Neuigkeiten aus dem Archiv – 06.11.09

Im November verzeichnen wir mit täglich rund 2.000 Zugriffen auf unsere website weiter ein deutlich wachsendes Interesse an unserem Angebot. Nach den erfreulichen Steigerungen im ersten Jahr ist es unser Ziel, in 2010 monatlich die 100.000er Marke zu überspringen.

Ich bedanke mich bei allen, die unsere historische Arbeit so aufmerksam verfolgen. Bitte weisen Sie auch weiterhin Freunde und Bekannte auf unsere website hin!

Karl Höffkes

Neuzugänge im Archiv – 05.11.09

In Berlin erstanden wir aus Privatbesitz mehrere Rollen 16-mm-Filme mit Aufnahmen von der Berliner Mauer und den Sektorenübergängen. Nachfolgend ein kurzer Ausschnitt aus dem Material.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 05.11.09

Für seinen neuen Dokumentarfilm „Sommer in Ostpreußen – Private Filmaufnahmen aus den 30er Jahren“ interviewte Karl Höffkes zahlreiche Zeitzeugen.

Das Foto zeigt Karl Höffkes mit Maja Ehlermann-Mollenhauer, der Tochter des berühmten expressionistischen Malers Ernst Mollenhauer aus Nidden.

Neuzugänge im Archiv – 04.11.09

Aus dem Nachlass eines Kommandeurs der deutschen Luftwaffe wurden uns 16-mm-Filmaufnahmen überlassen. Die Aufnahmen mit einer Gesamtlänge von rund 70 Minuten spiegeln das Leben in einem deutschen Nachtjagdgeschwader wieder und zeigen sehr seltene Aufnahmen des „SN 2“.

Als die britische Royal Air Force (RAF) zu Beginn des Jahres 1940 ihre Bomberangriffen auf Deutschland begann, die – zum Schutz der eigenen Maschinen und Besatzungen – vorwiegend in der Nacht durchgeführt wurden, suchte die deutsche Seite nach Möglichkeiten, diese Einflüge wirksam zu bekämpfen.

Zu Anfang des Krieges befand sich die Nachtjagd noch in der Erprobungsphase. Über die „Dunkle“ und „Helle“ Nachtjagd kam es schließlich zum Einsatz des Seeburg-Lichtenstein-Verfahren, das ab1942 die deutsche Nachtjagd revolutionierte. Die massive elektronische Aufrüstung der deutschen Nachtjäger mit dem neuesten Lichtenstein SN-2 Bordradar-Gerät, das wie ein Geweih an den Maschinen angebracht wurde, führte zu schweren Verlusten der alliierten Bomber.

Die damals gewonnenen Erkenntnisse gelten bis heute als Grundlage des modernen Luftkriegs und der Zielzuweisung für gelenkten Raketen.

Neuzugänge im Archiv – 30.08.09

Ein privater gedrehter Film über die Amtseinführung von Bischof Bruno Adler durch den damaligen Reichsbischof Ludwig Müller im Jahre 1934 in Münster, ergänzt unseren Filmbestand über die Kirche im Dritten Reich.

Ludwig Müller, geboren in Gütersloh, war 1933 zum „Reichsbischof“ ernannt worden, aber bereits 1935 ohne rechtliche Befugnisse. Durch das „Sicherungsgesetz“ hatte Reichskirchenminister Hanns Kerrl die Vollmacht erhalten, rechtsverbindliche Verordnungen für die Kirche zu erlassen. Müller wurde sowohl als „Reichsbischof“ als auch als preußischer Landesbischof entmachtet und ihm wurde auferlegt, auf öffentliche Auftritte zu verzichten. Er hielt sich aber nicht an diese Auflage und hielt weiterhin Predigten und Vorträge. Aufgrund seines sinkenden Einflusses auf die Evangelische Kirche in Deutschland und die Deutschen Christen, suchte Müller Verbindung zur radikalen „Thüringer Kirchenbewegung Deutsche Christen“. Deren Ziel war die Schaffung einer überkonfessionellen deutschen Nationalkirche. Müller verstarb nach dem Zusammenbruch des NS-Staates in Berlin.

Bruno Adler, geboren in Itzehoe, war seit 1932 Provinzialleiter der Deutschen Christen und seit Juni 1933 Bevollmächtigter des Reichsbischofs Müller für die Kirchenprovinz Westfalen. Er verlor bereits im November 1934 die Unterstützung von Ludwig Müller. Obwohl Bruno Adler sein Amt nicht mehr ausübte, führte er weiterhin den Titel „Bischof von Münster“. Er verstarb 1954 in Minden.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 30.10.09

Die von Karl Höffkes bei Polarfilm herausgegebenen Hörbücher mit den ungekürzten Original-Ton-Aufnahmen aus den Nürnberger Prozessen stoßen nicht nur in Deutschland auf Interesse. Heute erreicht uns eine Besprechung aus Fernost, die das Hörbuch „Göring im Kreuzverhör“ mit „5 Sternen“ bewertet.

Neuzugänge im Archiv – 30.10.09

Aus Wiesbaden erreichen uns soeben zwei 16-mm-Filmrollen mit Privataufnahmen aus Kiel, gedreht im Jahr 1936. Durch schlechte Lagerung sind die Aufnahmen sehr angegriffen. Wir bemühen uns, die historisch wertvollen Filme durch den Einsatz modernster Abtastungstechniken soweit wie möglich zu restaurieren und stellen in Kürze Ausschnitte an dieser Stelle ein.

Aus einer zweiten Quelle erhielten wir drei „Linsenrasterfilme“, die im Jahre 1931 gedreht wurden. Linsenrasterfilme (Kodacolorfilme im 16-mm-Format) kamen ab 1929 auf den deutschen Markt. Sie sind ein frühes Beispiel der Farbfilmproduktion und damit aus cinematographischer Sicht besonders wertvoll. Ein herzliches Dankeschön für die großzügige Überlassung!

Neuigkeiten aus dem Archiv 30.10.2009

Mit über 52.000 Zugriffen auf unsere website allein im laufenden Monat Oktober hat sich die Zahl der Besucher gegenüber dem Vormonat fast verdoppelt. Diese Entwicklung belegt, dass unsere historische Arbeit geschätzt wird und zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Um unsere Seite zukünftig noch attraktiver gestalten zu können, arbeiten wir mit Nachdruck an einer Verbreiterung unserer Angebote.

Auf vielfach geäußerten Wunsch werden wir von November an jeden Monat ein Interview mit einer Persönlichkeit der Deutschen Zeitgeschichte einstellen.

Ich bedanke mich für die zahlreichen mails, die persönlich zu beantworten, ich mich weiterhin bemühe.

Alle, die unsere historische Arbeit schätzen, bitte ich an dieser Stelle, uns weiterhin mit Fotos, Dokumenten und Filmen zu unterstützen.

Mit Dank und besten Grüßen

Karl Höffkes

Neuzugänge im Archiv – 30.10.09

Durch diverse Pressemeldungen aufmerksam geworden, wenden sich verstärkt auch Heimatforscher mit ihren Filmbeständen an uns. So erreichte uns soeben eine Sammlung von 8-mm-Filmen, die zwischen 1939 und 1941 im Münsterland entstanden sind. Einen Ausschnitt aus einem der Filme, der die Folgen eines Bombenangriffs auf Stadtlohn dokumentiert, stellen wir nachfolgend vor:

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