Neuigkeiten aus dem Archiv – 21.03.2018

Heute erreichten uns gleich zwei Pakete mit Privatfilmen, die unserem Archiv überlassen wurden. Das erste enthielt fünf 8-mm-Filme eines ehemaligen Wehrmachtsarztes, der in den Jahren 1940 und 1941 im besetzten Frankreich drehte; das zweite Paket verschiedene 16-mm-Filme vornehmlich mit Aufnahmen aus dem Leben des Bundes Deutscher Mädel (BDM).

Wir sichten zeitnah, lassen interessante Szenen in 2K abtasten und stellen das Filmmaterial nach der Verschriftung für Forschung und Dokumentationen zur Verfügung.

Unser Dank gilt den großzügigen Einlieferern, die auf diese Weise zur Erhaltung unseres Filmerbes beigetragen haben.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 19.03.2018

Insbesondere seit dem britischen Ägyptologen Howard Carter 1922 der sensationelle Fund des Pharaonengrabes von Tutanchamun gelungen war, zog Ägypten in den 20er Jahren das Interesse der gebildeten europäischen Oberschicht auf sich. Der von Martin Rikli gestaltete Kulturfilm „Ägypten, das Land der Pyramiden“, den Naturfilm Hubert Schonger im Jahr 1925 produzierte, unternimmt eine „wissenschaftliche Studienreise“ durch das Land. Wir haben aus dem Material dieses abendfüllenden Stummfilms drei Teile erstellt, von denen wir hier den ersten zeigen. Unser Sprecherkommentar gibt die originalen Zwischentitel wieder.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 15.03.2018

Dieser von der in Prag ansässigen Firma Pojafilm in den 1920er Jahren hergestellte Kulturfilm zeigt ein Portrait der Stadt Brünn während der Ersten Tschechoslowakischen Republik. Brünn, Handelszentrum und Hauptstadt Mährens, hatte noch um die Jahrhundertwende eine mehrheitlich deutschsprachige Bevölkerung verzeichnet. Bis 1930 war ihr Anteil auf 20 Prozent gesunken; nach 1945 wurden die Deutschen vertrieben („Brünner Todesmarsch“). Der Film konzentriert sich auf die baulichen Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihre Industrieproduktion. Unser Sprecherkommentar basiert auf den originalen tschechischen Zwischentiteln.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 12.03.2018

Insbesondere seit dem britischen Ägyptologen Howard Carter 1922 der sensationelle Fund des Pharaonengrabes von Tutanchamun gelungen war, zog Ägypten in den 20er Jahren das Interesse der gebildeten europäischen Oberschicht auf sich. Der von Martin Rikli gestaltete Kulturfilm „Ägypten, das Land der Pyramiden“, den Naturfilm Hubert Schonger im Jahr 1925 produzierte, unternimmt eine „wissenschaftliche Studienreise“ durch das Land. Wir haben aus dem Material dieses abendfüllenden Stummfilms drei Teile erstellt, von denen wir hier den ersten zeigen. Unser Sprecherkommentar gibt die originalen Zwischentitel wieder.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 02.03.2018

Wir zeigen eine Auswahl von Privatfilmen aus dem Haus Wittelsbach, das zu den ältesten deutschen Adelshäusern gehört: Ihm entstammte mit Ludwig III. auch der letzte König von Bayern (1913-1918). Die Aufnahmen entstanden 1926/27 im Umfeld der Prinzessin Pilar von Bayern, der einzigen Tochter von Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern und seiner spanischen Ehefrau María de la Paz von Spanien. Zu sehen sind u.a. ihre beiden Söhne Konstantin und Alexander beim Taubenfüttern auf dem Münchner Odeonsplatz, Reitszenen in der Bayerischen Reitschule AG zu München und Impressionen aus dem Königlichen Hirschgarten in Nymphenburg.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 28.02.2018

Diese farbigen Schmalfilmaufnahmen halten Ereignisse des Jahres 1967 in Leipzig fest, angefangen mit einem Umzug, der ganz im Zeichen des Protestes gegen den Vietnamkrieg steht. Zahlreiche Vietnamesen nehmen daran teil; sie rufen zur „Solidarität mit Vietnam“ auf und fordern das Ende der „USA-Aggression“. Daneben sind ausländische Studenten des Herder-Instituts an der Karl-Marx-Universität Leipzig zu sehen. Die zweite Hälfte des Ausschnitts zeigt eine Gedächtnis-Stele mit Feuerschale, die an den Druck der ersten Ausgabe der „Iskra“ („Funke“) erinnert, der Exil-Zeitung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands, die im November 1900 unter Federführung Lenins in Leipzig aus der Taufe gehoben wurde. So lautet ein Propaganda-Slogan des SED-Regimes folgerichtig: „Der Funke wurde zur Flamme.“ Auf Bildern einer Kundgebung mit Vorbeimarsch der FDJ ist zuletzt an der Seite von Staatschef Walter Ulbricht Politbüro-Mitglied Erich Honecker zu sehen, der Ulbricht vier Jahre später beerben sollte.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 24.02.2018

© ZDF

Am kommenden Dienstag, 27. Februar 2018, zeigt das ZDF um 20.15 Uhr die Dokumentation „Superbauten der Geschichte – Der Reichstag“.

Wie kaum ein anderes Gebäude verkörpert der Berliner Reichstag die Geschichte Deutschlands vom Kaiserreich bis heute. Vor allem ist er ein „Überlebenskünstler“. In Brand gesetzt, zerschossen und erobert, fast abgerissen, ummauert und verlassen, verhüllt und am Ende auferstanden wie Phönix aus der Asche, bildet er die Höhen und Tiefen deutscher Vergangenheit ab – und nicht nur der parlamentarischen. Er ist ein Zeuge guter und schlechter Zeiten, ein Ort der Wendepunkte deutscher Geschichte.
Im Kalten Krieg wurde der Reichstag zum Sinnbild des geteilten Deutschlands. Während der Wendezeit geriet er zum Schauplatz der Wiedervereinigung. Die Bilder von der bewegenden Einheitsfeier am 3. Oktober 1990 gingen um die Welt. Nach kunstvoller Verhüllung durch das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude und aufwändigem Umbau mitsamt neuer Kuppel durch den britischen Stararchitekten Lord Norman Foster wurde das Reichstagsgebäude nicht nur Sitz des Deutschen Bundestags, sondern auch Anziehungspunkt für mehr als eine Million Besucher jährlich.

Wir konnten zu dieser Produktion Material aus unserem Archiv beisteuern.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 22.02.2018

Berlin Johannisthal, September 1909: Der erste offiziell zugelassene Flughafen des Deutschen Reiches, damals noch Motorflugplatz Johannisthal-Adlershof genannt, nimmt seinen Betrieb auf. Bis zur kommerziellen internationalen Luftfahrt ist es noch ein weiter Weg; die Große Berliner Flugwoche, auf der sogenannte „Aviatiker“ aus Deutschland und dem Ausland miteinander in Wettstreit treten und ihr Können vorführen, ist jedoch von Anfang an ein Publikumsmagnet. Unser Film zeigt Aufnahmen einer solchen Flugschau in Johannisthal, auf der noch französische Flugpioniere die Szene beherrschen. Zu den Zuschauern gehört die damalige gesellschaftliche Prominenz der Reichshauptstadt.

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