Die Angriffe der NATO auf Einrichtungen in Libyen haben das Land wieder in den Focus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Ein neu gefundener Farbfilm mit einer Lauflänge von ca. neun Minuten, zeigt das Land vor genau 70 Jahren. Die 1941 entstandenen Aufnahmen eines Angehörigen des deutschen Afrikakorps konnten wir vor wenigen Tagen in Leipzig erstehen.
Neuigkeiten – 21.05.2011
Kontinuierlich haben wir auch die Fernsehwerbung für unsere Dokumentarfilme weiter ausgebaut. Den Entwurf der neuesten Werbeschaltung stellen wir nachfolgend ein.
Neuigkeiten – 20.05.2011
Bis gestern Abend (19.05) können wir im laufenden Monat rund 65.000 Zugriffe auf unsere website verzeichnen. Damit gewinnt unsere Arbeit nachweislich an Zuspruch. Wir freuen uns über das wachsende Interesse und danken allen, die uns auf so vielfältige Weise unterstützen.
Unsere neue Dokumentation „Die Geschichte der 23. Infanterie-Division“ (wir berichteten bereits) ist heute durch die „Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft“ ab 16 Jahren freigegeben worden. Einer zeitnahen Veröffentlichung auf DVD steht damit nichts mehr im Wege.
Am 22. Juni sendet N 24 anläßlich des 70. Jahrestages des Ostfeldzugs (22. Juni 1941) als Schwerpunktthema eine ausführliche Dokumentaton über den Russlandfeldzug. In diese Dokumentation sind auch zahlreiche Szenen aus unserem Archiv eingeflossen, die bisher nicht gesendet wurden. Die gesamte Dokumentation (vier Teile a 55 Min.) erscheint parallel als DVD unter unserem Label „AugenBlick“.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.
Karl Höffkes
Neuigkeiten – 20.05.2011
Ein neuer Filmfund ergänzt unsere Bestände: etwa 25 Minuten hervorragend erhaltenes 16-mm-Farbfilmmaterial zu den Themen „Kinderlandverschickung“, „BDM“ und „Hitlerjugend“ und ca. 15 Minuten Farbfilmmaterial in gleicher guter Qualität aus Berlin, Mitte der 30er Jahre. Auszüge stellen wir nach Abtastung des Materials ein.
Im Nachgang zur Filmmesse in Cannes verhandeln wir mit Distributoren aus den USA, Japan, China und verschiedenen europäischen Ländern über Lizenzausgaben unserer Dokumentationen. Unser Gesprächspartner in den USA zählt zu den wichtigsten Anbietern im Bereich „special interest“ und ist an einer umfassenden Vermarktung von 36 Dokumentationen interessiert. Damit würden wir einen für unsere zeitgeschichtlichen Dokumentationen hochinteressanten Markt besetzen.
Unter unserem Label „AugenBlick“ (Vertrieb Polar Film) erscheinen in Kürze mehrere Dokumentationen, die in Zusammenarbeit mit Agenda Media/Hamburg, N 24 und dem Saeculum-Archiv entstanden sind. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Eine Auswahl unserer Filme und Hörbücher wird in Kürze auch als download-Version verfügbar sein. Wir informieren, sobald die entsprechenden Verträge unterschrieben sind.
Unser erstes eBook zum Thema Zeitgeschichte ist ebenfalls in Arbeit. Wir wollen diesen Bereich möglichst schnell mit einigen herausragenden Produkten bestücken, um alle vorhandenen Möglichkeiten zur Verbreitung unsere Produkte zu nutzen. Wir stellen in Kürze erste Ausschnitte auf unserer website vor.
Neuigkeiten im Archiv – 20.05.11
Alltag im Dritten Reich, festgehalten auf einem 8-mm-Farbfilm. Szenen eines Schützenfestes, gedreht im Jahre 1938 in der Lüneburger Heide.
Da wir immer wieder nach Farbaufnahmen gefragt werden, stellen wir von nun an regelmäßig auch Farbfilm-Aufnahmen ein, die sich seit längerer Zeit im Archiv befinden.
Neuigkeiten im Archiv – 19.05.11
Vier Jahre nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, fand vom Mai bis zum Oktober 1937 in Düsseldorf die Ausstellung „Schaffendes Volk“ statt. Über 6 Millionen Menschen aus dem In- und Ausland besuchten die umfangreiche Ausstellung, um das ’neue deutsche Wohnen‘, das ’neue deutsche Arbeiten‘ und die ’neue deutsche Kunst‘ zu erleben.
Ein bei dieser Gelegenheit von einem Besucher gedrehter 16-mm-Film erreichte uns vor wenigen Tagen. Wir stellen nachfolgend einige Ausschnitte aus dem etwa 14 Minuten langen Material ein.
