Neuigkeiten aus dem Archiv – 07.02.2018

Der Suedkurier berichtet auf seiner Website über den den Villinger Fastnachtsfilm des Kulturfilmers Hubert Schonger. Der Artikel ist unter dem folgenden Link erreichbar: Suedkurier – Alter Fastnachtsfilm aus Villingen von 1928/29 aufgetaucht

Hubert Schonger war neben Hans Cürlis und Fritz Boehner der größte Kultur- und Naturfilm-Produzent der 30er und 40er Jahre. Unsere Agentur vertritt sowohl den filmischen Nachlass von Hubert Schonger als auch die Nachlässe von Hans Cürlis und Fritz Boehner.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 05.02.2018

Nachdem der Italien-Tourismus zunächst vor allem dem Großbürgertum in Deutschland vorbehalten war, gewinnt Italien als romantisch verklärtes Urlaubsland mit seinen besonderen Kultur- und Landschaftsattraktionen seit den 1920er Jahren auch bei der deutschen Mittelschicht an Bedeutung. Insbesondere Badeurlaube an der malerischen Küste Liguriens erfreuen sich steigender Beliebtheit. Unser Film zeigt neben typischen Reisezielen wie Mailand und Venedig auch Szenen vom alpinen Bergsteigen.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 02.02.2018

Brillante Farben weist dieser gut erhaltene Kodachrome-Schmalfilm auf, der seltene Aufnahmen aus dem Sudetenland enthält, genauer: aus der Kreisstadt Podersam (tschechisch: Podbořany). Eine Einstellung des im April 1940 entstandenen Familienfilms zeigt die Stadt im Flaggenschmuck. Im Hintergrund ist dabei die 1781 errichtete barocke Dekanalkirche St. Peter und Paul zu sehen.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 01.02.2018

Am 2. Februar berichtet das ZDF in der Sendung „aspekte“ über Erich Kästners „Geheimes Kriegstagebuch“, das in den Jahren 1941 bis 1945 entstanden ist.

Auch für diesen Beitrag konnten wir wieder umfangreiches Material aus unserem Archiv bereitstellen.

Quelle: Atrium

Gibt es ein richtiges Leben im falschen? Am Ende seines Lebens, ausgebrannt und vom Alkohol gezeichnet, war sich Erich Kästner da nicht mehr so sicher. Während der Nazi-Zeit emigrierte er nicht wie viele seiner Künstler-Freunde, sondern blieb in Deutschland, obwohl offiziell mit einem Schreibverbot belegt. Nicht nur, weil er es nicht übers Herz brachte, seine geliebte Mutter im Stich zulassen, sondern vor allem, um später Zeugnis ablegen zu können, um den großen Roman über die Jahre der Nazi-Diktatur zu schreiben. Einen Roman, den er freilich nie beendet hat. Die Frage nach dem Warum könnte nun sein lange verschollenes Kriegstagebuch beantworten. Es ist – überspitzt formuliert – ein Dokument des künstlerischen Scheiterns und zeigt einen unverstellten Blick auf einen großen Moralisten, der den eignen moralischen Maßstäben nicht immer genügt. Gerade in Zeiten des erstarkenden Rechtspopulismus kann Kästners legendenumwittertes „Blaues Buch“ den Nachgeborenen auch als Warnung dienen: Es reicht nicht, sich über die braunen Populisten lustig zu machen. Wer sie nicht frühzeitig und entschieden bekämpft, muss ihnen ohnmächtig in den Untergang folgen.