen Truppentransporter „Laconia“ torpediert. Zur Rettung der Schiffbrüchigen tauchte nicht nur Hartenstein auf. Nachdem er die deutsche U-Boot-Führung informiert hatte, befahl Karl Dönitz weitere deutsche U-Boote an die Unglücksstelle, um die Rettungsmaßnahmen zu unterstützen. Ein humanitäres Unterfangen mitten in einem erbarmungslosen Krieg, das von amerikanischer Seite mit Bomben zunichte gemacht wurde.

Wir haben dieses bis heute weitgehend vergessene Kapitel des Krieges schon vor Jahren in unserer Dokumentation „Die Geschichte der Deutschen Kriegsmarine“ aufgearbeitet. Aus Anlass der ARD-Dokumentation stellen wir das betreffende Kapitel nachfolgend ein.

Neuigkeiten – 02.11.2011

Im vergangenen Monat haben exakt 89650 Besucher unsere Website angesehen. Leider verzögern sich die angekündigten technischen Neuerungen um einige Wochen, weil wir so viele Anfragen zu bearbeiten haben, dass unsere Kapazitäten ausgelastet sind.

In der zweiten Monatshälfte September haben neben dem ZDF, dem rbb, N 24, n-tv, dem NDR und anderen deutschen Sendern diverse französische, britische, tschechische und italienische Produktionen auf unser Archivmaterial zurückgegriffen. Angesichts der wachsenden Archivbestände sichten die Verantwortlichen immer häufiger direkt vor Ort, um einen Überblick über die vorhandenen Filme zu gewinnen. Die damit verbundenen Gespräche verschieben leider andere Arbeitsvorhaben.

Neuzugänge im Archiv – 02.11.2011

Private Farbfilmaufnahmen aus dem besetzten Polen, gedreht von einem Angehörigen der Ostbahn. Historisch interessant sind die Szenen des berühmten polnischen Arabergestüts in Janow (seit 1817), von dem uns bisher keine Aufnahmen bekannt waren.

Das berühmte Gestüt hatte unter der kurzen Besetzung durch russische Truppen im Zuge des Hitler-Stalin-Paktes besonders schwer gelitten. Als im Dezember 1939 der deutsche Kommandant in Janow eintraf, fand er nur noch Trümmer vor. Die traditionsreiche Zuchtstätte befand sich in einem trostlosen Zustand und schien dem Untergang geweiht: kein Pferd war mehr vorhanden, die Gebäude mutwillig zerstört, die Stallungen unbrauchbar, die Boxen zusammengeschlagen, alles, was aus Holz war, verfeuert. Alle Fensterscheiben waren eingeschlagen, Geschirre, Sättel, Trensen, Riemen, Striegel, ja selbst die Tränkeeimer fehlten.

Von den 114 Hengsten hatte die Rote Armee 94 mitgenommen, von den 344 Pferden fehlten 271.

Trotz des außergewöhnlich harten Winters wurde sofort mit dem Wiederaufbau begonnen. Entlaufene und versteckt gehaltene Pferde wurden eingefangen und ins Gestüt zurück gebracht. Innerhalb weniger Monate gelang es, das alte Gestüt wieder zu neuem Leben zu erwecken und die Zucht der edlen Araberpferde weiter zu führen.

Neuzugänge im Archiv – 31.10.2011

Als wir die nachfolgend eingestellten Aufnahmen zum ersten Mal sichteten, waren wir überrascht von der guten Qualität der Bilder, die bereits im Jahre 1931 entstanden sind. Unserer Meinung nach zeigen sie ua. ein Sportfest der deutschen Gruppe in den USA.

Neuzugänge im Archiv – 28.10.2011

Einer unserer neusten Funde: Private Farbfilmaufnahmen einer Norwegenfahrt 1939 auf dem Kreuzfahrtschiff „General von Steuben“. Anders als die „Wilhelm Gustloff“ oder die „Robert Ley“ wurde die „Steuben“ nicht in erster Linie für KdF-Fahrten eingesetzt.

Kurz nachdem diese Aufnahmen entstanden, kam sie bei der Zwangsumsiedlung der Baltendeutschen aus ihrer Heimat ins Deutsche Reich zum Einsatz. Danach diente das Schiff als Wohnschiff der Kriegsmarine in Kiel und Danzig, bis es ab Juli 1944 als Truppentransporter und Verwundetentransportschiff auf der Ostsee verwendet wurde. Bei Kriegsende unternahm die „Steuben“ auch mehrere Fahrten zur Evakuierung von Verwundeten und Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten.

Am 9. Februar 1945 lief sie von Pillau in Richtung Kiel aus. An Bord etwa 2.800 Verwundete, 300 Personen medizinischen Personals, 150 Mann Besatzung und mindestens 900 Flüchtlinge. Am nächsten Tag gegen 0:55 Uhr wurde das Schiff auf der Höhe von Stolpmünde von zwei Torpedos des sowjetischen U-Bootes S-13 getroffen und sank innerhalb von 15 Minuten. Nur etwa 660 Schiffbrüchige konnten aus der eiskalten Ostsee gerettet werden. Mehrere Tausend Menschen verloren bei dieser Katastrophe ihr Leben.

Doch daran dachte im Sommer 1939, als diese Aufnahmen entstanden, noch niemand.

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