Neuigkeiten aus dem Archiv – 25.03.2013

Als Glücksfund stellte sich eine Sammlung von 35-mm-Filmen heraus, die uns zur Nutzung übereignet wurde. Die in den Jahren 1914 bis 1928 entstandenen Aufnahmen dokumentieren in erstklassig erhaltener Qualität nicht nur diverse Einsätze im Ersten Weltkrieg, sondern auch zahlreiche Aktivitäten der Reichswehr in den 20er Jahren. Die hier eingestellten Szenen entstanden bei den deutschen Gebirgstruppen.

Alle Aufnahmen liegen in HD vor.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 22.03.2013

Zwei Filme, ein Thema: Dresden, die Stadt an der Elbe. Der erste zeigt die Stadt Ende der 1920er Jahre. Die Aufnahmen stammen von einem 35-mm-Film, den wir soeben aus einem Nachlass eines Fotographen erwerben konnten. Der zweite zeigt Ausschnitte aus dem Propagandafilm „Dresden Blasted“ der Unites News und dokumentiert die Angriffe auf die Stadt im Februar 1945.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 21.03.2013

Die Geschichte Ägyptens fasziniert seit jeher die Menschen und seit Jahrzehnten sind deutsche Archäologen maßgeblich und federführend an der Suche und Restaurierung der hinterlassenen Kulturgüter beteiligt.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir einzigartige Farbfilmaufnahmen aus dem Nachlass eines Archäologen für unser Archiv erwerben konnten. Die hier eingestellten Szenen stammen aus den Jahren 1938 und 1939!

Neuigkeiten aus dem Archiv – 21.03.2013

Die Dokumentation „Unsere Mütter, unsere Väter“ hat durch seine neue Sichtweise eine nachhaltige Debatte über die Ereignisse der Jahre 1939 – 1945 angestoßen. Wir freuen uns, dass nicht nur die Trilogie, sondern auch die begleitenden Dokumentationen – wie die gestern im ZDF ausgestrahlte Sendung „Ein anderes Land“ – auf Filmmaterial aus unserem Archiv zurückgreifen, um die historischen Zusammenhänge zu verdeutlichen.

RTL sendet heute einen Beitrag über die Flugpionierin Elly Beinhorn, der in Hannover eine eigene Ausstellung gewidmet ist. Auch hierzu konnten wir originales Filmmaterial beisteuern.

Aktuell begrüßen wir französische und russische Filmemacher, die in unseren Filmbeständen für geplante Dokumentationen recherchieren.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 20.03.2013

1939 entstand dieser Werbefilm für das Waschmittel FEWA. Die beliebte Werbefigur Johanna, die auch in diesem Film die Hauptrolle spielt, blieb nicht nur während des Krieges, sondern auch viele Jahre nach Kriegsende populär.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 19.03.2013

Am 22. Mai 1938 versammelten sich die Anhänger des „VNV“, des „Vlaams Nationaal Verbond“ in Gent, um den so genannten 4. Landtag abzuhalten.

Die ideologische Nähe zum Nationalsozialismus ist unübersehbar. Tatsächlich kämpften später viele Flamen auf Seiten der Wehrmacht gegen die Rote Armee.

Aus Antwerpen erreichten uns mehrere Originalfilme aus den Jahren 1930 bis 1938, die die Geschichte des VNV dokumentieren und damit eine Lücke im historischen Bestand unseres Archivs füllen. Die Gesamtlauflänge der Filme, für deren Überlassung wir auch an dieser Stelle noch einmal danken, liegt bei ca. 35 Minuten.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 18.03.2012

Gestern Abend liefen im ZDF der erste Teil der vieldiskutierten Trilogie „Unsere Mütter, unsere Väter“ von Nico Hoffmann und anschließend eine gleichlautende Dokumentation. Die darin gezeigten originalen Farbfilmaufnahmen stammten fast ausschließlich aus unserem Archiv.
Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen allen Beteiligten Erfolg!

Das ZDF arbeitet derzeit ua. an einer Dokumentation über das Warschauer Ghetto. Hierzu konnten wir Interviewausschnitte ua. mit den Zeitzeugen Nussbaum, Edelmann und Reich-Ranicki beisteuern. In einer weiteren Produktion kommen Interviewausschnitte mit Konrad Kujau zum Einsatz. Um den Zugriff auf die in unserem Archiv lagernden ca. 1200 Interviews zu optimieren, verschlagworten wir schrittweise auch dieses Material.

