Unser Film (Danzig in Farbe, 1940) findet in den polnischen Medien zunehmende Beachtung. Aktuell fragt der polnische Fernsehsender TVN an, unsere Aufnahmen auf seinem Internet-Portal zeigen zu dürfen (www.tvnpomorze.pl). Wir freuen uns über das Interesse und kommen dieser Bitte gerne nach.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 13.11.2012
Die vor einer Woche eingestellten Ausschnitte der von uns neu gefundenen Farbfilme aus Danzig (1940) sind vor allem in Polen auf großes Interesse gestoßen und wurden inzwischen fast 3.000 Mal angesehen.
Infolgedessen erreichen uns täglich zahlreiche Anfragen aus Polen nach weiteren historischen Filmaufnahmen aus Danzig. Diesen Bitten kommen wir gerne nach. Die eingestellten Filmszenen stammen aus dem Jahr 1934 und wurden von einer deutsch-amerikanischen Reisegruppe aufgenommen.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.11.2012
Die eingestellten Aufnahmen stammen aus dem Nachlass eines Offiziers des I.R. 16, wurden im Frühjahr/Sommer des Jahres 1941 gedreht und beinhalten auch Farbszenen aus dem Leben der Siebenbürger Sachsen.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 9.11.2012
Im Zuge einer aktuellen TV-Ausstrahlung berichteten verschiedene Websiten auch über unser Archiv. Als Folge stiegen die Zugriffszahlen auf unseren youtube-Kanal spürbar an. Innerhalb von nur drei Tagen verzeichneten wir über 5.000 Besucher. Besonders erfreulich: eine Leserin bot uns daraufhin mehrere Rollen privat gedrehter Schmalfilme aus den 30er Jahren an, die wir schon vor Ort abgeholt haben. Unser Dank gilt allen, die dazu beitragen, unseren Bekanntheitsgrad weiter zu steigern.
In der Nähe von Limburg konnten wir gestern vier Rollen mit Privatfilmaufnahmen vornehmlich aus dem Ostfeldzug erwerben. Die etwa 20 Minuten langen Aufnahmen enthalten 12 Minuten Farbszenen. Eine weitere Rolle entstand 1945 in der Tschechei und zeigt ua. Übergriffe gegen die deutsche Zivilbevölkerung. Aufnahmen dieser Art sind ausgesprochen rar, weil Filmamateure zu dieser Zeit nur noch äußerst selten drehten. Um so mehr freuen wir uns über diesen historisch wichtigen Fund.
Aus einer weiteren Quelle erreichte uns ein Film, der wenige Monate nach Kriegsende in Frankreich entstanden ist und ein Treffen überlebender Häftlinge aus den deutschen Konzentrationslagern Buchenwald und Dora zeigt.
Im Archiv sind die Umkopierungsarbeiten abgeschlossen. Das gesamte vorhandene Material ist jetzt doppelt auf Festplatten gesichert und an verschiedenen Orten gelagert.
Als neue Kunden begrüßen wir in dieser Woche ua. zwei bekannte Filmproduktionen aus New York. Wir wünschen Erfolg und freuen uns über die zunehmende Bekanntheit unseres Archivs auch in Amerika.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 09.11.2012
Fünf Rollen mit Farbfilmen, die ein Offizier des Infanterie-Regiments 16 während des Ostfeldzugs gedreht hat, erweitern ab sofort unseren Archivbestand. Die rund 70 Minuten langen Aufnahmen wurden auf HD abgetastet.
