Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.07.2015

Faltbootfahren zählte in den 1930er Jahren zu den beliebtesten Freizeitvergnügungen der Deutschen. Die Zahl der Aktiven stieg so rasant, dass die Reichsbahn an den Wochenenden Sonderzüge einsetzen musste, um die Faltbootfahrer an die Flüsse und Seen zu transportieren.

Von Deutschland aus verbreitete sich der Sport innerhalb weniger Jahre über Europa hinaus bis nach Amerika und war schließlich so populär, dass Faltboote an den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin teilnahmen.

Ein ca. 12 Minuten langer, hervorragend erhaltener Farbfilm, den wir für unser Archiv erwerben konnten, hält eine Fahrt von Halle über die Saale lebendig und gibt Einblicke in eine Sportart, die heute wieder eine Renaissance erlebt.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 09.07.2015

Aktuell verweisen wir auf zwei Dokumentationen im ZDF, für die wir historisches Film-Material aus unserem Archiv beisteuern konnten:

am Samstag, 11. Juli um 19:30 „Die Wittelsbacher“ und
am Samstag, 18. Juli um 19:30 „Die Osmanen“.

Neuigkeiten aus dem Archiv – 08.07.2015

Ein kurzer Rückblick am Ende des ersten Halbjahres zeigt, dass sich die inhaltliche Ausrichtung unseres Film-Archivs und unsere umfangreichen Serviceleistungen auch aus ökonomischer Sicht als richtig erweisen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 konnten wir Umsatz und Gewinn in zweistelliger Höhe steigern. Aktuell vorliegende Anfragen aus dem In- und Ausland lassen hoffen, dass wir diesen Trend im 2. Halbjahr noch steigern können.

Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist die Fokussierung unseres Archivs auf die Deutsche Geschichte und unser Bestreben, Filmemachern, Sendern und Produzenten historisches Filmmaterial in bestmöglicher Qualität anzubieten. Die wichtigsten Quellen werden deshalb bereits in 2K abgetastet.

Neben Privatfilmen aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts suchen und archivieren wir gezielt Material aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, zu den Themen Berlin, Mauerbau und Mauerfall sowie hochwertige Nachlässe zur Geschichte der DDR und der BRD.

Außerhalb der deutschen Geschichte konzentrieren wir uns auf historische und aktuelle Filmaufnahmen aus Libyen, Irak, Persien/Iran, Afghanistan, Libanon, Syrien, Palästina und Israel.

Ausgehend von den aktuellen Zuwachsraten ist es unser Ziel, am Jahresende 2100 Stunden Filmmaterial in HD bzw. 2K abgetastet und vollständig verschlagwortet anbieten zu können.

Diese Entwicklung wäre nicht möglich, ohne die vielen Überlassungen und Schenkungen, die uns erreichen. So liegen uns derzeit noch rund 250 ungesichtete Filmrollen vor, die in den nächsten Wochen aufgearbeitet werden. Nach Sichtung, Abtastung und inhaltlicher Erfassung stellen wir daraus nach und nach Ausschnitte auf unseren Websiten und unserem YouTube Channel vor. Dieser hat mittlerweile über 1500 Abonnenten und unsere Videos wurden mehr als 1,5 Mio angesehen. Unser Blog wird pro Monat von über 200 000 Usern aufgerufen.

Wir wünschen allen Kunden und Freunden eine schöne Ferienzeit und uns allen viele weitere interessante Filmfunde!

Neuigkeiten aus dem Archiv – 01.07.2015

Der Demokratische Aufbruch (DA) war eine von zahlreichen politischen Gruppierungen in der Deutschen Demokratischen Republik, die sich im Oktober 1989, in der Ära der zusammenbrechenden DDR, konstituierten. Zunächst als Initiativgruppe ins Leben gerufen, erfolgte die offizielle Gründung als Partei am 16./17. Dezember in Leipzig.

Am 5. Februar 1990, zu dieser Zeit gehörte auch die heutige Bundeskanzlerin dem Demokratische Aufbruch an, trat die junge Partei dem Wahlbündnis „Allianz für Deutschland“ bei, um bei den Volkskammerwahlen am 18. März 1990 zu kandidieren.

Am 15. Februar 1990 gab die damals 35-jährige Angela Merkel als Sprecherin des Demokratischen Aufbruchs einem Korrespondenten verschiedener US-Nachrichtensender ein englischsprachiges Interview zum Thema „Geheimdienst“, das bis heute in keinem deutschen Sender gesendet wurde. Das Interview entstand, weil Angela Merkel an diesem Tag die einzige Vertreterin einer der neuen politischen Gruppierung war, die sich die Beantwortung von Fragen in englischer Sprache zutraute. Das Interview ist sicher eines der ersten Bild- und Tondokumente der zukünftigen Ministerin und Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.

Wir konnten das komplette Interview exklusiv für unser Archiv erwerben.