Neuzugänge im Archiv – 19.04.10

Fast 70 Jahre lagerten zwei Filmrollen auf einem trockenen Dachboden in einer thüringischen Kleinstadt, ehe sie jetzt entdeckt wurden. Die privat gedrehten Filme (Gesamtlaufzeit ca. 22 Min.) stammen von einem Angehörigen einer deutschen Panzerabteilung und entstanden in der ersten Phase des Russlandfeldzuges. Ob weitere Rollen vorhanden sind, wird zur Zeit überprüft.

Aus Warschau erreichte uns ein Filmkonvolut, das ein Händler in einem alten Haus entdeckt hat. Die Rollen werden zur Zeit gesichtet und zeithistorisch eingeordnet.

Die Funde der letzten Tage zeigen, dass noch immer große Filmschätze zu entdecken sind. Wir bitten alle unsere Leserinnen und Leser um Mithilfe: wir sind für jeden noch so kleinen Hinweis auf mögliche Filmbestände dabkbar und gehen jedem einzelnen Tipp mit großer Sorgfalt nach.

Neuzugänge im Archiv – 19.04.10

Aus Österreich erreichte uns eine kleine Filmrolle mit ca. fünf Minuten Laufzeit, deren Inhalt sich als historisch wertvoll entpuppte. Die Rolle enthält Amateuraufnahmen eines Bombenangriffs auf Hinterbrühl im Jahr 1944.

Zu sehen sind ua. Bombenschäden in der Gemeinde Hinterbrühl (Standort der Volksjäger- Düsenjägerfertigung) , die Folgen eines US-Sprengbombenangriffs, beschädigte Dächer, zerstörtes Glashaus, Schäden an Häusern, Bäumen, usw.

Einschlagstrichter in Gärten, deutscher Luftschutz bei der Arbeit, Explosionsauswirkungen im Wald, vollkommen zerstörte Villen, eine zerstörte Einfamilienhaussiedlung, Auswirkungen des Sprengdruckes an Häusern, Zäunen und Fassaden.

Da Aufnahmen von Bombenschäden im „Dritten Reich“ strengstens verboten waren, handelt es sich bei diesem Film um eine Rarität.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 19.04.10

Liebe Leser,

über das große Interesse an der „Gelben Schleife“ freuen wir uns sehr. Wir müssen Sie um ein bisschen Geduld bitten, denn nachdem auch die Bild-Zeitung auf die Gelben Schleifen hingewiesen hat, sind sie restlos vergriffen. Schön, dass so viele Menschen ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Soldaten in Afghanistan tragen möchten. Sobald wir Nachschub bekommen, liefern wir die Schleife wie versprochen kostenlos an unserer Leser aus. Danke für Ihr Verständnis!

Neuigkeiten aus dem Archiv – 09.04.10

Ein Zeichen der Solidarität

Monica Melloh , Krankenschwester aus Oldenburg ist Gründerin des „Gelben Netzwerks der Solidarität“. Vor drei Jahren hatte sie die Idee, für die Soldaten im Auslandseinsatz öffentlich Flagge zu zeigen und produzierte das Gelbe Band der Solidarität, das als Schleife am Revers getragen wird. Weit über 50 000 Anstecknadeln mit dem Solidaritätssymbol hat sie schon verkauft.

Darüber berichtet heute die Tageszeitung  „Die Welt“ anläßlich der Trauerfeier für die drei in Afghanistan gefallenen Soldaten und die nach wie vor mangelnde Unterstützung der Bevölkerung für die Soldaten im Einsatz.

Unabhängig von der politischen Debatte um den Afghanistaneinsatz verdienen die Soldaten, die am Hindukusch ihr Leben für unser Land riskieren, unseren Respekt, unseren Dank und unsere Solidarität. Wir weisen deshalb gerne auf die website hin, über die die Gelbe Schleife für 2,95 Euro bestellt werden kann und freuen uns, wenn einige unserer Leser der Empfehlung folgen würden.

http://www.natoshopnord.de/shop/product_info.php/info/p573_Gelbe-Schleife.html

Da wir 100 Schleifen geordert haben, senden wir gerne den ersten 100 Lesern, die sich über unseren Kontaktbutton mit Namen, e-mailadresse und Postanschrift bei uns melden, kostenlos ein Exemplar zu. Ein Zeichen der Solidarität

Neuigkeiten aus dem Archiv – 09.04.10

Aus Bayern erreichten uns heute gleich zwei Angebote, größere Bestände von privat gedrehtem Filmmaterial zu übernehmen.

Wie werden Ende April für einige Tage in Süddeutschland sein und dabei nicht nur mit verschiedenen Filmproduktionen verhandeln, sondern auch private Archivbestände in Nürnberg, Bamberg, München und anderen Orten sichten.

Weitere Termine sind möglich! Bitte melden Sie sich bei Interesse bei uns.

