Neuigkeiten aus dem Archiv – 03.01.2013

„Zwischen Weser und Ems“ lautet der Titel eines 16-mm-Lichttonfilms, der in den Jahren 1942/43 entstand und bisher als verschollen galt. Ein aufmerksamer Besucher unserer Website hat uns vor wenigen Tagen die wahrscheinlich einzige noch vorhandene Version des kompletten Films mit einer Lauflänge von 53 Minuten überlassen. Die Aufnahmen liegen nunmehr abgetastet in HD vor.

Einer der Mitwirkenden ist Fritz Hoopts, der während des Dritten Reiches in zahlreichen deutschen Spielfilmen auftrat, ua. in: Krach um Jolante (1934), Friesennot (1935), Zu neuen Ufern (1937), Ohm Krüger (1941), Kameraden (1941), Rembrandt (1941), Das war mein Leben (1944), Junge Adler (1944), Kolberg (1945)

Neuigkeiten aus dem Archiv – 02.01.2013

Am 16. März 1935 verkündete Adolf Hitler im Rundfunk die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht von 18 Monaten im Deutschen Reich; nur einen Tag, nachdem Frankreich die bis dahin gültige Wehrpflicht seiner Rekruten von 18 auf 24 Monate verlängert hatte. Zwei Wochen vorher hatte die britische Regierung bereits eine Aufstockung ihrer Streitkräfte propagiert.

Obwohl dem Deutschen Reich durch die Auflagen von Versailles nur ein 100.000 Mann Heer erlaubt war, erklärte Hitler öffentlich, 36 Divisionen mit einer Gesamtstärke von 500.000 Mann aufstellen zu lassen.

Die Aufstellung der neuen Verbände wurde überall im Reich feierlich begangen. Öffentliche Aufmärsche und Vereidigungen, bei denen an alte preußische Traditionen angeknüpft wurde und neben Militärs auch die Vertreter beider Volkskirchen zu den Rekruten sprachen, prägten den Alltag der Soldaten.

Die eingestellten Szenen entstanden im Frühjahr 1935 in Ulm und sind in HD abgetastet.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 02.01.2013

Aktuell zum Jahresbeginn erreicht uns eine reich bebilderte Buch-Neuerscheinung des in Lodz ansässigen polnischen Verlags „Ksiezy Mlyn“ über die wechselvolle Geschichte Breslaus.

Dem Buch beigestellt ist eine DVD mit historischen Filmszenen aus Breslau, die aus unserem Archiv stammen.

Ein gelungenes Beispiel gelebter deutsch-polnischer Zusammenarbeit und ein schöner Start ins neue Jahr!

Neues aus dem Archiv – 2.01.2013

Bevor wir uns den Aufgaben des neuen Jahres zuwenden, möchte ich allen Besuchern, Freunden, Mitarbeitern und Beobachtern unserer Seite einen kurzen Rückblick auf die zurückliegenden Monate geben:

Dass Filme nicht nur Generationen verbinden, sondern auch Brücken zwischen Nationen bilden können, zeigen die Zahlen des Jahres 2012: Über 200 Mal – mehr als je zuvor – haben Filmemacher, Fernsehsender und Museen aus der ganzen Welt auf unser Material zurückgegriffen. Kulturschaffende aus den USA, Russland, Israel, Polen, Frankreich, Irak, Libyen, England, Italien, Spanien, Österreich und natürlich auch aus Deutschland, haben vor Ort in unserem Archiv recherchiert. Aus diesen Arbeits-Besuchen entwickelten sich neue Freundschaften und Bekanntschaften jenseits aller Grenzen. Unser Archiv wird damit mehr und mehr auch zu einem Ort der Begegnungen und Gespräche.

Technisch stehen jetzt drei AVID-HD-Schnittplätze zur Verfügung, das gesamte Filmmaterial wird schrittweise in HD abgetastet und unser Team hat sich weiter verstärkt. Ich danke allen, die geholfen haben, unsere Arbeit zu optimieren und unseren Wirkungskreis auszubauen. Mein Dank gilt auch unseren Lizenpartnern im In- und Ausland, die unsere Produkte trotz eines schwieriger gewordenen DVD-Marktes mehr als erfolgreich vertrieben haben.

Der sich wandelnde Medienbereich erfordert Entscheidungen: um unsere Position auszubauen, haben wir zum Jahresende eine Dokumentarfilmproduktion inklusive ihres umfangreichen Rechterepertoires aufgekauft. Weitere Zukäufe und Beteiligungen stehen kurz vor dem Abschluss. Dem neuen Jahr sehen wir überaus optimistisch entgegen: die Auftragsbücher sind gefüllt, neu entdecktes Material wartet auf seine Veröffentlichung und wir arbeiten an interessanten Dokumentarfilmen, die in Kürze erscheinen werden.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein gutes, gesundes, erfolgreiches und spannendes 2013!