Zur Geschichte des I. R. 16: Während des Polenfeldzuges in Bereitschaft, kam das Regiment am ersten Tag des Westfeldzuges zum Einsatz und spielte eine gewichtige Rolle beim Kampf um Rotterdam. Nach einer Auffrischung in der Heimat verlegte das Regiment nach Rumänien und marschierte von hier aus am 22. Juni 1941 in die Sowjetunion ein. Sein Weg führte durch die Ukraine bis zur Krim, wo das Regiment 1942 an der Erstürmung der Seefestung Sewastopol teilnahm. Nach Beendigung der Schlacht im Juni 1942 verlegte das Regiment als Besatzungstruppe nach Griechenland und ab Oktober 1942 nach Kreta. Dort wurde das Regiment zum Grenadier-Regiment 16 umgegliedert.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 07.11.2012
In der aktuellen Ausgabe des DAGS-Magazins, dem Mitteilungsblatt der Deutschen Arbeitsgemeinschaften von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen, erschien ein ausführlicher Beitrag zum Thema „Olympia 1936 im Amateurfilm“. Wir zitieren aus dem mehrseitigen Artikel: „Verschiedene öffentliche Archive in Deutschland verwahren heutzutage Amateurfilme von den Olympischen Spielen 1936. Die größte Sammlung solch privater Aufnahmen befindet sich im Privatbesitz der Agentur Karl Höffkes, Gescher, die in ihren Beständen über 30 Amateurfilme verschiedener Urheber mit Aufnahmen der Olympischen Spiele 1936 archiviert hat.“
Neuigkeiten aus dem Archiv – 06.11.2012
Wie bereits berichtet, konnten wir unseren Archivbestand zu Danzig durch neu gefundene Farbaufnahmen aus dem Jahr 1940 erweitern.
Die eingestellten Szenen stammen von einem Amateurfilmer, dessen ca. zehn Minuten langer Farbfilm ab sofort in HD und bildstabilisiert zur Verfügung steht.
Neuigkeiten aus dem Archiv – 6.11.2012
Durch einen aktuellen Artikel auf unser Archiv aufmerksam geworden, hat uns ein Sammler zwölf privat gedrehte 16-mm-Filmrollen einer Einheit der Deutschen Wehrmacht übereignet. Die rund drei Stunden langen Aufnahmen entstanden zwischen 1938 und 1942 und bilden in ihrer Geschlossenheit einen historisch interessanten Filmschatz, wie er nur selten zu finden ist. Wir danken!
Die Zahl der Besucher unseres youtube-Kanals ist inzwischen auf über 280.000 gestiegen. Täglich erreichen uns über diesen Kanal Anfragen, Hinweise und Angebote.
Deutlich gestiegen ist auch der Zugriff auf unser Archivmaterial: in den letzten Wochen haben Filmproduktionen aus Deutschland, den USA, Israel, Frankreich, England, den Niederlanden, Polen und anderen Ländern auf unser Filmmaterial zurückgegriffen.
Aktuell sind DVD-Lizenzausgaben unserer Filme in den Niederlanden, Norwegen, Polen und Italien erschienen.
Weitere neue Filmfunde in unserem Archiv: Aufnahmen aus Heiligenbeil 1944, Afrikakorps 1941, Danzig in Farbe 1940, Russlandfeldzug 1941/42, Schlesien 1935, Reichswehrmanöver 1929 uva. Auszüge aus den Neuzugängen, die in HD zur Verfügung stehen, stellen wir in Kürze ein.
Neuigkeiten im Archiv – 5.11.2012
Neuigkeiten aus dem Archiv – 30.10.2012
In unserem Archiv bilden Filmaufnahmen deutscher Minderheiten einen eigenen kulturellen Schwerpunkt. Um so erfreulicher ist der Erwerb eines ca. 20 Minuten langen 16-mm-Filmes, der das Leben der Zipser Sachsen Ende der 1920er Jahre festhält und bewahrt.
Die Zips ist eine Landschaft in der Slowakei, südöstlich der Hohen Tatra im Gebiet der oberen Popper und Kundert und dem sich anschließenden Teil des slowakischen Erzgebirges, mit damals etwa 170.000 Einwohnern. Die rund 45.000 Deutschen, die Zipser Sachsen, bestehen aus zwei Gruppen: den eigentlichen Zipsern im Poppertal mit dem Hauptort Käsmark und den Gründlern um das Göllnitztal mit dem Hauptort Schmöllnitz. Ihre Mundart steht dem Schlesischen und dem Bayerischen nahe.
Die Zipser Sachsen sind überwiegend Protestanten und haben sich in Tracht, Sitte und Brauchtum ihre Tradition erhalten. Sie wanderten im 12./13. Jahrhundert in die Oberzips ein und betätigten sich neben der Landwirtschaft vor allem in der Leinen- und Tuchindustrie, im Bergbau und der Metallindustrie. 1876 wurde die Eigenständigkeit der Zipser Städte von Ungarn aufgehoben. Nach dem Ersten Weltkrieg fiel das Gebiet an die Tschechoslowakei.