Neuzugänge im Archiv: aus Privatbesitz erhielten wir vier Rollen Filmmaterial eines ehemaligen Angehörigen eines Pionierbataillons, der seine Aufnahmen aus den Jahren 1938 bis 1941 unter dem Titel „Feldpost Nr. 28051“ zu einem ca. 70 Minuten langen Dokumentarfilm zusammengestellt hat.
Aus dem Nachlass eines Arztes erreichten uns zwei 8-mm-Filmrollen, die hauptsächlich die medizinische Versorgung in Lazaretten an der russischen Front zeigen.
Weitere Neuerwerbungen werden derzeit gesichtet. Ausschnitte stellen wir in Kürze ein.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 11.03.2013

Wie bereits berichtet, konnten wir für unser Archiv drei 16-mm-Farbfilmrollen eines amerikanischen Touristen erwerben, der 1937 Europa besuchte. Der Großteil der dabei entstandenen Aufnahmen – insgesamt etwa 45 Minuten – hält das Leben in Österreich und Deutschland fest.

Einige Szenen aus dem historisch interessanten Material stellen wir an dieser Stelle ein.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 06.03.2013

Nach dem so genannten „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich ließ Hitler diesen Schritt am 10. April 1938 durch eine Volksabstimmung absegnen. Im Vorfeld traten prominente Persönlichkeiten wie der Wiener Kardinal Theodor Innitzer, der Sozialdemokrat und ehemalige österreichische Staatskanzler Karl Renner, der frühere Bundespräsident Michael Hainisch und bekannte Künstler wie Paula Wessely und Paul Hörbiger öffentlich für eine Zustimmung ein.

Die Propaganda war allgegenwärtig. Hakenkreuz-Fahnen und Plakate bestimmten das öffentliche Leben. Presse und Rundfunk, inzwischen fest in der Hand der Nationalsozialisten, trommelten für die Zustimmung.

Am Abend des 10. April berichtete Gauleiter Josef Bürckel aus Wien das Ergebnis der Abstimmung nach Berlin. Nach amtlichen Angaben hatte es eine Zustimmung von 99,73 % gegeben. Im Deutschen Reich, dem sogenannten „Altreich“ stimmten 99,08 % für den Anschluss. Die Wahlbeteiligung in Österreich lag bei 99,71 %, im Altreich bei 99,59 %.

Die eingestellten Aufnahmen stammen aus Tirol und geben Einblicke in die Atmosphäre dieser Zeit. Die Ausschnitte stammen von einer ca. 12 Minuten langen Farbfilmrolle, die wir aktuell für unser Archiv erwerben konnten.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 05.03.2013

Der eingestellte Werbefilm für Milch in Glasflaschen stammt aus der Mitte der 1930er Jahre. Die in Berlin ansässige Meierei C. Bolle war ein Milchunternehmen, das im Jahr 1879 von Carl Andreas Julius Bolle gegründet wurde.

Als das kaiserliche Berlin in den siebziger und achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts expandierte, konnte der steigende Bedarf an Milch, Butter und Eiern nicht mehr ausreichend durch die umliegenden Bauern gedeckt werden.

Carl Bolle, ein umtriebiger Unternehmer, erkannte die Zeichen der Zeit und versorgte die Berliner Bevölkerung mit Pferdegespannen, die mit einem Jungen als Kutscher und einem Milchmädchen besetzt waren, das die Milch austrug.

Innerhalb weniger Jahre wurde die Bolle-Meierei zum größten Milchunternehmen weit über die Grenzen Berlin hinaus. Mitbestimmend für den Erfolg war, dass die Milch kontrolliert und gefiltert wurde.

Ab 1900 kam auch pasteurisierte Milch auf den Markt, zunächst in verplombten Flaschen für Kleinkinder und Säuglinge, später auch für die gesamte Bevölkerung. Milch in Flaschen wurde zu einem Verkaufsschlager – und „Bolle“ zu einem Markenzeichen, das jeder Berliner kannte.

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