Anfrage an unsere Leser – 09.04.10

Die aktuell an uns herangetragene Anfrage eines renommierten Senders nach Filmmaterial von Otto Skorzeny aus der Zeit nach 1945 mussten wir leider abschlägig beantworten. Ist einem unserer Leser bekannt, ob Otto Skorzeny nach dem Krieg ein Interview gegeben hat, das filmisch festgehalten wurde?

In unserem Archiv befinden sich nur Interviews mit denjenigen Fallschirmjägern, die in Zusammenarbeit mit Skorzeny die Befreiung Mussolinis vom Gran Sasso durchführten und von zwei ehemaligen Angehörigen der sogenannten „Jagdverbände“, die Skorzeny am Kriegsende aufstellte.

Für Hinweise sind wir dankbar!

Neuigkeiten aus dem Archiv – 09.04.10

Das Konvolut Filme Filme, das wir gestern in der Nähe von Braunschweig übernehmen konnten, enthielt neben zahlreichen Kauffilmen aus der Zeit der DDR auch sieben privat gedrehte Filmrollen aus den Jahren bis 1944, deren Gesamtlaufzeit wir auf ca. 90 Minuten schätzen.

Umfangreiche handschriftliche Notizen, die den einzelnen Rollen beiliegen, weisen darauf hin, dass große Teile der Aufnahmen in Berlin und Schlesien gedreht wurden. Wir sichten das Material am Wochenende und stellen nach Abtastung Ausschnitte vor.

Aus Frankreich erhalten wir soeben die Information, dass eine Dokumentation, für die wir umfangreiches Originalfilmmaterial beisteuerten, in Kürze als DVD-Sonderbeilage dem Wochenmagazin „Le Nouvel Observateur“ beigelegt wird.

Wir gratulieren unseren französischen Kolleginnen und Kollegen zu diesem Erfolg!

Neuigkeiten aus dem Archiv – 07.04.10

Aus den USA erreicht uns soeben das Angebot einer bekannten und international angesehenen Filmproduktion zur Zusammenarbeit für eine geplante Dokumentation über den Luftkrieg.

Die Einschätzung des Regisseurs, dass unser Archiv „die weltweit wichtigste Quelle für privat gedrehtes Filmmaterial zum Thema Nationalsozialismus und Drittes Reich sei„, gilt uns als Verpflichtung, unsere Anstrengungen auszubauen und unseren Filmbestand durch weitere Funde zu verbreitern.

Am 08.04.10 sind wir unterwegs, um in der Nähe von Brauschweig einen Bestand zu übernehmen, der uns von den Erben eines begeisterten Filmers angeboten wurde. Die etwa 20 Rollen tragen die Jahreszahlen 1938 – 1944. Über den Inhalt berichten wir nach Sichtung.

Aus England erreichten uns heute zwei 16-mm-Rollen mit privat gedrehten Aufnahmen aus den Jahren 1929/30, gedreht während einer Reise eines britischen Unternehmers durch Deutschland.

Neuzugänge im Archiv – 07.04.10

Als historisches Kleinod entpuppten sich drei 16-mm-Filme, die uns aus einem Nachlass übereignet wurden. Auf rund 45 Minuten Film hat ein begabter Filmenthusiast ein technisches Fortbewegungsmittel festgehalten, das heute aus fast allen Städten verschwunden ist: die Straßenbahn.

Der Bogen der Aufnahmen ist weit gespannt: Vom Bau einer Straßenbahn über die technische Wartung, von schön gedrehten Fahrten, den Aufgaben eines Schaffners bis hin zum richtigen Verhalten als Fahrgast.

Ein kulturhistorischer Schatz, der unseren Archivbestand ab sofort erweitert.

Neuzugänge im Archiv – 07.04.10

Die unverstellte Atmosphäre des Jahres 1939 gibt ein 16-mm-Film wieder, der uns ebenfalls aus Süddeutschland erreichte. Der ca. 20 Minuten lange Film hält die Fahrt und den Aufenthalt einer Schulklasse im Landschulheim Schloss Harburg fest.

Sport, militärähnlicher Drill und die Einordnung in die Gemeinschaft prägen den Tagesablauf. Entstanden sind die Aufnahmen im Sommer 1939, wenige Wochen vor Kriegsbeginn.

Filmfunde wie diese sind für die historische Beurteilung der Zeit von besonderer Bedeutung. Wir bedanken uns daher sehr für die Überlassung des Materials!

Zu Schloss Harburg fanden wir folgende Informationen:

„Auf einem schroff abfallenden Felsen bewacht die Harburg den südöstlichen Eingang zum Ries. In ihrer Unberührtheit zählt sie zu den besterhaltenen Burganlagen Bayerns, in ihrer Ausdehnung übertrifft sie sogar die größte deutsche staufische Kaiserpfalz in Wimpfen.

Ihr zu Füßen liegt idyllisch die kleine Stadt Harburg, eingebettet zwischen Fluss und Hang. Schön ist der Blick von der alten Steinbrücke an der Wörnitz zu den Jurafelsen. Und gewichtig thront auf einem breiten Jurarücken die alles überragende Burg, ehemals Reichsburg der Kaiser aus dem schwäbischen Haus der Hohenstaufen.“