Neuzugänge im Archiv – 23.10.09

Ein in Süddeutschland erworbener Nachlass mit etwa zwanzig 35-mm-Filmen erwies sich als historisch bedeutsam. Aus den beiliegenden Unterlagen konnten wir erschließen, dass die Aufnahmen von einem Ingenieur stammen, der an der Weiterentwicklung des Zeppelins arbeitete. Die beeindruckenden Aufnahmen halten ein interessantes Kapitel der deutschen Luftfahrtgeschichte lebendig.

Neuzugänge im Archiv – 21.10.09

Ein im Jahr 1939 gedrehter Farbfilm hält ein Schützenfest in Schwelm, einer Stadt am südlichen Rand des Ruhrgebiets in Westfalen an der Grenze zum Bergischen Land fest. Da die Stadtgrenze im Süden als Grenze zwischen dem Rheinland und Westfalen gilt, wird Schwelm auch als die „Pforte Westfalens“ bezeichnet. Aus gleicher Quelle kam uns auch ein 16-mm-schwarz-weiß-Film zu, der ein Schützenfest aus dem Jahre 1931 festhält. Die Gesamtlauflänge beider Filme liegt bei ungefähr 25 Minuten.

Neuzugänge im Archiv – 20.10.09

Wie bereits berichtet, konnten wir den gesamten filmischen Nachlass von Walther Bever – Mohr, einem der wichtigsten Pioniere des Farbfilms in Deutschland erwerben. Bever – Mohr drehte zunächst mit Kodacolor Linsenrasterfilmen (wir bemühen uns gerade, die zahlreichen Rollen des Nachlasses wieder zum „Leben“ zu erwecken), stieg dann aber auf Kodachrome um, die ab 1935 in den USA und ab 1937 auch in Deutschland vertrieben wurden. Aus dem mehrstündigen Filmfundus stellen wir nachfolgend den ersten Ausschnitt vor. Der Film trägt den Titel „Bever – Mohr als Maler“.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 16.10.09

Angesichts der zahlreichen Zuschriften auf unser Angebot, eine kostenlose DVD mit historischem Filmmaterial über die Deutschen in Rumänien anfordern zu können, möchten wir darauf hinweisen, dass diese Ansichts-DVD mit Rohfilmmaterial nur an Kolleginnen und Kollegen aus den Medien verschickt werden kann.

Die Besucher unserer website mit privatem Interesse an diesem Thema weisen wir auf das DVD-Angebot von Polarfilm hin.

Neuzugänge im Archiv – 16.10.09

Modelleisenbahnen besitzen seit jeher eine besondere Faszination. Ein 16-mm-Kodak-Farbfilm aus dem Jahre 1941 lässt das Herz jedes Eisenbahnfreundes höher schlagen. Mit wunderbaren Bildern erzählt ein 20 Minuten langer Film die Geschichte einer Modelleisenbahn, die nach der Anlage des Reichsluftfahrtministers Hermann Göring (der in Carinhall die größte Modelleisenbahn Deutschland besaß) die zweitgrößte Anlage gewesen sein soll, die zu dieser Zeit in Deutschland existierte.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 14.10.2009

Die Verleihung des Nobelpreises für Literatur an Herta Müller hat das öffentliche Interesse auf das Schicksal der deutschen Minderheit in Rumänien gelenkt. Historische Filmdokumente aus dem Leben der Deutschen Volksgruppen in Rumänien sind sehr selten. Zu ihnen, die vor mehr als 200 Jahren die menschenleeren Regionen im heutigen Rumänien besiedelten, gehören die Siebenbürger Sachsen, die Donauschwaben, die Bukowinadeutschen und später auch die Bessarabiendeutschen.

Unser Archiv verfügt über ca. 20 Minuten historisches Filmmaterial, von dem wir nachfolgend einen Ausschnitt einstellen.

Kolleginnen und Kollegen aus den Medien können eine kostenlose DVD mit dem gesamten Filmmaterial anfordern.