Hinweise – 19.05.2011
Gerne machen wir auf einen interessanten Beitrag von Gert Koshofer in Berlin aufmerksam, der mit seinen Beiträgen unsere website unterstützt:
Gert Koshofer, DGPh
Filmvortrag:
„Natur im Farbfilm – Natürliche Farben im Film“
Ein filmischer Bilderbogen
Mittwoch, 15. Juni 2011
um 19.00 Uhr
Eintritt frei

Screen Shot aus englischem Zweifarbenfilm aus dem Jahr 1924
Farbe im Kinofilm ist älter als allgemein bekannt. Schon vor dem ersten
Weltkrieg gab es erfolgreiche Versuche. Seitdem strebten die Industrie,
Techniker und Filmschaffende nach der natürlichen Farbwiedergabe.
Diese war besonders wichtig für Kultur- und Dokumentarfilme, bei denen
man sich nicht mit sorgfältig von Farbenberatern ausgewählten Kulissen,
Kostümen und Schminke helfen konnte, die Unzulänglichkeiten früher
Farbfilme auszugleichen.
Dazu gehörten auch die Verfahren, die mit nur zwei Grundfarben statt
der eigentlich erforderlichen Dreifarben-Mischung arbeiteten. Der Weg
zu einer zufrieden stellenden Farbwiedergabe war langwierig und schwierig.
Gert Koshofer verfolgt mit Ausschnitten internationaler Filmproduktionen
den Weg des nicht fiktionalen Farbfilms vom Beginn des 20. Jahrhunderts
über die 1920er und 1930er Jahre bis in die frühe Nachkriegszeit.
Der Bilderbogen reicht von kolorierten und viragierten Filmen über
zweifarbige und Farbraster-Filme bis zu den moderneren Verfahren und
Filmmaterialien Agfacolor, Kodachrome und Technicolor. Zu den gezeigten
Beispielen gehören auch Raritäten aus ausländischen Archiven.
Der Referent ist bekannt durch seine Mitarbeit bei der Farbfilm-
retrospektive der Berliner Filmfestspiele 1988 und als Autor von
deren Begleitbuch „COLOR Die Farben des Films“ sowie vieler
weiterer Veröffentlichungen und Fernsehbeiträge zur Farbfotografie
und zum Farbfilm.
Er ist Vorsitzender der Sektion Geschichte und Archive der Deutschen
Gesellschaft für Photographie (DGPh).
Wegen beschränktem Platzkontingent bitten wir um Voranmeldung:
Telefon: 030/200 953 33
Alfred Ehrhardt Stiftung
Auguststr. 75
10117 Berlin
Tel: 030 / 200953-33, Fax -34
info@alfred-ehrhardt-stiftung.de
www.alfred-ehrhardt-stiftung.de
NEUIGKEITEN – 18.05.2011
Unsere Rubrik Filmgeschichte füllt sich weiter mit Inhalten. Nachdem wir mit Gert Koshofer bereits einen der Autoren des jüngst erschienen Bildbandes „Ufa in Farbe“ für einen Beitrag gewinnen konnten, meldet sich nun Michael Krüger zu Wort, der für dieses Buch einen wesentlichen Teil des Bildmaterials beisteuerte.
Der Autor, ein passionierter Sammler von Foto- und Pressematerialien zum Kino der 30er/40er Jahre, wird in Zukunft weitere Dokumente des frühen Farbspielfilms für die Homepage aufbereiten und ruft alle Leser zur Kontaktaufnahme auf, die ergänzendes Material zur Verfügung stellen möchten.
Wir freuen uns auf weitere schöne Farbfotos wie dieses von Staatsschauspieler Friedrich Gebühr in seiner Paraderolle als Friedrich der Große:
Neuigkeiten im Archiv – 18.05.11
Olympiade 1936 in Berlin. Im Vorgriff auf unsere in Kürze erscheinende umfangreiche Dokumentation „Die Olympischen Spiele 1936 in privaten Filmaufnahmen“, veröffentlichen wir nachfolgend Ausschnitte aus einem neugefundenen Film, den wir soeben aus dem Abtastungswerk erhalten haben.
Neuigkeiten im Archiv – 17.05.11
Im Verlauf des Krieges erfassten die Nationalsozialisten alle „wehrtüchtigen“ Männer zum Dienst an der Waffe; darunter auch diejenigen, die nicht zur Wehrmacht eingezogen waren, weil sie als unabkömmlich („uk“) für die Aufrechterhaltung der Wirtschaft galten.
In größeren Betrieben wurden diese Männer in sogenannten „Wehrmannschaften“ zusammengefasst und von örtlichen SA-Einheiten sportlich und paramilitärisch ausgebildet. Die Schlagkraft dieser Betriebszellen war ausgesprochen gering. Aus Sicht der NS-Propaganda bildeten sie eine Art „Heimatarmee“, die eingesetzt werden sollte, um mögliche Sabotageaktionen des Feindes zu verhindern. Ein etwa 17 Minuten langer 16-mm-Film hält die Ausbildung einer solchen „Wehrmannschaft“ in einer Fabrik im Ruhrgebiet fest.