Neuzugänge im Archiv – 14.10.09

Im Nachlass eines Transportfliegers der Deutschen Luftwaffe fanden wir interessante Sequenzen, gedreht mit einem 8-mm-Agfa-Farbfilm im Jahre 1943 in Russland. Möglicherweise zeigen die Szenen deutsche Gleitflugzeuge, die für Einsätze ähnlich wie dem bei Eben Emael am 10. Mai 1940, vorgesehen waren.

Leser, die uns anhand der Aufnahmen weiterhelfen können, werden um Mitarbeit geben.

Ein aufmerksamer Leser teilt uns soeben folgendes mit:

Hallo Herr Höffkes,
>
> es handelt sich NICHT um militärische Segelflugzeuge. Folgende Flugzeuge können nach meiner Meinung erkannt werden:
> WL-VII-46 = Gö 4 1937 von Hirth/Hütter
> WL-VII-45 = Mü 17 1938/39 von Akaflieg München
> WL-VII-44 = Grunau Baby 1933 von Schneider/Grunau
> WL-VII-52 = Grunau Baby 1933 von Schneider/Grunau
>
> Viele Gruesse
> G. P.

Wir bedanken uns sehr!

Neuzugänge im Archiv – 12.10.09

Bilder des SS-Gruppenführers und Generalleutnants der Polizei, Konstantin Kammerhofer, sind so selten, dass auf verschiedenen Foren im Internet immer wieder falsche Zuordnungen festzustellen sind.

Kammerhofer der nach dem gescheiterten Juliputsch von 1934 aus Österreich in das Deutsche Reich geflohen war, machte bei der SS schnell eine steile Karriere. Im Januar 1941 zum SS-Brigadeführer ernannt, betreute er von Juni 1941 bis März 1942 die flämische SS in Brüssel. Im Juli 1942 erfolgte Kammerhofers Beförderung zum SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei, und von März 1943 bis 1945 fungierte er als Beauftragter des Reichsführers SS in Kroatien. Nach persönlicher Intervention des Reichsführers SS bei Ante Pavelic hatte Kammerhofer in Kroatien nahezu freie Hand, um die Vorstellungen Himmlers durchzusetzen. Zu seinen Aufgaben zählte auch die Aufstellung gemischter deutsch-kroatischer Polizeieinheiten zur Bekämpfung der Partisanen.

Kurz nach Kriegsende geriet Kammerhofer in alliierte Kriegsgefangenschaft und wurde nach Österreich ausgeliefert  In Graz vor Gericht gestellt, konnte Kammerhofer fliehen und als Bauarbeiter untertauchen. Die Umstände seines Todes – Kammerhofer wurde am 29. September 1958 tot in einer Pension in Oberstorf aufgefunden – sind bis heute nicht geklärt.

Die von uns gefundenen privat gedrehten Filme des persönlichen Flugkapitäns von SS-Gruppenführer Kammerhofer aus den Jahren 1943 und 1944 in Kroatien sind von besonderer historischer Bedeutung, weil aus diesem Frontabschnitt bis heute nur wenige und aus der unmittelbaren Umgebung Kammerhofers gar keine Filmaufnahmen bekannt sind. Wir stellen nachfolgend erstmalig Ausschnitte daraus vor.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.10.09

Wie bereits berichtet, konnten wir einen umfangreichen Filmnachlass zum Thema „Kinderlandverschickung“ (KLV) erwerben. Zur Komplettierung unserer Archivbestände und zur Erstellung einer Dokumentation suchen wir Zeitzeugen, die aus eigenem Erleben über dieses Kapitel der Geschichte berichten können. Hinweise bitte an:info@Karlhoeffkes.de

Neuigkeiten im Archiv – 10.10.09

Wie bereits berichtet, vertraute uns Frau Nina Seibt einen umfangreichen Filmnachlass an, den der Persönliche Referent des deutschen Wirtschaftsministers und späteren Bundeskanzlers, Prof. Dr. Ludwig Erhard, Dr. Dankmar Seibt über viele Jahre hinweg bei Auslandsreisen und Staatsbesuchen drehte. Wir stellen an dieser Stelle einen ersten Ausschnitt ein: